Alle Artikel zu:

Schulden

Krise in Saudi-Arabien: König feuert Finanzminister

Der saudische Finanzminister wurde gefeuert. Die Maßnahme ist ein Zeichen, dass das Land in einer schweren Krise steckt.

Die türkische Lira. (Foto: Flickr/ Spiral Of Turkish Lira by Jeff Djevdet CC BY 2.0)

Galatasaray gibt Schuldenstand bekannt

Der Schuldenstand von Galatasaray hat sich leicht erhöht. Dennoch lobt Dursun Özbek die Finanzpolitik des Vereins und bekräftigt, sämtliche Auflagen der UEFA erfüllt zu haben.

Besiktas: Ab Mai 2018 schuldenfrei

Neben dem Schuldenstand des Vereins wurde auf der heutigen Divan Kurulu-Konferenz bekanntgegeben: Besiktas könnte schon ab 2018 schuldenfrei sein.

Türkischer Fußball ist beliebt. (Foto: Flickr/[Soccer][Photo] by kimama_labo CC BY 2.0)

Trabzonspor: Muharrem Usta kämpft an allen Fronten

Offenbar ist der Schuldenberg von Trabzonspor deutlich größer als erwartet. Darauf lässt sich aus Aussagen von Präsident Muharrem Usta schließen. Unterdessen sind Ersun Yanal und Stephane Mbia gegen den Verein juristisch vorgegangen. Trabzon braucht dringend frisches Geld.

Welche genaue Rolle Saudi-Arabien möglicher Weise bei den Anschlägen vom 11. September zukam, ist umstritten. (Foto: Flickr; 9/11 WTC Photo by 9/11 photos, CC BY 2.0)

Saudi-Arabien droht mit Angriff auf den Petro-Dollar

Höchstpersönlich soll der saudi-arabische Außenminister Washington davor gewarnt haben, ein neues Gesetzes zu 9/11 zu verabschieden. Dieses Gesetz würde es US-Gerichte ermächtigen, die Immunität anderer Nationen bei Terroranschlägen aufzuheben. Saudi-Arabien droht, US-Devisen in Milliardenhöhe abzustoßen. Das würde die hochverschuldeten USA massiv gefährden.

Trabzonspor mit 130 Millionen Euro Schulden

Unruhige Zeiten bei Trabzonspor! Neben der sportlichen Talfahrt (zuletzt setzte es ein 0:2 bei Erzrivale Fenerbahce) hat der Klub vom Schwarzen Meer auch einen ganzen Haufen an Schulden abzutragen.

Galatasarays Weg aus den Schulden

Durch das Financial Fairplay haben im Laufe der Jahre schon sehr viele Vereine Probleme mit der UEFA bekommen. Teilweise haben Klubs Geldstrafen bekommen, teilweise Transfersperren. Manche Vereine wurden sogar aus den Organisationen der UEFA für bestimme Zeiten ausgeschlossen. Galatasaray steht hierbei schon lange im Fokus. Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen in einer Höhe, welche die UEFA auf Dauer nicht mehr tolerieren wird.

Bremen führt die Spitze der Schulden pro Kopf an. (Grafik: Destasis)

Deutschlands Schulden steigen um fast sechs Milliarden Euro

Der deutsche Schuldenberg hält sich wacker über der zwei Billionen Euro Grenze. Im vergangenen Jahr sind die Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden weiter angestiegen.

Eine direkte Kapitalisierung der Banken aus dem ESM wäre ein Novum in der Währungsunion. (Foto: Consilium)

Griechenland: Großbanken sind überwiegend im Besitz der europäischen Steuerzahler

Mit insgesamt 25 Milliarden Euro sollen noch in diesem Jahr griechische Banken gestützt werden. Ob die Geldhäuser direkt aus dem ESM saniert werden ist noch offen. Ein „Bail-in“ für Bankkunden wäre damit vom Tisch. Dies liegt auch daran, dass sich die Banken mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand und damit de facto der europäischen Steuerzahler befinden.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.(Foto: Consilium)

Schäuble wird Tspiras-Versteher: EU beschließt Blitz-Überweisung an Griechenland

Wolfgang Schäuble ist überraschend zum Tsipras-Versteher geworden: Schäuble lobt die Politik der Syriza. Möglicherweise setzt Schäuble darauf, dass die linke Regierung wegen der neuen harten Austeritäts-Auflagen schon bald zerbricht. Die EU bewilligte am Freitag eine Blitz-Überweisung an Griechenland, um die EZB auszubezahlen.

Griechenland kann die Schuldenlast unmöglich tragen. (Foto: Flickr/ Athina by Merve illeux CC BY 2.0)

Griechenland: Ein verschuldetes Jahrhundert

Die griechische Verschuldung ist untragbar für das Land geworden. Allein dieses Jahr sind rund 38 Milliarden Euro fällig. Gezahlt werden muss mindestens bis ins Jahr 2057. Bei diesen Berechnungen ist das dritte Kreditpaket noch nicht einmal eingerechnet.

