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Rumänien

EU übernimmt erstmals in einem Mitglieds-Land die Regierung

Die EU hat erstmals in einem Mitgliedsland quasi die Regierungsgeschäfte übernommen: In Rumänien soll ein Technokraten-Kabinett an die Macht. Die meisten kommen aus EU-Jobs, waren Berater beim IWF oder bei einem US-Think Tank.

Rumäniens Johannis mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg: Für die USA ist die Nato-Mitgliedschaft Rumäniens wichtig, nicht ihr Streben nach dem Euro. (Foto: presidency.ro)

USA an Rumänien: „Danken Sie Gott, dass Sie nicht im Euro sind!“

Die USA treiben offenbar gezielt einen Keil zwischen die Euro-Staaten und die EU: Der Chef des privaten US-Geheimdienstes Stratfor sagte in Rumänien, dass die Rumänen lieber auf die strategische Partnerschaft mit den USA setzen sollten als auf den Euro.

Draghi: Putin kann Griechen nicht retten, er hat auch kein Geld

Mario Draghi räumt ein, dass die EU finanziell nicht mehr viel Spielraum hat. Dies sei aber geopolitisch kein Problem, weil auch Putin klamm ist. Die von der Nato geschürte Angst vor Putin könnte allerdings dazu führen, dass die Osteuropäer ihren Widerstand gegen die dritte Rettung des Euro in Griechenland aufgeben. Sie könnten über die Militär-Schiene ausbezahlt werden.

Panzer gegen Putin: US-Armee will schweres Kriegsgerät nach Osteuropa schaffen

Das Pentagon will Panzer nach Osteuropa verlegen, um Russland in die Schranken zu weisen. Die Lagerung des schweren Kriegsgeräts ist der erste Schritt, die Armee hofft, bald auch Soldaten stationieren zu können.

Nächster Tabubruch: Neukunden der Bank bekommen keine Zinsen auf Guthaben

Die österreichische Bank Austria wird Neukunden ab sofort keine Guthabenzinsen mehr zahlen. Im Gegenzug werden die Überziehungszinsen gesenkt. Das Vorgehen der Bank dürfte als Vorbild für die Banken der Eurozone dienen.

Studie: In der Türkei leben die glücklichsten Kinder der Welt

Nach Ergebnissen einer Studie der Goethe-Universität Frankfurt leben in der Türkei die glücklichsten Kinder der Welt. Doch auch in Rumänien und Kolumbien sind die Kinder überwiegend glücklich. Deutschland liegt im Mittelmaß und Südkorea schneidet schlecht ab.

Nach Angriff auf Polizeipräsidium: Erdoğan bricht Staatsbesuch in Rumänien ab

Erst nehmen Linksextremisten in Istanbul einen Staatsanwalt zur Geisel. Am Tag danach wird nicht nur ein Büro der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP in Istanbul gestürmt, sondern auch das Polizeipräsidium der größten Stadt des Landes angegriffen. Das neuerliche Blutvergießen hat Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Alarmbereitschaft versetzt.

Dänemark gegen Sozial-Tourismus: Weniger Arbeitslosengeld für EU-Ausländer

Dänemark könnte bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes für Ausländer deren Gehalt in der Heimat zugrunde legen. Diese Regelung stünde im Einklang mit EU-Recht und würde dem dänischen Staat viel Geld sparen.

Bulgarien und Türkei wollen gemeinsam Infrastruktur ausbauen

Die Türkei und Bulgarien wollen ihre gemeinsamen Infrastruktur-Anbindungen ausbauen. Doch das dürfte die Probleme zwischen beiden Staaten nicht lösen. Zuvor hatte Sofia die Grenze zur Türkei blockiert und türkische LKWs am Übergang in den EU-Raum gehindert. Ein offener Rechtsbruch der Bulgaren. Doch die EU reagierte nicht. Zum Schaden deutscher Unternehmen.

Bulgarien blockiert Grenze zur Türkei: Hunderte LKWs warten auf die Überfahrt

Bulgarien hat die Grenze zur Türkei gesperrt. Deutsche Unternehmen warten vergeblich auf die Transporte. Doch die Bulgaren wollen sich nichts vorschreiben lassen.

