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Snowden

Cyber-Angriffe: US-Geheimdienst attackiert China und Russland

Hacker haben eine aggressive Spionage-Software des US-Geheimdienstes CIA ins Netz gestellt. Die Software wurde vor allem eingesetzt, um in Computer-Netzwerke in China, dem Iran und Russland einzudringen. Der Hack könnte eine Warnung Russlands an die USA sein, die Angriffe gegen andere Staaten zurückzufahren.

CDU-Politiker: Snowden hat sich auf Seite der russischen Propaganda geschlagen

Der CDU-Politiker Patrick Sensburg wirft dem NSA-Whistleblower vor, mit den russischen Geheimdiensten zusammenzuarbeiten. Snowden könne nur machen, was ihm der Kreml erlaubt. Snowden könnte schon vor Jahren von den russischen Diensten angesprochen worden sein.

Geheimdienste machen Snowden für Terror in Paris verantwortlich

Die US-Geheimdienste haben einen Sündenbock gefunden, warum der Terror in Paris nicht verhindert werden konnte: Weil Whistleblower Edward Snowden tausende Dokumente enthüllt habe, hätten die Dienste den Zugriff auf den IS verloren. Nun wollen sie nachrüsten – und haben dazu den Segen der G20-Chefs bekommen. Welche Rolle die Geheimdienste bei den Pariser Anschlägen gespielt haben, ist noch völlig unklar.

„Landesverrat“: Geheimdienst will Zugriff auf Netzpolitik-Daten

Die Anzeige wegen „Landesverrats“ gegen netzpolitik.org könnte einen ganz anderen Hintergrund haben als nur die plumpe Einschränkung der Pressefreiheit. Tatsächlich gibt die Anzeige dem Geheimdienst die Möglichkeit, nun auf die Daten von netzpolitik.org zuzugreifen. Das kann vor allem für Whistleblower gefährlich werden.

Geheimdienste machen Politik: US-Senat stärkt der NSA den Rücken

Der US-Senat hat eine Reform zur Beschränkung des US-Geheimdienstes NSA blockiert. Die Republikanische Mehrheit lehnte den so genannten „Freedom Act“ ab. Der Gesetzentwurf sollte die Vorratsspeicherung der Daten von US-Bürgern durch die National Security Agency einschränken.

Edward Snowden warnt vor Daten-Anbieter Dropbox

Der Anbieter von Online-Speicherplatz Dropbox bietet keinen ausreichenden Schutz für die Privatsphäre, sagt der frühere NSA-Mann Snowden. Technisch sei es längst möglich, die Nutzerdaten sicher zu verwahren. Doch Dropbox habe andere Ziele, wie auch die Berufung der früheren US-Ministerin Condoleezza Rice in den Vorstand des Unternehmens zeige.

Datensicherheit: USA spionieren deutsche Unternehmen aus

Der größte Nutzen der NSA-Aktivitäten liegt in der umfassenden Industrie-Spionage: Vor allem deutsche Mittelständler haben Erfolg und Know-How. Die Amerikaner wollen wissen, wie man Weltmarktführer jenseits des militärisch-industriellen Komplexes werden kann.

Edward Snowden: Whistleblower kann sich Asyl in Deutschland vorstellen

Der frühere NSA-Mann Edward Snowden kann sich vorstellen, nach Deutschland zu kommen. Er will zur Aufklärung der Spionage-Affäre beitragen. Snowden fürchtet aber, dass Deutschland ihn an die USA ausliefern würde.

Hacker-Angriff: Cyber-Aktivisten legen Webseite der NSA lahm

Seit Freitag ist die Webseite der NSA nicht erreichbar. Ein Sprecher des US-Nachrichtendienstes wollte zunächst keine Angaben zu den Ursachen machen. Später erklärte die NSA den Vorfall mit einem angeblichen Software-Update.

EU-Parlament: Blamage bei Anhörung zu Abhörskandal

Das EU-Parlament befragt derzeit den belgischen Telefonanbieter Belgacom zu einem Cyber-Angriff. Zur Anhörung war auch der Direktor des britischen Geheimdienstes eingeladen, er kam aber nicht. Die Anhörung zeigte, dass die meisten Abgeordneten gar nicht verstanden, worum es bei dem Thema eigentlich geht.

