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Roma

Kampf gegen Vorurteile: Erstes Roma TV in der Türkei startet Ende November

Ein neuer TV-Sender in der Türkei, will künftig die Stimme der Roma im Land sein. Ab Ende November werde sowohl auf Türkisch als auch in der Sprache der Roma gesendet, heißt es. Ziel sei es, Vorurteile gegenüber der Minderheit abzubauen.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits im März auf dem Jahrestag der türkischen Roma gesprochen. Er selbst ist mit türkischen Roma-Familien aufgewachsen. (Screenshot)

Erdoğan kritisiert Diskriminierung von Sinti und Roma in Europa

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan kritisiert die Haltung der Europäer gegenüber den Sinti und Roma scharf. Die Europäer würden Roma-Familien verjagen, doch die Türkei werde es niemals zulassen, dass Menschen nach ihrer Ethnie oder Religion beurteilt werden. Erdoğan selbst ist mit türkischen Roma-Familien aufgewachsen. Der Mann ist sehr beliebt bei der Gemeinschaft.

Nach einem Beitrag über die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf Facebook hat der Verfasser Besuch von der Polizei bekommen. (Foto: Flickr/ Macbook Pro Keyboard by eGuidry CC BY 2.0)

Jugendschutz-Bericht: Zunahme von Hass-Kommentaren im Internet

In Online-Netzwerken taucht mehr Fremdenhass als früher auf - auch, um Jüngere als Anhänger zu gewinnen, warnen Jugendschützer. Sie sind deshalb in Kontakt mit den großen Plattformbetreibern.

Die Webseite Zazzle.de verkauft T-Shirts mit rassistischen Sprüchen gegen Sinti und Roma. (Screenshot)

„Wir töten die Zigeuner“: Online-Shop verkauft T-Shirts mit Hass-Parolen

Der Online-Shop Zazzle.de verkauft T-Shirts mit der Aufschrift „Wir töten die Zigeuner“. Ein Nutzer des Online-Shops soll für die Gestaltung des T-Shirts verantwortlich sein. Unklar bleibt, warum Zazzle.de derartige Aufschriften zulässt, die sich gegen Nachkommen von Holocaust-Opfern richten.

3 Tote, 15 Verletzte: Türkische Hochzeit wird zum Albtraum

Die Straßenhochzeit einer Roma-Familie in der westtürkischen Provinz Bursa endete am Wochenende in einer Katastrophe. Im Zuge eines Streits wurden plötzlich Waffen gezückt. Die erschreckende Bilanz des Schusswechsels: Drei Menschen wurden getötet und 15 weitere verletzt.

„Islamfeindlichkeit ist das neue Gewand des Rassismus“

Neueste Studien klangen zunächst verheißungsvoll: Weniger Deutsche denken rechtsradikal. Bedenklich ist laut der „Mitte“-Studie der Universität Leipzig jedoch die steigende Ablehnung gegenüber Muslimen, Asylbewerbern und Sinti und Roma.

Studie: Jeder fünfte Deutsche ist ausländerfeindlich

Deutsche haben nach wie vor Vorurteile gegenüber ethnischen und kulturellen Minderheiten: 18% fühlen sich durch die Zahl der Muslime in Deutschland „wie ein Fremder im eigenen Land“. 19% glauben, Juden versuchten aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute Vorteile zu ziehen.

Mordfall Kiesewetter: Polizei fahndete nach „Negern“ und „Zigeunern“

Der NSU-Prozess ist längst zu einem undurchsichtigen Fall geworden. Unter Verdacht stehen V-Männer, die bei den Morden indirekt mitgewirkt haben sollen. Doch nun sollen sich beim LKA Baden-Württemberg und bei der Polizei Heilbronn auch Beamte befinden, denen Rassismus vorgeworfen wird.

Raoul Wallenberg Preis: Erste Auszeichnung des Europarats geht an türkische Regisseurin

Eine Jury hat entschieden: Elmas Arus erhält im Januar 2014 als erste Preisträgerin den Raoul Wallenberg Preis des Europarats. Die engagierte Roma-Regisseurin aus der Türkei wird damit für ihre herausragenden Beiträge zur Bewusstseinsbildung über die Bedingungen der Roma in der Türkei und anderswo ausgezeichnet.

Identitätskrisen in der Einwanderungsgesellschaft: Muslimfurcht, Romahass und negative Integration in Deutschland

Der Berliner Migrationsforscher Klaus J. Bade sagt, dass die Sarrazin-Debatte weitreichende negative Folgen für die deutsche Gesellschaft nach sich gezogen hat. So richte sich die ‚Islamkritik‘ gegen ‚den‘ Islam, ‚die islamische Kultur‘ und ‚die‘ Muslime als ‚kulturelle‘ Fremdkörper, die ‚nicht integrierbar‘ seien in ‚die‘ demokratische Kultur in Deutschland.. Doch auch Roma sind betroffen und in Deutschland herrsche mittlerweile eine ‚Zigeuner‘-Hysterie.

Frankreichs Innenminister will Roma abschieben

Für Frankreichs Innenminister Manuel Valls sind die Roma unwillkommene Gäste. Sie sollen wieder in ihre Heimatländer zurückkehren. Er sei für eine Abschiebung. Denn die Roma seien weder integrationswillig, noch passten sie zur französischen Kultur.

SVR-Vorsitzende: Roma-Zuwanderung stellt Kommunen vor eine große Herausforderung

Im Zuge der EU-Binnenmigration sind viele Roma nach Deutschland gekommen. SVR-Vorsitzende Langenfeld sagt: Sie leiden sowohl in ihren Herkunftsländern, als auch in Deutschland unter einer weitgehenden gesellschaftlichen Ausgrenzung. Die Kommunen müssen diese Menschen aktiv integrieren.

Armuts-Migration: Nordrhein-Westfalen fürchtet neue Welle

Ab 2014 haben Rumänen und Bulgaren in Deutschland vollen Anspruch auf Sozialleistungen. Die deutschen Städte fühlen sich mit diesem Problem alleingelassen. Doch nun warnt auch NRW-Arbeitsminister Schneider vor den „unglaublichen Folgen“ der Armutszuwanderung.

Unruhen: Türkische Minderheiten in Bulgarien von Gewalt bedroht!

Die türkische Minderheit in Bulgarien fühlt sich vom Erstarken des Rechtsextremismus bedroht. Mehrere Frauen wurden bereits überfallen. Ihre einzige Hoffnung ruht nun auf einem Anruf des türkischen Premiers Erdogan.