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Rosatom

Russland verbietet US-Forschern Zutritt zu Atomanlagen

Russland hat ein Forschungsabkommen mit den USA ausgesetzt. US-Forschern wird der Besuch von russischen Atomanlagen aus Sicherheitsgründen verboten. Russland beklagt außerdem massive Anwerbeversuche von russischen Diplomaten durch US-Geheimdienste.

Gazprom straft Türkei ab: Kein zusätzliches Erdgas via Blue Stream

Gazprom-Chef Alexej Miller hat angekündigt, Ankaras Nachfrage nach weiteren drei Milliarden Kubikmetern Erdgas durch die Blue Stream Pipeline nicht nachzukommen. Zwei Milliarden Kubikmeter würden durch die Turkish-Stream-Pipeline kommen. Deren Kapazitäten sollen nach dem Willen Russlands nun aber ebenfalls geringer ausfallen.

Atomkraft in der Türkei: Jetzt will auch Toshiba einsteigen

In Anbetracht der Verärgerung des türkischen Präsidenten über das Verhalten Russlands in Syrien, sieht nun offenbar Japan seine Chance gekommen, tiefer in das türkische AKW-Programm einzusteigen. Einen Tag nach der scharfen Warnung Erdoğans, das erste AKW auch ohne Rosatom auf die Beine stellen zu können, signalisiert jetzt Toshiba, für ein Engagement bereit zu stehen.

Erdoğan warnt Putin: Türkei kann ihr Gas von vielen Orten bekommen

In Anbetracht der zweimaligen Verletzung des türkischen Luftraums durch russische Kampfjets hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nun noch einmal scharfe Töne in Richtung Moskau angeschlagen. Auf seinem Weg nach Japan warnte Erdoğan vor einer Aufkündigung der Gaslieferverträge. Auch das erste türkische Atomkraftwerk könnten andere übernehmen.

Atomkraftwerk: Türkei sollte nicht mit Russland zusammenarbeiten

Die Zweifel an der Zusammenarbeit mit Russland haben einen leitenden Angestellten im ersten türkischen Atomkraftwerk in Akkuyu zum Rücktritt bewogen. Zwar erachtet auch er die Atomenergie für die Türkei als unverzichtbar. Rosatom sei für eine Kooperation aber nicht professionell genug.

Yildiz weist Kritik an türkischen AKW-Plänen zurück: Deutschland, Frankreich und Japan sind viel leichtsinniger

Der türkische Energieminister Taner Yildiz lässt internationale Kritik an den türkischen Kernkraft-Plänen nicht gelten. Die Türkei sei nicht weniger mutig als andere Länder, die Kernkraftwerke hätten. Andere Standorte seien seiner Ansicht nach weitaus gefährlicher als der in Mersin.

Spatenstich: Türkei beginnt mit Bau von erstem Atomkraftwerk

Die türkischen Atomkraftwerke werden real. Mit dem Baubeginn in Mersin wird jetzt das erste von bislang drei geplanten Atomkraftwerken im Land umgesetzt. Umweltschützer begleiteten den Spatenstich mit Protesten. Die Polizei rückte mit Wasserwerfern an.

Erstes türkisches Atomkraftwerk: Ministerium billigt umstrittenen Umweltverträglichkeits-Report

Das türkische Umweltministerium hat den Umweltverträglichkeitsbericht für das Kernkraftwerk in Akkuyu in der südlichen Provinz Mersin zugelassen. Das Papier umfasst mehr als 3000 Seiten und wurde zunächst abgelehnt. Die Zustimmung des Ministeriums fällt nun mit einer Türkei-Visite des russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen.

Russland und Iran vereinbaren den Bau von acht Atom-Kraftwerken

Moskau und Teheran haben eine Vereinbarung über den Bau von acht Atom-Kraftwerken am Persischen Golf getroffen. Über den Wert des Vertrags ist bisher nichts bekannt. Sowohl der Bau der neuen Reaktoren als auch die Lieferung von Ausrüstung und Brennstoff sollen unter der Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Behörde stehen.

Erstes türkisches AKW: Bau soll schon nächstes Frühjahr starten

Das erste türkische AKW nimmt Gestalt an. Der Bau der umstrittenene Anlage in Akkuyu soll dem türkischen Energieminister zufolge im Frühjahr 2015 starten. Insgesamt soll das Vorhaben 22 Milliarden US-Dollar verschlingen.

