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Rezession

Turbulenzen beim Öl-Preis: Amerika verliert seine Weltmacht-Stellung

Der sinkende Ölpreis ist ein Indikator, dass die Hegemonialmacht der USA im Schwinden ist. Das Problem: Die Neuordnung der Kräfteverhältnisse erhöht die Kriegsgefahr. Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft werden gravierend sein.

Eine direkte Kapitalisierung der Banken aus dem ESM wäre ein Novum in der Währungsunion. (Foto: Consilium)

Griechenland: Großbanken sind überwiegend im Besitz der europäischen Steuerzahler

Mit insgesamt 25 Milliarden Euro sollen noch in diesem Jahr griechische Banken gestützt werden. Ob die Geldhäuser direkt aus dem ESM saniert werden ist noch offen. Ein „Bail-in“ für Bankkunden wäre damit vom Tisch. Dies liegt auch daran, dass sich die Banken mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand und damit de facto der europäischen Steuerzahler befinden.

Griechenland: Ein verschuldetes Jahrhundert

Die griechische Verschuldung ist untragbar für das Land geworden. Allein dieses Jahr sind rund 38 Milliarden Euro fällig. Gezahlt werden muss mindestens bis ins Jahr 2057. Bei diesen Berechnungen ist das dritte Kreditpaket noch nicht einmal eingerechnet.

Think Tank: Ein Verbleib Griechenlands im Euro ist billiger als der Crash

Ein Londoner Think Tank räumt mit einer Legende auf: Die Euro-Zone hätte weniger Schaden, wenn Griechenland im Euro bleibt und durch Transfer-Leistungen in den Euro integriert wird. Der Konflikt zwischen Deutschland und Griechenland wäre mit wirtschaftlichem Sachverstand besser zu lösen als mit politischen Manövern.

Federal Reserve löst Kapitalflucht in der Türkei aus

Durch eine Politik des billigen Geldes befeuerte die türkische Zentralbank einen Immobilienboom. Dies ließ den Wohlstand der türkischen Bevölkerung deutlich wachsen. Doch die Ankündigung der US-Notenbank, ihre ultra-lockere Geldpolitik zu beenden, hat nun eine massive Kapitalflucht ausgelöst.

IWF fordert von Erdoğan Kampf gegen Inflation

Der IWF fordert von der Türkei einen Stopp der Billiggeld-Strategie. Dadurch könne das Land die Inflation bekämpfen, welche zu einer Geldentwertung führt. Denn Inflation vermindert die Kaufkraft. Das ist schlecht für das türkische Wirtschaftswachstum. Das beruht auf steigendem Konsum und staatlichen Investitionen.

Schlechte Nachrichte für EU-Steuerzahler: Zyperns Banken brauchen mehr Geld

Zyperns Banken brauchen bereits wenige Monate nach dem Bailout frisches Geld. Kapitalflucht und die Rezession machen den Banken zu schaffen. Zahlen werden die europäischen Steuerzahler.

Krisengefahr: Niederlande schlittern in die Rezession

Die Zahl der arbeitslosen Niederländer wird im kommenden Jahr weiter wachsen, das Defizit wird auf 3,3 Prozent ansteigen, prognostiziert das staatliche Wirtschaftsinstitut CPB. Premier Rutte hat Mühe, seinen Sparhaushalt durch den Senat zu bringen, wo er keine eigene Mehrheit besitzt.

Der Aufschwung ist vorbei: Türkische Wirtschaft am Rande der Rezession

Die Türkei erwarten Jahre der Krise, prognostizieren bereits Analysten. In den vergangenen Jahren hat das Land einen enormen Aufschwung erlebt. Doch dieser sei nun endgültig vorbei. Auch die Konsumenten haben die Veränderung erkannt.

Europäer lassen sich nicht einlullen: Das Schlimmste steht noch bevor

Die EU-Bürger glauben nicht an die Lösungs-Kompetenz der Politik: Eine Mehrheit glaubt, dass die Krise noch gar nicht richtig begonnen hat. Nur noch knapp der Hälfte der EU-Bürger ist für den Euro als gemeinsame Währung.

