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Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration

Migranten im deutschen Bildungssystem: Unfaire Behandlung und „systematische Benachteiligung“

Die Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Sevim Dağdelen, sagt: Migrantenkinder werden im Schulsystem „systematisch benachteiligt“. Zudem fände in den Großstädten eine regelrechte Segregation nach sozialen und ethnischen Kriterien statt. Bund und Länder sind aufgefordert, diesen Missstand gemeinsam aus dem Weg zu räumen. Doch ein Kooperationsverbot in puncto Bildung mache dies unmöglich.

Schüler mit Migrationshintergrund sind die großen Verlierer des deutschen Bildungssystems

Kinder mit nichtdeutschem Hintergrund sind in Deutschland besonders häufig an segregierten Schulen, Schulen deren Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund 50 Prozent übersteigt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Damit verringern sich ihre Aufstiegschancen enorm. Lösungsvorschläge gibt es zwar, sie sind allerdings nur schwer und langfristig realisierbar.

Ein Jahr Anerkennungsgesetz: „Deutschlands Attraktivität für qualifizierte Zuwanderer steigt“

Seit einem Jahr haben Zuwanderer die Möglichkeit, die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse zu beantragen. Die im Gegensatz zu den erwartetetn Zahlen geringen Anträge zeigen allerdings, dass noch nicht ausreichend Klarheit in diesem Bereich besteht.

Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft wider Willen: SVR empfiehlt Aussetzen der Optionspflicht

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) weist derzeit auf die „problematischen und unerwünschten Folgewirkungen“ hin, die sich im Zuge der Optionspflicht ergeben. Seit Beginn 2013 läuft die Entscheidungsfrist für junge Menschen aus, die sich bis zum vollendeten 23. Lebensjahr für die Staatsangehörigkeit der Eltern oder die deutsche Staatsangehörigkeit entscheiden müssen. Der SVR warnt: „Ausbürgerungen gegen den Willen der jungen Menschen sind ein integrationspolitisch verheerendes Signal.“

Aktive Zuwanderungs- und Integrationspolitik: Festschrift für SVR-Gründungsvorsitzenden Klaus J. Bade erschienen

Bereits im August ist der renommierte Migrations- und Integrationsforscher Professor Dr. Klaus J. Bade turnusgemäß als Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) abgetreten. Jetzt ist die Festschrift anlässlich des Symposiums zu seiner Verabschiedung erschienen. Die Redner würdigen sein jahrzehntelanges Engagement für eine konzeptorientierte, aktive Zuwanderungs- und Integrationspolitik. Während sie also in die Vergangenheit blicken, hat er selbst derzeit schon wieder neue Ziele vor Augen.

Rückzug und Neustart von Klaus J. Bade: Es war der richtige Zeitpunkt

Klaus J. Bade ist zum 1. Juli 2012 turnusgemäß als Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration abgetreten. Der Gründungsvorsitzende ist aber auch ganz aus dem Sachverständigenrat ausgeschieden. Doch sogleich meldet er sich zurück – pointierter und schärfer im Tonfall. Im Gespräch mit den Deutsch Türkischen Nachrichten gibt der renommierte Migrations- und Integrationsforscher keinen aalglatten Rückblick. Und auch in Zukunft wird es Wortmeldungen von ihm geben, „die einigen Zeitgenossen nicht gefallen werden“.

„Deutsche Arbeitslose wollen nicht als Spargelstecher arbeiten“

Der Integrationsforscher Prof. Dr. Klaus J. Bade über die sinkende Attraktivität Deutschlands als Einwanderungsland und unangebrachte Arbeitsmarkthysterie angesichts der Öffnung des Arbeitsmarktes für Bürger mittel- und osteuropäischen Staaten am 1. Mai.

Experten: Arbeitskräfte-Ansturm aus Osteuropa bleibt aus

Bürger aus acht mittel- und osteuropäischen Staaten können seit 1. Mai uneingeschränkt in Deutschland und Österreich arbeiten. Dies könnte dem Fachkräftemangel entgegenwirken, aber es gibt auch Ängste vor einer Massenzuwanderung. Diese seien jedoch unbegründet, so Klaus Bade vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration.

Bundesbeirat für Integration auf den Weg gebracht

Die Staatsministerin Professor Dr. Maria Böhmer (CDU) hat heute den Bundesbeirat für Integration auf den Weg gebracht. Nach Einschätzung der Politikerin sei seine Etablierung eine konsequente Umsetzung der Agenda aus dem Koalitionsvertrag. Der Vorsitzende des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR), Professor Dr. Klaus J. Bade, begrüßt diesen Schritt.

Sarrazin-Debatte trübt Zuversicht bei Zuwanderern in Deutschland

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat eine Befragung zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft durchgeführt. Das Ergebnis: "Zuwanderer blicken mit weniger Zuversicht auf das Zusammenleben in Deutschland als noch vor einem Jahr".