Alle Artikel zu:

Sebastian Edathy

Polizei stürmt Privatwohnung von SPD-Politiker Edathy

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den ehemaligen Vorsitzenden des NSU-Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy, wegen des Besitzes von kinderpornografischen Materials. Edathy hatte am Wochenende überraschend sein Bundestagsmandat zurückgelegt. Er widersprach dem Vorwurf der Kinderpornografie. Die SPD ist bestürzt.

Einsatz für Integration: Deutsch-türkische Akademiker zeichnen Edathy aus

Die Türkisch-Deutsche Studierenden und Akademiker Plattform setzt sich mit bildungspolitischen Maßnahmen für Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern ein. Dabei kooperiert sie mit Größen aus der Wirtschaft. Auch Integration ist ein wichtiges Thema für den Verein. In diesem Zusammenhang zeichnet sie jedes Jahr Persönlichkeiten aus, die sich um die Integration von Deutsch-Türken besonders verdient gemacht haben. Dieses Jahr erhält unter anderem der SPD-Politiker Sebastian Edathy den Plattino-Preis für Integration.

Genc-Preis für NSU-Hinterbliebene: Tülin Özüdogru gibt der Gesellschaft keine Schuld

Tülin Özüdogru, deren Vater Abdurrahim 2001 in Nürnberg von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ mit zwei Kopfschüssen in seiner Änderungsschneiderei erschossen wurde, ist am vergangenen Dienstag mit dem Genc-Preis ausgezeichnet worden. Für die Jury ist die junge Frau ein „herausragendes Beispiel für Versöhnung“.

Abschlusssitzung der NSU: Rolle der Sicherheitsbehörden ist „beschämend“

Sebastian Edathy sagt: In der NSU-Affäre liegt ein „beispielloses und beschämendes Versagen“ seitens der Sicherheitsbehörden vor. Zuvor hatte NSU-Opferanwalt Mehmet Daimagüler gesagt: Es gibt institutionellen Rassismus.

NSU-Verfahren: Sevim Dağdelen fordert großen Saal und mehr internationale Presse

Die Bundestags-Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dağdelen, sagt, dass der NSU-Prozess ein großes internationales Aufsehen errege. Das OLG München müsse jenem Umstand gerecht werden. Einen größeren Verhandlungs-Saal und mehr internationale Medien beim Prozess, fordert sie. Der Generalsekretär der AABF, Ali Doğan, schließt sich dem Vorschlag Dağdelens an. Denn nur so könne man verloren gegangenes Vertrauen wieder gewinnen.

NSU-Prozess: Kenan Kolat fordert Veröffentlichung der Anmeldungen

Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland sagt: Türkische Medien haben sich für die Sitzplätze zum NSU-Prozess rechtzeitig angemeldet. Er fordert: Die Veröffentlichung der Eingänge der Anmeldungen. Die gesamte Vorgehensweise sei „skandalös“.

NSU-Prozess: Türkische Medien müssen draußen bleiben

Türkische Medien sind zum NSU-Prozess nicht zugelassen, weil sie sich - den Infos des OLG München zufolge - nicht rechtzeitig angemeldet haben. Insgesamt 123 Medien hatten sich für die 50 verfügbaren Sitzplätze beworben. Zuvor verwehrte das OLG auch dem türkischen Botschafter Karslıoğlu einen Sitzplatz. Doch Karslıoğlu sagt, dass er am ersten Verhandlungs-Tag dem NSU-Prozess beiwohnen werde.

Klaus J. Bade: Sarrazins Thesen bedienen den Kultur-Rassismus

Bei seiner Buchvorstellung in Berlin hat der Migrationsforscher Klaus J. Bade gesagt, dass sich der Kultur-Rassismus in Deutschland immer weiter ausbreite. Diese Entwicklung halte er für gefährlich. Er wünsche sich mutige Politiker, die positive Botschaften an die Bevölkerung aussenden.