Verunsicherung der Verbraucher: Deutsche fragen weniger Konsumgüter nach

Die deutsche Industrie hatte im Mai deutlich weniger neue Aufträge zu verzeichnen, als erwartet. Besonders die Nachfrage nach Konsumgütern ist stark zurückgegangen. Grund dafür ist die zunehmende Verunsicherung der deutschen Verbraucher.

Schlechteres und ärmeres Leben: Südeuropäer haben ihren Zukunftsoptimismus verloren

Für Südeuropa war der Euro kein nachhaltiges Projekt: Sie erwarten für die Zukunft unsichere, schlecht bezahlte Jobs mit langen Arbeitszeiten. Sie rechnen damit, ein schlechteres und ärmeres Leben zu führen als ihre Eltern. Auch der Rest Europas ist nicht viel optimistischer.

Morgenthau Rising: Zyperns Banken werden zerschlagen

Die Wirtschaft Zyperns ist bereits in einer Rezession. Doch gemessen an dem hohen Anteil des zypriotischen Finanzsystems zum BIP des Landes kommt eine Zerschlagung des Bankensystems einem Kollaps der Wirtschaft gleich. Um mindestens 20 Prozent droht die Wirtschaft Zyperns in den kommenden 4 Jahren zu schrumpfen.

Banken-Krise: Die Talfahrt in Italien hat begonnen

Neue Turbulenzen auf den Finanzmärkten und die politische Handlungsfähigkeit in Italien werde das Land tiefer in die Rezession stürzen. Die Zentralbank fordert die politische Elite dazu auf, so schnell wie möglich eine Regierung bilden.

Arbeitsagentur fürchtet Schlimmes: Für Kurzarbeit ist kein Geld mehr da

Die Rücklagen der Agentur sind fast aufgebraucht und die Arbeitslosenzahlen steigen. Bei einem Konjunktureinbruch könne man das Schlimmste nicht mehr mit Kurzarbeit abfedern, warnt der Chef der Arbeitsagentur. Wenn es hart auf hart kommt, wäre die Agentur gezwungen, Kredite aufzunehmen.

“Fiscal Cliff” abgewandt: USA 2013 dennoch von Staatspleite bedroht

Präsident Obama und die Republikaner haben am späten Montagabend einen Deal zur Vermeidung des "Fiscal Cliffs" erreicht. Trotz der Einigung sind die Probleme mit dem hastig geschlossenen Übereinkommen alles andere als gelöst. Für 2013 ist klar: Die Politik in Washington bekommt das Defizit nicht in den Griff. Vermutlich kann nur die Fed durch vermehrtes Gelddrucken eine Staatspleite verhindern.

Nach Milliarden-Überweisung: Athen warnt vor Staatspleite

Ein möglicher Austritt Griechenlands aus der Eurozone ist nach Meinung des griechischen Finanzministers noch nicht abgewendet. Viel hänge auch davon ab, ob die Regierung den harten Kurs angesichts möglicher sozialer Unruhen fortsetzen könne.

Bittere Bilanz vor der Wahl: Selbstmordrate in den USA deutlich gestiegen

Während der Wahlkampf zu Beginn der Woche in die Endrunde ging, wurde eine traurige Bilanz der anderen Art veröffentlicht: Die Rezession der amerikanischen Wirtschaft hat in den USA zwischen 2008 und 2010 zu einem deutlichen Anstieg der Selbstmorde geführt.

Bank of England: Geldschwemme vermehrt das Vermögen der Reichsten

Seit Anfang 2009 hat die britische Regierung stetig geldpolitische Lockerungen durchgeführt. Doch die wirklichen Nutznießer waren nicht die Durchschnitts-Briten, sondern die reichsten 5 Prozent der Bevölkerung. Gewinne von bis zu 322.000 Pfund pro Haushalt haben sie erreicht.

Troika: Zypern hat ein gewaltiges Haushalts-Problem

Die zypriotische Regierung schiebt die finanziellen Probleme des Landes gern auf die schlechte Situation der nationalen Banken. Doch die Troika selbst verweist vor allem auf fiskalische Ungleichgewichte, die die Wirtschaft des Landes gefährden. Zypern hätte viel eher ein Bailout beantragen sollen.