Deutschland: Türkische Gemeinde verteidigt Bulgaren und Rumänen

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, stellt sich auf die Seite der Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien. Es werde eine Neuauflage der „Sarrazin-Debatte“ durchgeführt. Dabei seien alle Menschen in der EU von denselben Problemen betroffen. Die EU müsse eine Debatte über soziale Grundrechte in Europa führen.

Polizeigewerkschaft warnt vor Rumänen und Bulgaren

Die Polizeigewerkschaft in Hessen warnt vor der massiven Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Es gebe einen dramatischen Anstieg an Kriminalität und die Armut in Deutschland wachse an. Zudem sei die „Homogenität der Gesellschaft“ in Gefahr.

Migrationsbericht 2012: Positive Effekte der Zuwanderung müssen stärker gewürdigt werden

Nach dem aktuellen Migrationsbericht der Bundesregierung hat die Zahl der Zuzüge nach Deutschland um einen mehrstelligen Prozentsatz zugenommen. Auch der saldierte Wanderungsgewinn und die Gesamtbevölkerung wuchsen. Die meisten Zuwanderer kommen aus den Staaten der europäischen Union. Und sie bringen viel Potential mit.

Trotz Wirtschaftswachstum: Kaufkraft der Türken ist drittklassig

Die Kaufkraft der Türken liegt im europäischen Vergleich im Tabellenkeller. Sie beträgt nicht mal zwei Drittel des EU-Durchschnitts. Das wird auf lange Sicht dramatische Folgen für die türkische Binnenkonjunktur haben.

Strengere Regeln für Einwanderer: Deutschland und Frankreich schließen sich Großbritannien an

Deutschland und Frankreich unterstützten David Cameron bei seinem Plan, die Zuwanderung aus Osteuropa zu reglementieren. Die Funktionäre in Brüssel toben und sprechen von Hysterie.

Einheit in Europa: Stimmungsmache gegen Bulgaren und Rumänen ist gefährlich

Der SPD-Politiker Miguel Vicente ist Migrations-Beauftragter in Rheinland-Pfalz und gehört zu den Verfechtern der europäischen Idee. Deshalb kritisiert er, dass Bulgaren und Rumänen in Deutschland im Gegensatz zu Spaniern keine Sympathien genießen. Zudem gebe es eine Ungleichbehandlung von Deutsch-Türken.

Abgelehnt: Kein europaweiter Schutz für Whistleblower

Die EU hat einen europaweiten, einheitlichen Schutz von Whistle-Blowern abgelehnt. Während sich die Politiker um Foto-Termin mit Edward Snowden reißen, leben Whistle-Blower in einigen EU-Staaten im rechtsfreien Raum.

Einsturzgefahr: Brüssel finanzierte Brücke zwischen Rumänien und Bulgarien

Kurz nach der feierlichen Eröffnung der Donaubrücke „Neues Europa“ gilt die Konstruktion als Einsturz-gefährdet. Den Millionen-Auftrag erhielt ein spanischer Baukonzern: Die EU und die deutsche KfW haben Millionen in das Projekt gesteckt. Aus PR-Gründen dürfen sich rumänische Arbeiter auf einem EU-Video für das tolle Projekt bedanken.

Ansage der EU: Schuldenstaaten müssen Gerechtigkeit im Gesundheitssystem aufrecht erhalten

Trotz Kostenreduzierung dürfen die Pleiteländer der EU keine Vergrößerung der Ungleichheit im Gesundheitssektor zulassen. Die Wirtschaftskrise zwingt die krisengeplagten EU-Länder jedoch zum Sparen. Spanien und Griechenland stellt dieser Beschluss der EU-Kommission vor ein neues Dilemma.

Frankreichs Innenminister will Roma abschieben

Für Frankreichs Innenminister Manuel Valls sind die Roma unwillkommene Gäste. Sie sollen wieder in ihre Heimatländer zurückkehren. Er sei für eine Abschiebung. Denn die Roma seien weder integrationswillig, noch passten sie zur französischen Kultur.