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Schwellenländer

Die Kapitalflüsse in die Schwellenländer sind seit der zweiten Jahreshälfte 2014 drastisch eingebrochen. (Grafik: Institute of International Finance)

US-Ökonom: Zinserhöhung trifft Russland und die Türkei

Der US-Ökonom Srinivas Thiruvadanthai ist der Ansicht, dass eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank – unabhängig vom Zeitpunkt – eine große Wirtschaftskrise in den Schwellenländern auslösen wird. Besonders Länder mit hohen Handelsbilanz-Defiziten wie die Türkei und Öl-Exporteure wie Russland werde es hart treffen. Die Schwellenländer werden mit drastischen Kapitalabflüssen zu kämpfen haben und die EU-Exporte werden einbrechen.

Gefährliche Ruhe vor dem Sturm: Export-Krise bedroht Deutschland

Der Rohstoff-Schock dürfte schon bald neue Probleme für die deutsche Export-Wirtschaft bringen. Der IWF sieht eine Krise in den Schwellenländern am Horizont, hat aber keine Rezepte. Deutschland müsste sich dringend auf diese Situation vorbereiten.

Währungs-Krieg: Investoren verspüren die ultimative Angst

Investoren haben im Laufe der letzten Monate fast eine Billion Dollar aus den Schwellenländern abgezogen. Sie werden dabei von der Furcht einer Wirtschaftsflaute in China und einer nahenden Zinserhöhung der US-Notenbank getrieben. Aufgrund der anhaltenden Kapitalabflüsse verlieren die Währungen der Schwellenländer relativ zum Dollar drastisch an Wert.

Rohstoff-Schock wird USA härter treffen als Europa

Der aktuelle Preisverfall der Rohstoffe kommt den Konsumenten in Europa und Südostasien zugute. Die Gewinner konzentrieren sich auf die Peripherieländer einerseits, auf große Exportländer wie Deutschland, China und Japan andrerseits. Diese Exportländer - wie die USA - werden umgekehrt den Konjunktureinbruch der Rohstoff-Länder mit voller Wucht zu spüren bekommen.

Im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum ebenfalls erhöht: Das preisbereinigte BIP stieg im zweiten Quartal 2015 um 1,6 %, nach 1,2 % im ersten Quartal 2015. (Grafik: Destasis)

Deutsche Wirtschaft verbucht Wachstum

Boomende Exporte und kauffreudige Verbraucher bringen die deutsche Wirtschaft in Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von April bis Juni. Schwache Investitionen bremsten das Wachstum jedoch etwas ab.

Rohstoff-Schock bringt Bauern weltweit in Bedrängnis

Die stark erhöhte Nachfrage hat in den Schwellenländern zu einer deutlichen Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion geführt. Kurz darauf wurden Rohstoffe als eigenständige Vermögensklasse entdeckt. Die Investoren wurden von der Aussicht verlockt, in Index-Fonds oder -Zertifkate zu investieren. Doch diese Entwicklung setzt die Bauern weltweit unter Druck.

Rohstoff-Schock: Gefährliche Spirale, die kaum zu stoppen ist

Der Preisverfall im Rohstoff-Sektor hat eine schleichende Wirkung: China fällt als Käufer und Verkäufer von Industrie-Metallen zurück. Als Folge versiegt das Kapital in die anderen Produzenten-Länder. Die einstigen „Hoffnungsträger“ rutschen in die Rezession. Die Zentralbanken können nicht mehr helfen. Sie haben ihr Pulver verschossen.

Bundesbank: Abkühlung in Schwellenländern verschärft sich

Die Wachstumsraten der Schwellenländer haben sich in den vergangenen fünf Jahren fast halbiert. Neben einem natürlichen Anpassungsprozess spielen der Bundesbank zufolge auch zurückgehende Investitionen und ein Überangebot am Ölmarkt eine Rolle. Dieser Trend werde sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Industrieländer wie Deutschland müssen mit Exportrückgängen rechnen.

Dollar adé: Erdoğan will eine Allianz mit Putin schließen

Die Türkei möchte den US-Dollar als Leitwährung beim Handel mit Russland ablösen. Stattdessen sollen der Rubel und die Türkische Lira als Zahlungsmittel dienen. Russlands Präsident Wladimir Putin lässt seinen Worten Taten folgen: Alle bilateralen Energie-Geschäfte sollen nur noch in den heimischen Währungen vorgenommen werden.

