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Sozialstaat

Umfrage: Deutsche haben mehr Angst vor Pleite als vor Ukraine-Krise

Trotz aller Beteuerungen ist es der Bundesregierung nicht gelungen, die Deutschen in Sachen Euro-Krise zu überzeugen: Die Angst, der deutsche Steuerzahler müsse für die Folgen der Euro-Krise in anderen Staaten haften, ist nach wie vor Spitzenreiter unter den Ängsten. Die Ukraine dagegen scheint weit abgeschlagen: Sie rangiert sogar hinter der Sorge vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone.

Deutschland: Türkische Gemeinde verteidigt Bulgaren und Rumänen

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, stellt sich auf die Seite der Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien. Es werde eine Neuauflage der „Sarrazin-Debatte“ durchgeführt. Dabei seien alle Menschen in der EU von denselben Problemen betroffen. Die EU müsse eine Debatte über soziale Grundrechte in Europa führen.

Kommt bald das böse Erwachen? Europa ist auf Pleite-Kurs

Trotz Milliarden-Rettungen wächst der Schulden-Berg in Europa. Bei den Koalitions-Verhandlungen in Berlin spricht niemand von der größten Gefahr, der Deutschland ausgesetzt ist: Staats-Pleiten sind unausweichlich. Der Bond-Markt sendet erste negative Signale. Wenn die Kredit-Blase platzt, wird es für die deutschen Sparer ein böses Erwachen geben.

Ungenutztes Potential: Straßenkinder in Deutschland scheitern am „System“

Am 1. Oktober findet in Berlin eine Diskussionsrunde zum Thema der Straßenkinder in Deutschland statt. die Schauspielerin Hannelore Elsner und weitere Gäste werden sich in diesem Zusammenhang über Chancengerechtigkeit, Teilhabe und Bildung unterhalten.

Türkei: Erste Schritte in Richtung mehr sozialer Sicherheit?

Von einem sozialen Netz wie in Deutschland können so gut wie alle Staaten der Welt nur träumen. Hierfür fehlt es den meisten Nationen nicht nur an Verständnis, sondern vor allem an Geld. In der Türkei scheint sich das Blatt nun langsam zu wenden. Die Wirtschaft boomt und so dreht das Land nun auch in Sachen Gesundheit an den Rädchen in Richtung mehr Sozialstaat.

Merkel kündigt Ende des Wohlfahrts-Staats an

Bundeskanzlerin Angela Merkel glaubt nicht, dass die europäischen Wohlstands-Staaten auf Dauer zu finanzieren seien. Alle müssten aufhören, mehr auszugeben als sie einnehmen. Sonst gehe die globale Wettbewerbsfähigkeit verloren - wie man es in der DDR erlebt habe.

Hartz IV für Selbständige: Deutsche arbeiten wie verrückt und es reicht doch nicht

Die Zahl der Selbstständigen, die ihr Einkommen mit Hartz 4 aufstocken, hat sich seit 2007 verdoppelt. Dabei arbeitet fast die Hälfte von ihnen in Vollzeit. Obwohl sie in den härtesten Branchen wie Gastgewerbe und Gesundheit praktisch rund um die Uhr arbeiten, reicht ihr Gehalt nicht zum Leben. 16 Prozent der Betroffenen sind Akademiker.