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Sparer

Flucht ins Bargeld: Nachfrage nach Tresoren steigt deutlich

Die Nachfrage nach Tresoren ist in Deutschland im vergangenen Halbjahr deutlich angestiegen. Offenbar schrecken die von der EZB verursachten Niedrig- und Negativzinsen sowie die Warnungen vor einem Vermögensverlust der Sparer inzwischen viele Kunden auf. Der Vertrauensverlust in das europäische Banksystem ist evident.

Zinspolitik der EZB kostete deutsche Sparer bereits 125 Milliarden Euro

Für Sparer und Besitzer von Lebensversicherungen sind die letzten fünf Jahre der EZB-Politik teuer gewesen. Neuesten Berechnungen zufolge entgingen allein den Sparern in dieser Zeit etwa 125 Milliarden Euro. Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner spricht von einer „Enteignung der Bürger“.

Vertrauen in Gold: Zahl der türkischen Anleger hat sich verdoppelt

Die Zahl der Menschen in der Türkei, die ihre Ersparnisse in Gold anlegen, hat sich in den vergangenen drei Jahren offenbar verdoppelt. Damit sollen mittlerweile rund 25 Prozent der Bevölkerun diese Anlageform wählen. Auf der anderen Seite denken gut 42 Prozent der türkischen Bürgerinnen und Bürger nach wie vor überhaupt nicht ans Sparen.

Deutsche Sparer scheuen das Risiko – und verlieren

Die deutschen Privathaushalte haben nicht von der Party des billigen Geldes profitiert: Weil sie um riskante Anlagen einen weiten Bogen machen, haben sie Vermögen verloren. Auch die Immobilien haben nicht die erhofften Wunder-Steigerungen gebracht.

Zypern bietet Sparern bessere Zinsen als Deutschland

Sparer bekommen in Deutschland von den Banken kaum noch etwas für ihr Geld. Die Zinsen liegen bei einem normalen Konto bei durchschnittlich 0,24 Prozent sind. Wer eine längere Laufzeit vereinbart erhält kaum mehr. In Zypern dagegen sind die Zinsen trotz Bailout-Programm deutlich höher.

Banken planen den Crash: Weitreichende Enteignung erfolgt dann völlig legal

Am Dienstag werden die EU-Finanzminister die nächsten Schritte für eine Banken-Union beschließen. Damit ist der Weg frei für die große Selbstzerstörung des Welt-Finanzsystems. Die internationalen Großbanken werden in unvorstellbarer Weise vom Crash profitieren. Bezahlt wird alles von den Bank-Kunden und den Steuerzahlern. Das Unglaubliche dabei: Die weitreichende Enteignung wird vollständig legal erfolgen.

Banken-Rettung in der EU: Zugriff auf Vermögen der Sparer wird konkret

In Vilnius konkretisieren die Finanzminister der Euro-Zone den Modus, wie die Sparer und Steuerzahler künftig Pleite-Banken retten werden. Die Beteiligung von Gläubigern und Einlegern ist fix – darüber wird im Grundsatz nicht einmal mehr debattiert. Klar ist ebenfalls, dass die Banken Beiträge zu einem Rettungs-Fonds einzahlen müssen. Diese werden sie sich von den Bank-Kunden über höhere Gebühren zurückholen. Offen ist lediglich die Frage, in welcher Form die Steuerzahler zu Kasse gebeten werden sollen.

Einigung der Eurogruppe: Erst werden Aktionäre und Gläubiger zur Kasse gebeten

Die Eurogruppe hatte sich auf Regeln zur Abwicklung von maroden Banken geeinigt. Erst sollen nun die Aktionäre und Gläubiger im Fall einer Banken-Schieflage zur Kasse gebeten werden. Danach trifft es nicht versicherte Sparer mit mehr als 100.000 Euro und mittelständische Unternehmen – mit acht Prozent.

Zeitbombe in Europa: Über 700 Milliarden faule Kredite

Die EU versucht hektisch, Regeln für Banken-Pleiten in Europa aufzustellen. Der Grund: Durch das billige EZB-Geld haben zu viele Leute in Südeuropa billige Kredite bekommen. Nun können sie diese wegen der Rezession nicht mehr bedienen. Ein Wettlauf mit der Zeit hat begonnen. Wenn die Kredit-Blase platzt, müssen die deutschen Spareinlagen verfügbar sein. Anders geht es nicht mehr.

Niedrigzins-Politik: So räumen die Banken unsere Konten leer

Die Banken manipulieren ihre Zinsen auf Sparguthaben. Wegen der Inflation werden Sparer um ihr Geld gebracht. Durch die Niedrigzins-Politik der EZB wird den Sparern das Geld aus der Tasche gesaugt. Den verbleibenden Rest wollen sich die Banken holen, indem sie die Indices manipulieren.

EU-Gesetz: Müssen jetzt deutsche Sparer für europäische Banken einspringen?

Die EU will die Sparer per Gesetz an den Banken-Rettungen beteiligen. Die Verhandlungen über den Modus sind an einem kritischen Punkt angelangt: Brüssel will, dass die Sparer in Form einer europäischen Einlagensicherung geschützt werden. Die Banken der Süd-Staaten können offenbar nur mit einem Beitrag der deutschen Sparer gerettet werden.

Angela Merkel warnt Zypern: Hände weg von den Pensionsfonds

Angela Merkel hat die Regierung in Zypern gewarnt, die Pensionsfonds zu plündern. Der Hinweis macht deutlich: Die Euro-Retter suchen überall nach Mitteln. Das ist auch für die deutschen Rentner keine gute Nachricht.