Alle Artikel zu:

Shimon Peres

Sechs Jahre nach Erdoğans Abgang: Türkischer Premier Davutoğlu kommt nach Davos

Sechs Jahre nach dem dramatischen Abgang des damaligen türkischen Premiers Erdoğan, wird die Türkei beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos nun wieder auf höchster Ebene vertreten. Premier Ahmet Davutoğlu hat entschieden, Ende Januar in der Schweiz dabei zu sein. Ein deutliches Signal gen Westen.

Neuer Anlauf: Weltwirtschaftsforum lädt Erdoğan nach Davos

Vier Jahre nach der letzten Visite des türkischen Premiers, startet das Weltwirtschaftsforum in Davos nun einen neuerlichen Versuch, Recep Tayyip Erdoğan in den Schweizer Skiort zu locken. Nach einer Auseinandersetzung mit Israels Präsident Shimon Peres hatte er 2009 verkündet, der Zusammenkunft nie mehr beizuwohnen.

Akademischer Boykott? Stephen Hawking fährt nicht nach Israel

Die Meldung sorgte für ordentlichen Wirbel: Aus Protest gegen die Behandlung der Palästinenser durch Israel soll der britische Physiker Stephen Hawking seine Teilnahme an der Konferenz „Facing Tomorrow“ in Jerusalem abgesagt haben. Nun heißt es jedoch, es seien gesundheitliche Gründe im Spiel.

Energiewirtschaft: Israel und Türkei wollen Kooperation vertiefen

Israel und die Türkei könnten schon bald ein gemeinsames Erdgas-Pipeline-Projekt ins Leben rufen. Die Chancen dafür stehen gut. Denn derzeit ist die türkische Zorlu Holding ohnehin auf dem israelischen Energiemarkt tätig und könnte sogar eine Vermittler-Rolle zwischen beiden Ländern einnehmen. Doch noch liegen keine handfesten Pläne auf dem Tisch.

Shimon Peres: Israel und Türkei müssen Völkern der Region helfen

Israels Präsident Shimon Peres sagt: Türken und Juden haben eine Reihe von Ähnlichkeiten und tragen diesselbe Verantwortung im Nahen Osten. Es entstehe eine neue Welt und beide Staaten haben die Aufgabe, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu bieten. Offenbar hat Israel erkannt, dass die Türkei in der Iran-Frage und im Syrien-Konflikt faktisch dieselben Interessen haben.

Alle Hoffnungen zerschlagen: Erdoğan kommt nicht nach Davos

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat Rufe, in diesem Jahr wieder am Weltwirtschaftsforum in Davos teilzunehmen, nicht erhört. Stattdessen wird die Türkei durch den stellvertretenden Ministerpräsident Ali Babacan und Familienministerin Fatma Şahin vertreten. Zuletzt hatte sich Stephen Kinnock, Direktor und Leiter des Weltwirtschaftsforums Europa und Zentralasien, persönlich darum bemüht, Erdoğan nach dem Eklat 2009 wieder in der Schweiz zu empfangen.

Nach dem Drama am Mount Everest: Shimon Peres zeichnet Bergsteiger Nadav Ben-Yehuda aus

Im vergangenen Mai sorgte die Geschichte eines israelischen Bergsteigers für Aufsehen, der unter Einsatz seines Lebens einen türkischen Kollegen vom Mount Everest rettete. Am vergangenen Dienstag wurde Nadav Ben-Yehuda nun vom israelischen Präsidenten Shimon Peres mit der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet.

Weltwirtschaftsforum: Türkischer Premier Erdoğan soll wieder nach Davos kommen

Der Eklat im Jahr 2009 ist noch in guter Erinnerung: Erdoğan stürmte aus dem Saal. Davos war für ihn Geschichte. Jetzt will ihn Stephen Kinnock, Direktor und Leiter des Weltwirtschaftsforums Europa und Zentralasien, offenbar persönlich wieder zurück holen.

Weltwirtschaftsforum in Istanbul: Erdoğan erinnert an Schicksal der Palästinenser

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat an diesem Dienstag den Regionalgipfel des Weltwirtschaftsforums zum Nahosten, Nordafrika und Eurasien in Istanbul eröffnet. In seiner Rede verwies er nicht nur auf die wirtschaftliche und politische Bedeutung der Türkei innerhalb der Region, sondern auch auf das Schicksal der Palästinenser.

Streit um Eurovision: Iran zieht Botschafter aus Aserbaidschan ab

Künstlerischer Wettstreit mit knallharten politischen Folgen: Der Iran hat seinen Botschafter in Aserbaidschan, Mohammad Bagher Bahrami, abberufen, nachdem Baku den Iran beschuldigt hat, im Zuge des Eurovision Song Contests eine anti-aserbaidschanische Kampagne durchgeführt zu haben.

Erdbeben: Türkei will keine Hilfe aus Israel

Das Erdbeben im Osten der Türkei könnte mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet haben. Noch mehr Verletzte warten auf eine medizinische Versorgung. Hilfe aus Israel will die Türkei jedoch nicht annehmen.

Türkischer Tourismus: Statt Israelis kommen nun Araber

Israelische Touristen suchen sich andere Urlaubsziele als die Türkei. Die Lücke der ausbleibenden Touristen füllen Araber. In der arabischen Welt wird die Türkei nicht zuletzt durch die Popularität Erdogans immer beliebter.

Israel lobt Türkei für freigelassenen Soldaten

Am Mittwoch gaben Israel und die Hamas bekannt, dass der seit fünf Jahren im Gaza-Streifen festgehaltene israelische Soldat Gilad Schalit freigelassen werde. Shimon Peres dankte der Türkei für ihre Vermittlerrolle.

Warten auf Erdogan: Tod der Mutter verzögert Besuch syrischer Flüchtlinge

Der Tod von Tenzile Erdogan am vergangenen Freitag erschütterte die Menschen weit über die Türkei hinaus. Premierminister Recep Tayyip Erdogan sagte alle Termine ab. Darunter auch den Besuch eines Camps mit syrischen Flüchtlingen. Sie warten jetzt auf einen neuen Termin.

Tod der Mutter: Israel spricht Erdogan sein Beileid aus

Der israelische Präsident Shimon Peres hat einen Kondolenzbrief an den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan versandt. Tenzile Erdogan verstarb am vergangenen Freitagmorgen im Istanbuler Medipol-Krankenhaus.

Protest gegen Israel: Bağış verlässt internationale Tagung

Der türkische Europaminister Egemen Bağış hat seine Haltung gegenüber Israel, dessen Beziehung zur Türkei in den letzten Wochen spürbar abgekühlt sind, nun ganz offen demonstriert. Als der israelische Präsident Shimon Peres im Rahmen einer internationalen Konferenz in der Ukraine in Richtung Rednerpult ging, verließ Bağış kurzerhand den Raum.

Israel und die Türkei: Wie aus Freunden Gegner wurden

Der jüngste diplomatische Eklat um den israelischen Botschafter in der Türkei ist nur der Höhepunkt eines langen Entfremdungsprozesses. Er betrifft nicht nur die politische Ebene. Die israelische Sicht zeigt: Auch die Menschen in Israel haben ihre Einstellung zur Türkei verändert. Lily Galili, eine der renommiertesten israelischen Journalistinnen, analysiert für die Deutsch Türkischen Nachrichten das schwierige Verhältnis zwischen Israel und der Türkei.