Alle Artikel zu:

Shinzo Abe

Japan nimmt vierten Atomreaktor nach Fukushima-Katastrophe ans Netz

Fast fünf Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima ist in Japan ein vierter Nuklearreaktor wieder ans Netz gegangen. Wie der Betreiberkonzern Kansai Electric Power mitteilte, wurde im Atomkraftwerk Takahama rund 380 Kilometer westlich der Hauptstadt Tokio am Freitag der Reaktor Nummer vier wieder hochgefahren. In der Anlage war bereits im Januar trotz heftiger Proteste in der Bevölkerung ein erster Reaktor wieder hochgefahren worden.

Erster Krebsfall nach Fukushima bestätigt: AKW-Angestellter an Leukämie erkrankt

Gut viereinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat die japanische Regierung nun das erste Krebsopfer in Zusammenhang mit dem Unglück bestätigt. Ein Mitarbeiter ist in der Folge an Leukämie erkrankt. Weitere Fälle werden noch geprüft.

Zweites Türkisches AKW: Wird Anlage in Sinop günstiger als gedacht?

Das zweite türkische Atomkraftwerk wird offenbar weniger kostspielig, als ursprünglich angenommen. Die Anlage in Sinop an der Schwarzmeerküste wird jüngsten Schätzungen zufolge Kosten in Höhe von 16,3 Milliarden US-Dollar verusachen. Ursprünglich war von Ausgaben zwischen 22 und 25 Milliarden US-Dollar die Rede.

Nuklear-Deal: Japanisches Parlament erlaubt Export in die Türkei

Das japanische Unterhaus hat am Freitag zwei Atomabkommen mit der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten (UEA) verabschiedet. Damit kann Japan den Export ihrer Kernkrafttechnologie und der zugehörigen Ausrüstung in beide Ländern beginnen.

Fukushima: Anzahl von Krebserkrankungen steigt

Drei Jahre nach der Reaktor-Katastrophe steigen die Krebsraten bei Japans Bevölkerung. Ein Kinderarzt fand eine 30-fache Erhöhung bei Anwohnern aus Fukushima. Mindestens 75 Menschen sind an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Die Regierung bestreitet jedoch jeden Zusammenhang mit dem Reaktor-Unglück.

Dritter Jahrestag der Fukushima-Katastrophe: Japan hat noch viel zu tun

Die Katastrophe von Fukushima nähert sich an diesem Dienstag, den 11. März, bereits zum dritten Mal. Landesweit wird in diesen Stunden erneut des Erdbebens und des Tsunamis gedacht, die zur weltweit schlimmsten Atomkrise seit Tschernobyl geführt haben. An Normalität ist noch lange nicht zu denken. Derzeit steht Japan in Sachen Wiederaufbau ganz am Anfang.

Schummeln für Olympia: Tepco hält Zahlen über Fukushima zurück

Tepco hat Strahlenwerte zurückgehalten, um die Olympia-Bewerbung Japans nicht zu gefährden. Trotz massiver Verseuchung meldete das Unternehmen die Werte nicht der Atombehörde. Japan hatte vor Vergabe der Olympischen Spiele 2020 versichert, die Lage sei unter Kontrolle.

Zensur in Japan: Keiner weiß, wie gefährlich Fukushima wirklich ist

Die Strahlung in Fukushima ist zehn mal so hoch wie ursprünglich angegeben. Dies musste Tepco kürzlich bekannt geben. Gleichzeitig verschärft Japans Regierung die Zensur bei Nuklear-Themen. Kritische Journalisten werden unter Druck gesetzt und zum Rücktritt gedrängt.

Atomabkommen mit Japan: Türkei hat kein Interesse an Urananreicherung

Nach dem Uran-Deal mit Japan bestreitet der türkische Energieminister Taner Yıldız jegliche Interessen der Türkei an einer Urananreicherung. Die Klausel zur Option von Urananreicherung bestehe nur zu Forschungszwecken. Die Anreicherung verbrauchten Urans dient dem Bau von Atomwaffen.

Trotz Fukushima: Türkische Regierung unterzeichnet AKW-Deal mit Japan

Ungeachtet der jüngsten Schreckensmeldungen aus dem havarierten AKW in Fukushima haben der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan und sein japanischer Amtskollege Shinzo Abe am Dienstag eine offizielle Vereinbarung über den Bau des zweiten türkischen Kernkraftwerks in der Schwarzmeer-Provinz Sinop unterzeichnet. Seit Jahren schlägt die türkische Regierung sämtliche Warnungen in den Wind. Unabhängigkeit in Energiefragen geht hier vor Sicherheit.

Fukushima: Rettungsarbeiter wurden massiv ausgebeutet

Die Arbeiter, die versuchen müssen, die zerstörte Atom-Anlage von Fukushima zu retten, werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt: Unterirdische Bezahlung, elende Unterkünfte, keine medizinische Betreuung. Die Katastrophe entwickelt sich zur humanitären Schande.

Trotz Warnungen: Olympia-Veranstalter halten an Tokio fest

Bürgerrechtler haben an den Austragungsorten für die Olympischen Spiele in Tokio deutlich erhöhte Werte von Radioaktivität gemessen. Sie schickten die Berichte an das IOC und alle nationalen olympischen Komitees. Sie erhielten kein Antwort. Auch heute sieht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) keinen Grund, sich Sorgen zu machen: „Die Spiele wurden vergeben, that's it.“