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Sarkozy

Geheimes HSBC-Konto: Sarkozy soll Griechenland zur Troika gezwungen haben

Nicolas Sarkozy habe den früheren Ministerpräsidenten Griechenlands, George Papandreou, gezwungen, die Troika ins Land zu holen. Das zumindest behauptet der ehemalige HSBC-Analyst Herve Falciani in seinem neuen Buch. Die Mutter Papandreou soll ein geheimes Konto bei der HSBC Bank gehabt haben, von dem Sarkozy wusste. Herve Falciani war es auch, der tausende Datensätze der HSBC gestohlen und sie den französischen Steuerbehörden übergeben hat.

Kein Diktat mehr aus Brüssel: Italiens Bürger stimmen gegen Europa

In Italien hat mehr als die Hälfte der Wähler für euro-kritische Parteien gestimmt. Die Konsequenzen für die EU werden weitreichend sein: Die Völker Europas wollen sich nicht mehr dem demokratisch in keiner Weise legitimierten Diktat aus Brüssel unterwerfen. Das Problem für die EU in ihrer gegenwärtigen Form: Im Grunde kann sie nur so weiterbestehen, wenn sie die Demokratie in den Nationalstaaten abschafft.

Sinneswandel: Frankreich unterstützt EU-Beitritt der Türkei

Der französische Außenminister Laurent Fabius möchte den EU-Beitrittsprozess mit der Türkei voranbringen. Paris sagt, dass man ein weiteres Verhandlungskapitel aufschlagen möchte. Doch nicht nur die Mehrheit der Europäer ist gegen den Beitritt, sondern mittlerweile auch die Mehrheit der Türken.

Sarkozy macht den Depardieu: Ehemaliger Präsident flüchtet vor französischer Reichensteuer

Nach Depardieu kehrt nun auch das Ehepaar Sarkozy der französischen Heimat den Rücken, um der Reichen-Steuer des Sozialisten Hollande auszuweichen. Zudem droht Sarkozy in Frankreich eine Gefängnisstrafe wegen Korruption.

Trotz Aussicht auf Gespräche: EU befürchtet Rückschritt der Türkei

Mit dem Wechsel der EU-Ratspräsidentschaft hat die Türkei eigentlich mehr Chancen auf Verhandlungen, doch die Abwendung von Reformen könnte auch diese wieder gefährden. Seit den Wahlen 2011 sei die Leistung der regierenden AKP eine „völlige Enttäuschung“, erklären EU-Vertreter.

Sarkozy: Ohne EU wird es Krieg geben

Der frühere französische Präsident meldet sich nach langem Rückzug wieder zu Wort und warnt vor einem Ende der EU. Auch eine stetige Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland sei weiterhin wichtig, da sich die beiden Staaten sonst bekämpfen würden. Der italienische Premier Monti sieht indes das wahre Problem in der „Stimmung gegen die europäische Integration in der Öffentlichkeit".

Kein Witz: Friedensnobelpreis für Barroso

Überraschung in Oslo: Das Nobelpreiskomitee hat sich für die EU als diesjährigen Preisträger entschieden.

Frankreich: Zehntausende protestieren gegen Fiskalpakt

In Paris haben am Sonntag zehntausende Franzosen gegen den Fiskalpakt demonstriert. Die vor allem von linken Gruppen organisierte Veranstaltung richtete sich gegen Sparmaßnahmen in Europa.

Au revoir, Monsieur Hollande! Renault Clio zieht in die Türkei

Jetzt hat sich der französische Autobauer Renault doch durchgesetzt: Für den ehemaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy war es einst völlig inakzeptabel, dass der neue Clio 4 ausschließlich in Bursa produziert wird. Während seiner Amtszeit drohte er damit, die Anteile des französischen Staates an Renault zu erhöhen, um das Unternehmen von diesem Vorhaben abzubringen. Doch dort spart der Autohersteller ganze 1300 Euro pro Auto und macht nun Nägel mit Köpfen.

Erdoğan: Merkel und Sarkozy haben EU-Prozess „erbarmungslos sabotiert“

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan erklärte, die EU zwinge die Türkei dazu, sich nach Alternativen umzusehen. Vor allem der ehemalige französische Präsident Sarkozy sowie Angela Merkel seien „erbarmungslos“ gegen die Türkei vorgegangen.

Hollande widerspricht Außenminister Fabius: Es wird ein neues Genozid-Gesetz geben!