Keine Auskünfte über Geheimdienste: Obama zeigt Brüssel die kalte Schulter

Das ist Realpolitik: Die Amerikaner ignorieren die Forderung der Brüsseler Spitzen, der EU Aufklärung über die Tätigkeit der Geheimdienste zu gewähren. Kommissarin Malmström droht mit der Aufkündigung von Vereinbarungen. Dies dürfte Präsident Barack Obama den kalten Angstschweiß auf die Stirne treiben.

Barack Obama unnachgiebig: Überwachung der Bürger läuft weiter

US-Präsident Barack Obama weicht in der Überwachung der US-Bürger nicht einen Millimeter zurück. Die Überwachung wird fortgesetzt. Eine Kommission soll die Arbeit der Geheimdienste überwachen. Das hat in der Vergangenheit noch nie funktioniert.

Datenschützer Peter Schaar: BND muss transparenter werden

Der BND hat den US-Geheimdiensten millionenfach deutsche Daten zugespielt. Der BND wird in Deutschland nur von einem geheimen Parlaments-Gremium kontrolliert. Der oberste Datenschützer Peter Schaar will das nicht länger hinnehmen. Er fordert mehr Transparenz vom BND. De facto tanzt der deutsche Geheimdienst sogar dem Parlament auf der Nase herum.

NSA-Direktor Keith Alexander: Jetzt will er die Hacker mit ins Boot holen

Der Chef der National Security Agency hat auf einer Hacker-Konferenz in Las Vegas die geheimdienstlichen Überwachungsprogramme verteidigt. „Wenn ihr sie nicht wollt, baut eine bessere“, forderte er die Computer-Spezialisten auf.

Berlin: Deutsche Abgeordnete begrüßt russisches Asyl für Snowden

Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen zeigt sich zufrieden über die vorübergehende Asylgewährung Russlands für den US-Whistleblower Snowden. Sie fordert einen sofortigen Stopp der „US-Hetzjagd“ auf den Amerikaner.

Totale Überwachung: NSA greift in Echtzeit auf alle Internet-Aktivitäten zu

Neue Details zum geheimen NSA-Programm XKeyscore sind aufgetaucht. Diese zeigen, dass der US-Geheimdienst in Echtzeit auf E-Mails, Chats und andere Online-Aktivitäten von Millionen Internetnutzern zugreifen kann. In nur 30 Tagen sammelt und speichert das Programm bis zu 41 Milliarden Datensätze. Ein vorheriger richterlicher Beschluss für eine derartige Überwachung ist nicht notwendig.

EU-Ambitionen: Jetzt soll eine eigene Luftwaffe her

Die EU plant den Kauf, Besitz und Betrieb von Spionagedrohnen, Überwachungs-Satelliten und Flugzeugen. Sie will eine eigenständige europäische Aufklärungs- und Sicherheitsbehörde aufbauen.

Snowden an Bord? Boliviens Staatschef muss in Wien landen

Dienstagnacht wurde die Maschine des bolivianischen Präsidenten auf dem Weg von Russland nach Bolivien ungeplant umgeleitet. Portugal und Frankreich versagten dem Präsidenten-Flieger, ihren Luftraum zu durchqueren. Es wurde vermutet, dass Edward Snowden sich an Bord der Maschine befand. Der Flieger musste in Wien landen.

Ehemaliger NSA-Agent: Deutschland hat selbst Daten geliefert

Ein ehemaliger Mitarbeiter der NSA packt aus: Deutschland und andere EU-Staaten haben im großen Stil selbst Daten an den US-Geheimdienst geliefert. Die aktuelle Empörung sei unglaubwürdig - weil Deutschland sich offiziell zur Zusammenarbeit verpflichtet habe.

Briten spähen Deutsche aus: Vodafone kauft Kabel Deutschland

Der britische Geheimdienst Tempora hat über das Transatlantische Glasfaserkabel deutsche E-Mails und Telefongespräche ausgespäht. Tatkräftige Hilfe erhielten die Spione von Vodafone. Vodafone ist gerade im Begriff, den TV-Netzbetreiber Kabel Deutschland zu übernehmen. Mit ihrer Spionage-Tätigkeit empfehlen sich die Briten nicht gerade als vertrauenswürdiger Netzanbieter in Deutschland.