Die durchschnittlichen Zinsen für deutsche Bundesanleihen unterschiedlicher Laufzeit sind seit der Griechenland-Krise deutlich gesunken. (Grafik: IWH Halle)

Schwarze Null: Deutschland saniert Haushalt dank Griechenland-Krise

Deutschland hat von der griechischen Tragödie der vergangenen Jahre „finanziell stark profitiert“. Zu diesem Schluss kommt das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Etwa 100 Milliarden Euro konnten eingespart werden.

Im Juli werden die Renten so stark wie seit über 20 Jahren nicht mehr erhöht. (Foto: Flickr/ 2 euro coin by Images Money CC BY 2.0)

Think Tank: Ein Verbleib Griechenlands im Euro ist billiger als der Crash

Ein Londoner Think Tank räumt mit einer Legende auf: Die Euro-Zone hätte weniger Schaden, wenn Griechenland im Euro bleibt und durch Transfer-Leistungen in den Euro integriert wird. Der Konflikt zwischen Deutschland und Griechenland wäre mit wirtschaftlichem Sachverstand besser zu lösen als mit politischen Manövern.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.(Foto: Consilium)

Euro-Krise: Deutschlands Pochen auf Regeln ist pro-europäisch

Der Wirtschaftshistoriker Harold James sieht im Beharren Deutschlands auf Regeln keinen neuen Nationalismus, sondern das Gegenteil: Ein Staatenbund wie die Euro-Zone könne nur mit Regeln funktionieren. Deutschland habe in seiner Geschichte mehrfach die Erfahrung gemacht, wohin das fiskalpolitische Chaos führt.

Angela Merkel (hier mit Francois Hollande): Anarchie durch komplettes Politik-Versagen. (Foto: Consilium)

Frankreich kündigt radikale Vorschläge zur Neuordnung des Euro an

Frankreich kündigt an, in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge über eine radikale Neuordnung der Euro-Zone präsentieren: Als Gründungs-Mitglieder sollen sechs Staaten ihre Haushalte zusammenlegen sowie ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung etablieren. Die Pläne dürften in Berlin für einige Irritation sorgen.

Blick über Athen (Foto: DTN)

IWF: Griechischer Schuldenberg größer als Euro-Partner vermuten

Der IWF warnt vor einen noch größeren Schuldenbergs Griechenlands als bisher angenommen. Bis Ende 2018 sei mit einem Schuldenstand von fast 200 Prozent des BIP zu rechnen. Griechenland benötige Schulden-Erleichterungen weit jenseits der bisherigen Vorstellungen.

Der neue Finanzminister Euklid Tsakalotos hat von der EU harte Vorgeben erhalten. (Foto: Flickr/ Syntagma by Pieter De Praetere CC BY 2.0)

Kredite für Griechenland aus dem ESM sind Vertragsbruch

Um die Griechenland-Krise zu sedieren, schrecken die Euro-Retter auch vor einem Vertragsbruch des ESM nicht zurück. Weder steht die Euro-Zone als Ganzes auf dem Spiel noch ist die Schuldentragfähigkeit gewährleistet. Verhindert kann die Zahlung nicht werden: Der ESM steht außerhalb jeder Jurisdiktion.

Mit dem Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro will Schäuble den anderen Südstaaten eine klare Botschaft senden. (Foto: Flickr/ On Areopagus Hill by Kristoffer Trolle CC BY 2.0)

Schäubles Plan: Deutschland muss raus aus dieser Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel war kein Unfall. Sie ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Er strebt eine enge politische Union an. Diese ist nur mit ausgewählten Staaten möglich. Am Ende soll sich zeigen, wer zu Deutschland passt und wer nicht. Der Grexit ist fix eingeplant. Andere Staaten werden folgen. Das Tischtuch ist zerschnitten. Unwiderruflich.

Das griechische Gesundheitssystem ist bereits am Rande seiner Belastbarkeit. (Foto: Flickr/ Sascha Kohlmann/CC by sa 2.0)

In Griechenland droht Arzneimittel-Engpass

Das griechische Gesundheitssystem hat in den vergangenen Jahren die Sparauflagen erheblich abgebaut. Doch das Nein im Referendum verschärft die Situation. Die Krankenhäuser sind hoch verschuldet, Zahlungen ins Ausland sind aufgrund der Kapitalkontrollen massiv eingeschränkt.

Angela Merkel nach dem ultimativen Euro-Gipfel: Technokratisch gescheitert. (Foto: Flickr/ Art with a meaning by Jon Kristian Bernhardsen CC BY 2.0)

Angela Merkel: Unter ihren müden Augen zerfällt die EU

Die EU steht vor der Spaltung. Der Gipfel legte die Bruchlinien schonungslos offen: Die Südeuropäer wollen etwas anderes als der Norden oder der Osten. Griechenland ist der Katalysator für eine zentrifugale Dynamik. Mittendrin Angela Merkel: Müde, ausgelaugt, überfordert. Sie kann nur noch zusehen, wie auseinanderfällt, was mit der Verführung des Geldes in eine Einheit gezwungen werden sollte.