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Schlepper

Merkel beklagt schleppende Umsetzung von Türkei-Flüchtlingspakt

Trotz des Flüchtlings-Deals mit der Türkei kommen mehr Menschen illegal nach Europa. Der Schlepper-Bewegung sei noch längst nicht das Handwerk gelegt, so Bundeskanzlerin Merkel.

Großbritannien will Flüchtlingsboote nach Libyen zurückdrängen

Der britische Außenminister Johnson schlägt vor, Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer nach Libyen zurückzudrängen. Hinter der Forderung steht eine rechtliche Überlegung: Wenn Flüchtlinge von EU-Hilfskräften aus Seenot gerettet werden, können sie nicht mehr als illegal Einreisende eingestuft werden.

Flüchtlinge wurden Opfer vom Organhandel

Zahlreiche Flüchtlinge sind bereits auf dem Weg nach Europa ums Leben gekommen. Und in Europa angekommen, sind ihre Lebensbedingungen aufgrund der überwältigenden Anzahl der Flüchtlinge am Anfang nicht besonders gut. Doch wie sich zeigt, machen die Schlepper nicht nur Geld mit dem Transport der Flüchtlinge. Es gibt scheinbar auch Verbindungen zum Organhandel.

Flüchtlinge ignorieren den hilflosen Versuch der österreichischen Polizei, eine Pass-Kontrolle durchzuführen. (Screenshot ORF)

Bundespolizei: Deutlicher Anstieg von Grenz-Übertritten mit Hilfe von Schleusern

Die Zahl der geschleusten Migranten hat sich seit März verfünffacht. Die Schleuser profitieren von den Reisebeschränkungen für Flüchtlinge in Österreich.

Schlepper und Terror-Miliz IS wollen über Libyen nach Europa

Nach der Schließung der Balkan-Route wollen Schlepper ab April neue Routen für Flüchtlinge und Migranten über Libyen eröffnen. Diese Entwicklung ist nach Ansicht von Sicherheitsexperten besonders bedenklich: In Libyen kontrolliert die Terror-Miliz IS die Schlepper-Branche.

Flüchtlinge bereiten neue Route nach Italien vor

Nachdem die Balkan-Route dicht ist, suchen Schlepper andere Wege nach Europa. Sie beginnen damit, die Flüchtlinge von Griechenland und Afrika nach Italien zu transportieren.

Da andere Boote bei der Überfahrt gesunken waren, befürchtete die Familie das Schlimmste. (Foto: flickr/ fotomovimiento/ cc by 2.0)

Türkei will Schlepper künftig als Terroristen verfolgen

Die türkische Regierung hat härtere Strafen gegen Schlepperbanden angekündigt. Menschenhandel werde künftig als Terrordelikt behandelt und zur Bekämpfung eine eigene Polizeiabteilung aufgebaut. Ziel sei es, den Flüchtlingszuzug nach Europa einzudämmen.

Die europäischen Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste stehen dem Phänomen unvorbereitet gegenüber. (Foto: Flickr/by Emmanuel Digiaro CC BY 2.0)

Sicherheits-Behörden haben Überblick über Terroristen in Europa verloren

Der ehemalige Chef des österreichischen Verfassungsschutzes warnt vor möglichen eingeschleusten Terroristen im Zuge der Flüchtlings-Krise. Europa befände sich in einem sicherheitspolitischen Blindflug von bisher unbekanntem Ausmaß. Es gehöre zur Strategie des IS, Schläfer nach Europa zu entsenden. In Libyen kontrolliert der IS bereits den gesamten Menschen-Schmuggel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Sicherheits-Behörden haben Überblick über Terroristen in Europa verloren

Der ehemalige Chef des österreichischen Verfassungsschutzes warnt vor möglichen eingeschleusten Terroristen im Zuge der Flüchtlings-Krise. Europa befände sich in einem sicherheitspolitischen Blindflug von bisher unbekanntem Ausmaß. Es gehöre zur Strategie des IS, Schläfer nach Europa zu entsenden. In Libyen kontrolliert der IS bereits den gesamten Menschen-Schmuggel.

Wegen de bevorstehenden Schließung der Balkanroute fürchtet Griechenland chaotische Zustände durch einen Rückstau von Flüchtlingen.(Screenshot)

Griechenland: Polizei geht mit Schlagstöcken gegen Flüchtlinge vor

Auf Kos ging die Polizei unter Einsatz von Schlagstöcken und Feuerlöschern gegen Flüchtlinge vor. Täglich kommen hunderte Migranten auf die griechische Ferieninsel. Die Situation droht zu eskalieren. Der Bürgermeister von Kos warnt Athen vor einem Blutvergießen.

Italienischer General: Militär-Einsatz der EU gegen Flüchtlinge wird scheitern

Der Militäreinsatz der EU gegen Flüchtlinge im Mittelmeer bewirkt offenbar das Gegenteil der beabsichtigten Abschreckung: Der ehemalige italienische Generalstabschef Vincenzo Camporini stellt fest, dass sich die Schlepper ermuntert sehen, weil die Kriegsschiffe verpflichtet sind, in Seenot geratene Flüchtlinge zu retten. Dadurch würden mehr und nicht weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa geschickt.

Nato gegen Flüchtlinge: Das Mittelmeer wird zum Kriegs-Gebiet

Die Nato will die EU beim Kampf gegen Flüchtlingsboote unterstützen. Die EU hat sich auf ein militärisches Vorgehen gegen Schleuser als bevorzugten Umgang mit den Flüchtlingen festgelegt. Ein geheimes Strategie-Papier sieht sogar militärische Operationen in Libyen vor. Die Erklärung des Mittelmeers zum Kriegsgebiet ist eine moralische und politische Bankrotterklärung.