China, Indien und Russland sind die Zukunftsmärkte für Online-Medien

Das größte Wachstums-Potential für Online-Medien und Unterhaltung liegt in China, Indien, Russland und Mexiko. Die Schwellenländer bieten in Zukunft die größten Verdienst-Möglichkeiten, so eine Analyse von Ernst & Young. Grund ist der zügige Ausbau des Breitband-Internets.

Crash-Gefahr: Rekord-Schulden bedrohen die Weltwirtschaft

Die globale Verschuldung wächst weiter und bricht neue Rekorde. Der 16. Genfer Bericht über die Weltwirtschaft besagt, dass die globale Wirtschaft nicht in der Lage ist, die angehäuften Schulden zurückzuzahlen. Der weltweite Schuldenanstieg macht sich vor allem in China bemerkbar.

Marc Faber: USA müssen militärisch aus Asien raus

Der Investor Marc Faber zeigt Verständnis für die Chinesen. Die fühlen sich durch die militärische Präsenz der USA in der Asien-Pazifik-Region bedroht. Washington könne Peking nicht behandeln wie einen Klein-Staat.

Türkische Zentralbank erhöht Leitzins auf zehn Prozent

Die türkische Notenbank hat erwartungsgemäß den Leitzins massiv auf zehn Prozent angehoben. Zuvor hatten ausländische Investoren ihr in der Türkei angelegtes Kapital abgezogen.

Währungs-Alarm in der Türkei: Notenbank beruft Krisen-Sitzung ein

Die türkische Liga sinkt auf ein Rekordtief. Die Notenbank schlägt Alarm und ruft eine Sondersitzung ein. Finanz-Analysten rechnen mit einer kräftigen Anhebung des Leitzinses. Doch auch andere Schwellenländer taumeln. Grund ist die massive Kapitalflucht ausländischer Investoren.

Überschuldung: Schwellenländer stehen vor einem Wirtschafts-Crash

Die ausstehenden Schulden von Unternehmen aus den Schwellenländern haben einen Rekord-Stand erreicht. Die Hoffnung der Zentralbanken, die Inflation in die Schwellenländer zu exportieren, wird zum Bumerang: Wegen der globalen Verflechtungen besteht die akute Gefahr eines System-Crashs.

VW verlegt Produktion verstärkt nach Brasilien

Die Produktion des neuen Golf für den brasilianischen Markt wird nicht in Wolfsburg, sondern in Brasilien laufen. VW investiert 170 Millionen Euro in den Ausbau des Werks Curitiba. Die Globalisierung erreicht die Arbeiter in der deutschen Automobil-Industrie.

Finanzmärk​te: Brasilien betreibt Devisenmar​kt-Interve​ntion, Türkei schöpft Hoffnung

Die Geldpolitik des lockeren Gelds der US-Notenbank Fed bereitet den Schwellenländern Kopfschmerzen. Ausländische Kapitalanleger ziehen ihre Gelder aus den Ländern ab. Doch nun möchte Brasilien mit einer Devisenmarkt-Intervention in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar diesen Trend stoppen. Die heimische Währung soll aufgewertet und Anleger angezogen werden. Dieser Schritt wirkt sich auch positiv auf die Türkei aus.

Wachstum sinkt: Türkische Regierung redet Prognosen schön

Aus Sicht des türkischen Vizepremiers Ali Babacan, ist eine Korrektur der Wachstumsprognose seines Landes nach unten nicht weiter schlimm. Denn die Welt befinde sich in einer Krise. Da sei ein Wachstum in Höhe von drei Prozent statt vier Prozent auch ein Erfolg. Doch US-Analyst Nouriel Roubini rechnet mit einem baldigen Crash in der Türkei. Genauso werde es Südafrika, Indien und Brasilien ergehen.

Wirtschaft​swachstum: US-Ökonom warnt vor Crash in der Türkei

Die Türkei ist abhängig von kurzfristigem ausländischen Kapital. Das benötigt sie, um ihr Leistungsbilanzdefizit finanzieren zu können. Der US-Wissenschaftler Nouriel Roubini sieht genau darin eine Schwäche der türkischen Wirtschaft. Ein Crash sei möglich.

Proteste beim Confed-Cup: Erneut Massendemonstrationen gegen brasilianische Regierung

Während des Confed-Cup Finales kam es in Rio erneut zu einer Massendemonstration und Ausschreitungen. Die Regierung von Präsidentin Rousseff hat unterdessen die Unterstützung der Wähler komplett verloren und keine Chance auf eine Wiederwahl.