NSU-Ausschuss: Otto Schily beteuert seine Unschuld

Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily spielt den Ahnungslosen. Bei seinem Auftritt vor dem NSU-Ausschuss konnte er auf einen Großteil der Fragen der Ausschuss-Mitglieder nicht antworten. Begründung: Erinnerungslücken. Auch seine ehemalige Referatsleiterin zeigte sich in ihren Antworten sehr verhalten.

Deutsches Gericht brüskiert türkischen Botschafter: Kein fester Platz beim NSU-Prozess

An deutschen Gerichten gibt es keine Platzreservierungen für politische Würdenträger - auch nicht, wenn diese eigens aus der Türkei anreisen und ebenfalls nicht, wenn es um einen NSU-Prozess geht. Diese Erfahrung machten jetzt der türkische Botschafter und der Menschenrechtsbeauftragte des türkischen Parlaments. Ihr Gesuch wurde vom Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts München abgewiesen.

NSU-Terror​: Türkische Gemeinde will eigenen Untersuchu​ngsbericht veröffentl​ichen

Die türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) möchte der Öffentlichkeit in den kommenden Monaten einen eigenen Bericht zur NSU vorlegen. Offenbar misstraut man der skandalbehafteten deutschen Politik in der Aufklärung der Morde.

NSU-Morde: Innenministerium will keine Auskunft geben

Der NSU-Ausschuss hat einen schweren Stand. Das Bundesinnenministerium verweigert der Untersuchungskommission die Kooperation. Erdoğan hatte schon 2011 deutschen Behörden die Existenz eines "tiefen Staates" unterstellt.

Entnazifizierung brauner Gedanken möglich

Für die einen sind sie Märtyrer. Für die anderen nur die Spitze eines Eisbergs und nur das, was von den rechtsextremistischen Umtrieben sowie der braunen Unterwanderung einiger Behörden offen zu Tage trat. Vor etwa einem Jahr ist die rechtsterroristische Neonaziorganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) aufgedeckt geworden.

Sebastian Edathy in Ankara: Türkische Regierung verfolgt Aufklärung der NSU-Morde genau

Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy (SPD), ist seit vergangenen Montag in Ankara zu Gast, um der Untersuchungskommission für Menschenrechte des türkischen Parlaments über die aktuellen Fortschritte zu berichten. Noch immer gibt es von Seiten der Türkei Bedenken, dass die Ermittlungen auch wirklich ordnungsgemäß durchgeführt werden.

Opfer von Mölln-Anschlag: „Ich habe kein Vertrauen in den deutschen Staat“

Ibrahim Arslan hat bei dem fremdenfeindlichen Anschlag von Mölln als Kind drei Menschen aus seiner Familie verloren. Dass so etwas in Deutschland überhaupt möglich ist, hatte ihn tief erschüttert. Ausschlaggebend dafür, dass er nun gar kein Vertrauen mehr in den deutschen Staat hat, seien jedoch erst die NSU-Morde gewesen.

Plakataktion „Vermisst“: Politiker fordern Stopp der umstrittenen Kampagne

Die Kritik an der Plakataktion des Innenministeriums nimmt kein Ende. Immer mehr Politiker fordern einen Stopp der Kampagne, die den Islam und Muslime insgesamt in die Nähe des Terrorismus rücke. Das Innenministerium hält jedoch weiterhin an dem 300.000-Euro-Projekt fest.

NSU-Ausschuss: „Wir stehen noch am Anfang unserer Arbeit“

Sebastian Edathy, Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses, meint, Heinz Fromm, der als erster Behördenleiter Verantwortung für NSU-Ermittlungspannen übernimmt, verdiene für seinen Rücktritt „Respekt“. Für viele ist es allerdings ein längst überfälliger Schritt, der schon vor knapp acht Monaten hätte erfolgen sollen, um den Verfassungsschutz wieder ernstnehmen zu können.

SPD-Innenpolitiker: „Döner-Morde“ Unwort des Jahres!

Für Sebastian Edathy, SPD-Bundestagsabgeordneter und Innenexperte, ist der Begriff „Döner-Morde“ das „Unwort des Jahres“ 2011.