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Nach der Türkei-Wahl: Merkel mahnt zur engen Zusammenarbeit

Nach dem überraschend deutlichen Wahlsieg der islamisch-konservativen AK-Partei in der Türkei hat Kanzlerin Angela Merkel eine enge Zusammenarbeit mit dem Land bei Themen wie der Flüchtlingskrise angemahnt. Merkel habe ihrem Kollegen Ahmet Davutoglu gratuliert, erklärte ihr Sprecher. Internationale Beobachter haben den Wahlkampf in der Türkei unterdessen als unfair eingestuft.

Ignoriert und degradiert: Zwei türkische Dörfer boykottieren Neuwahlen

Die Wähler in zwei Dörfern im Südosten und Westen der Türkei haben die Wahlen am 1. November boykottiert. Als Grund gaben sie an, auf diesem Weg gegen einen Mangel an Aufmerksamkeit von der Regierung für ihre Region zu protestieren. Ins Gewicht fiel ihre Aktion allerdings nicht. Die Wahlbeteiligung könnte bei bis zu 90 Prozent gelegen haben.

Bundesregierung: Türkei muss sich jetzt kompromissbereit zeigen

Die Bundesregierung hat auf den Wahlausgang in der Türkei mit mahnenden Worten reagiert. Ankara müsse nun im Sinne der nationalen Einheit einen Kurs der Versöhnung einschlagen. Die EU-Kommission zeigt sich hingegen zurückhaltend. Sie kündigte am Montag an, mit der türkischen Regierung in allen Bereichen zum Wohle der Bürger zusammenarbeiten.

Nach Merkels Türkei-Besuch: Kooperation in der Flüchtlingsfrage bleibt heiß umstritten

Nach der Türkei-Reise der Kanzlerin bleibt die Zusammenarbeit mit Ankara in der Flüchtlingsfrage heiß umstritten. Wahlkampfhilfe für ein autoritäres Regime, schimpfen die Grünen. Notwendige Kompromiss-Suche, meint der Innenminister.

Merkel trifft bei Türkei-Besuch keine Oppositionspolitiker

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) plant bei ihrem Besuch in Istanbul zwei Wochen vor der türkischen Parlamentswahl kein Treffen mit Vertretern der Opposition. Das geht aus dem Programm für die Reise Merkels am Sonntag hervor, das die Bundesregierung am Samstagabend veröffentlichte. Merkel will mit Regierungschef Ahmet Davutoğlu und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan vor allem über die Bewältigung der Flüchtlingskrise beraten.

Merkel beim «anatolischen Putin» – Aufwertung für Erdoğan vor Wahl

Die Flüchtlingskrise beschert dem umstrittenen Präsidenten Erdoğan hohen Besuch: Die Bundeskanzlerin reist in die Türkei, obwohl dort Wahlkampf herrscht. Auf Merkel dürfte eine lange Wunschliste warten.

Merkel: Müssen im Türkei-Dialog auch Europas Werte behaupten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Sonntag bei ihrer Reise in die Türkei mit Präsident Recep Tayyip Erdogan auch strittige Punkte ansprechen. Sie verstehe, dass manche besorgt seien, ob es Europa gelinge, mit der Türkei nicht nur aktuelle Interessen in der Flüchtlingskrise zu thematisieren, sondern «immer auch unsere Werte zu behaupten», sagte Merkel am Donnerstag in einer Regierungserklärung zum EU-Gipfel im Bundestag.

Kurz nach dem Anschlag: Merkel fährt am Sonntag in die Türkei

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am kommenden Sonntag die Türkei besuchen. In der Hauptstadt Ankara stehen unter anderem Treffen mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu auf dem Programm. Als Themen nannte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag den Konflikt in Syrien, die Flüchtlingskrise und den Kampf gegen Terrorismus. Darüber hinaus soll es auch um bilaterale Themen gehen.

Merkel: Nächstes Rettungspaket für Griechenland erst 2014

Angela Merkel bereitet die Deutschen langsam auf die nächste Griechenland-Aktion vor. Statt eines Schuldenschnitts steht offenbar der nächste Kredit an. Die Euro-Rettung gerät außer Kontrolle.

Pimco-Chef: EU riskiert massive soziale Unruhen

it der Zwangsgabe auf zypriotische Bankeinlagen haben die europäischen Politiker eine sehr gefährliche Richtung eingeschlagen. Sie haben die „Heiligkeit der Bankeinlagen“ infrage gestellt und riskieren massive soziale Unruhen, so der Chef des größten Vermögensverwalters der Welt, Mohamed El Erian.

Ruhe vor dem Sturm? Merkel-Sprecher will deutsche Sparer beruhigen

Die Bundesregierung will die deutschen Bürger beruhigen und erneuert ihr Versprechen: Die deutschen Spar-Einlagen werden nicht angetastet. Noch herrscht Ruhe an den Schaltern der deutschen Banken, wie mehrere Institute bestätigen.