Die französische Regierung ist sich offenbar ganz und gar nicht einig darüber, wie nun die Zukunft des unter Sarkozy vor dem Verfassungsgericht gescheiterten Genozid-Gesetzes aussieht. Die Türkei hat zwar alle Sanktionen aufgehoben, Hollande widerspricht jedoch seinem Außenminister und will einen neuen Entwurf einreichen.

Bessere Beziehungen zur Türkei: Hollande will Genozid-Gesetz überdenken

Nach den Spannungen der vergangenen Monate will Frankreich die Beziehungen zur Türkei verbessern. Zu wichtig sei das Land in wirtschaftlichen und politischen Fragen. Der Einfluss auf Syrien und den Iran würde auch für Frankreich Vorteile haben. Das geplante Gesetz, das die Leugnung des Völkermords an Armeniern unter Strafe stellen sollte, muss deshalb warten.

Keine Aussicht auf EU-Beitritt: Westerwelle will „strategischen Dialog“ mit der Türkei

Westerwelle sprach sich am Montag für engere Beziehungen zwischen der Türkei und der EU aus. Die Türkei macht sich derweil nach dem Amtsantritt von Hollande in Frankreich Hoffnungen auf beschleunigte Beitrittsverhandlungen. Die vage Ausdrucksweise Westerwelles lässt allerdings darauf schließen, dass es sich hierbei wieder um leere Versprechungen handelt.

Sarkozy: Nach dem Sturz wird er wieder als Anwalt arbeiten

Sarkozy verabschiedet sich von der Politik: In Zukunft will er als Anwalt Karriere machen. Bevor er jedoch Klienten vertritt, muss er sich wahrscheinlich erst selbst vor Gericht verantworten, denn von der politischen Immunität ist ab Mitte Juni nicht mehr geschützt.

Türkei: EU-Betrittsverhandlungen trotz Hollande in weiter Ferne

Die Türkei setzt große Hoffnungen in Hollande, besonders in Fragen des EU-Betritts. Doch selbst wenn er sich für diesen einsetzt, will die Türkei die Beziehungen zur EU mit Beginn der Ratspräsidentschaft Zyperns im Juni einfrieren. Ein weiterer Reibungspunkte dürfte Hollandes Einsatz für das Genozid-Gesetz sein.

Wegen radikalen Ansichten: Frankreich weist türkischen Imam aus

In einer öffentlichen Erklärung gab die französische Regierung bekannt, fünf Personen, die für radikal gehalten werden, auszuweisen. Während ein Migrant mit algerischen Wurzeln und ein Imam aus Mali bereits das Land verlassen mussten, warten der Türke Yusuf Yüksel und zwei weitere noch auf die Ausreise.

Le Pen: Sarkozy belügt die Türkei seit fünf Jahren

Die Sarkozy-Regierung führe die Türkei an der Nase herum, sagt Marine Le Pen. Sie sei ehrlich und sage klipp und klar, dass in der EU kein Platz für die Türkei sei. Damit gehe sie respektvoller mit der Türkei um als der französische Präsident.

Sarkozy: Radikale Imame sind in Frankreich unerwünscht!

Im April soll in Frankreich ein islamischer Kongress mit Gästen aus aller Welt stattfinden. Sarkozy persönlich verhindert nun die Einreise bestimmter Teilnehmer, darunter der bekannte islamische Rechtsgelehrte al-Qaradawi.

Institut français: Sarkozy und Erdoğan sind Konkurrenten

Während des Arabischen Frühling versuchten sowohl die Türkei als auch Frankreich Einfluss in der Region zu gewinnen. Die Überlegenheit der Türkei in diesem Bereich, sei für Sarkozy nur schwer zu ertragen. Doch er und Erdoğan seien sich viel ähnlicher als die meisten denken, glaubt Dorothée Schmid, Direktorin des Türkei-Programms des Institut français des relations internationales (IFRI).

Attentäter von Toulouse: Afghanischer Geheimdienst hatte Frankreich gewarnt

Seit den frühen Morgenstunden belagern französische Sicherheitskräfte die Wohnung des 24-Jährigen Todesschützen von Toulouse. Für die Öffentlichkeit gestaltet sich das Warten auf die Festnahme zu einer wahren Zerreißprobe. Die neuen Details, die währenddessen ans Licht kommen, zeigen, dass Mohamed Maher kein unbekannter für die französischen Beamten war.