AKW in Akkuyu: Russland pumpt 1,39 Milliarden Dollar in die Türkei

Die Türkei hat für den Bau ihres ersten Atomkraftwerks in Akkuyu im ersten Quartal 2014 1,39 Milliarden Dollar von Russland erhalten. Der Deal mit dem russischen Energiekonzern Rosatom steht bereits seit 2011. Insgesamt sollen sich die Kosten des höchst umstrittenen Vorhabens auf gut 20 Milliarden Dollar belaufen. Verläuft alles nach Plan, gehen erste Einheiten bereits 2020 ans Netz.

Russisches Atom-Knowhow: Mehr als 4000 türkische Studenten bewerben sich um Ausbildung

Die AKW-Pläne der türkischen Regierung schreiten unweigerlich voran. Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Moskau und Ankara soll russisches Knowhow an die Türkei weitergegeben werden. Das Interesse an den Ausbildungsplätzen scheint immens. Aktuell sollen sich rund 4000 Studenten beworben haben.

Erstes AKW in der Türkei: Start könnte sich um ein weiteres Jahr verzögern

Ein Umweltverträglichkeitsbericht für das erste türkische Atomkraftwerk in Akkuyu könnte nun für eine weitere, gut einjährige Verzögerung des gesamten Projektes sorgen. Die türkischen Behörden verlangen derzeit eine Wiedervorlage des Papiers. Bereits im Sommer 2013 gab es Schwierigkeiten.

Russland baut Atom-Kraftwerke auf Schiffen

Moskau ist dabei, „schwimmende Atom-Kraftwerke“ zu bauen. Bei der Idee geht es um Kraftwerke auf Schiffen. Die sollen in der Arktis zum Einsatz kommen und bei der Erdgas-Erschließung mitwirken. Denn bei der Ausbeutung der Ressourcen muss die Energieversorgung während der Arbeiten gesichert sein.

Neuer Zeitplan: 1. AKW der Türkei könnte 2023 fertig sein

Alle vier Einheiten des ersten türkischen Atomkraftwerks in Akkuyu könnten jüngsten Einschätzungen zufolge 2023 betriebsbereit sein. Das umstrittene 20-Milliarden-Dollar-Projekt hat mit bürokratischen Hürden zu kämpfen. Die geplante Inbetriebnahme der ersten Einheit im Jahr 2019 ist mittlerweile unrealistisch.

Erstes AKW in der Türkei: Verzögert ein Umweltbericht das ganze Projekt?

Der Bau des ersten türkischen Kernkraftwerks könnte langsamer voranschreiten als ursprünglich vorgesehen. Ein entsprechender Bericht über eine Umweltverträglichkeitsprüfung, der dem Umweltministerium vom durchführenden Unternehmen vorgelegt wurde, ist abgelehnt worden.

Erstes türkisches AKW: Rosatom sieht sich nach Partnern um

Der russische Rosatom-Konzern, der bereits 2010 den Zuschlag für den Bau des ersten Atomkraftwerks in der Türkei erhalten hat, schaut sich offenbar nach möglichen Kooperationspartnern um. Zehn Vorgespräche sollen derzeit stattfinden, unter anderem mit der türkischen Tekfen Gruppe und der spanischen Técnicas Reunidas.

Zweites AKW: Türkischer Energieminister bedauert fehlendes Interesse der USA

Kurzzeitig schien es in der vergangenen Woche so, als wäre der Bau des zweiten türkischen Kernkraftwerks bereits in trockenen Tüchern. Doch von einem Zuschlag für ein bestimmtes Land ist man offenbar noch weit entfernt. Erneut meldet sich Energieminister Tamer Yıldız zu Wort. Der möchte unbedingt die USA als Partner mit im Boot. Doch stattdessen zeigt man ihm die kalte Schulter.

Zweites türkisches AKW: Haben Mitsubishi Heavy und Areva SA den Zuschlag erhalten?

Eine japanische Wirtschafts-Zeitung berichtet, dass Mitsubishi und Areva die Ausschreibung für den Bau des zweiten AKWs in der Türkei erhalten haben. Doch der türkische Energie-Minister Taner Yıldız dementiert die Behauptung. Der Vergabe-Prozess sei noch in vollem Gange. Doch zwei von ehemals vier Haupt-Interessenten seien schon abgesprungen.

Türkischer Energieminister: AKW-Deal könnte schon Ende des Monats stehen

Der türkische Energieminister Tanzer Yıldız ist zuversichtlich, dass der Deal über das zweite türkische Atomkraftwerk noch Ende dieses Monats unter Dach und Fach sein könnte. Vorausgesetzt sei allerdings, dass sich die Konkurrenzsituation unter den Bietern nicht weiter aufheize.