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Sparmaßnahmen

Aus der Geschichte nichts gelernt: Der völlig falsche Kurs für Griechenland

Am Mittwoch stimmt der Deutsche Bundestag über das dritte sogenannte „Rettungspaket“ für Griechenland ab. Die im Juli der griechischen Regierung diktierten Sofortmaßnahmen und das vergangene Woche veröffentlichte Memorandum wiederholen die Fehler der früheren Memoranden: Sie treiben Griechenland weiter in die Depression. Die falsche Politik wiederholt die Fehler, die zum bitteren Ende der Regierung von Reichskanzler Brüning in den frühen 1930er Jahren geführt haben.

Geheimes HSBC-Konto: Sarkozy soll Griechenland zur Troika gezwungen haben

Nicolas Sarkozy habe den früheren Ministerpräsidenten Griechenlands, George Papandreou, gezwungen, die Troika ins Land zu holen. Das zumindest behauptet der ehemalige HSBC-Analyst Herve Falciani in seinem neuen Buch. Die Mutter Papandreou soll ein geheimes Konto bei der HSBC Bank gehabt haben, von dem Sarkozy wusste. Herve Falciani war es auch, der tausende Datensätze der HSBC gestohlen und sie den französischen Steuerbehörden übergeben hat.

Aysal in der Kritik: Galatasaray mit Sparprogramm

Die finanzielle Situation bei Galatasaray spitzt sich weiter zu! Nachdem Ünal Aysal auf der jüngsten Divan Kurulu-Konferenz von ersten Sparmaßnahmen sprach, wurde der Klubboss vereinsintern sogar zum Rücktritt aufgefordert.

Krisengefahr: Niederlande schlittern in die Rezession

Die Zahl der arbeitslosen Niederländer wird im kommenden Jahr weiter wachsen, das Defizit wird auf 3,3 Prozent ansteigen, prognostiziert das staatliche Wirtschaftsinstitut CPB. Premier Rutte hat Mühe, seinen Sparhaushalt durch den Senat zu bringen, wo er keine eigene Mehrheit besitzt.

Angst vor dem Zusammenbruch: Griechen holen ihr Geld von der Bank

Die Einlagen bei den griechischen Banken sind im Juli den zweiten Monat in Folge zurückgegangen. Dies wird auf die Sparmaßnahmen im Land zurückgeführt. Die Griechen sind gezwungen, an die Substanz zu gehen. Viele fürchten einen Crash des Bankensystems.

„Gesundheit in Aktion“: Deutsches Gesundheitsministerium will Reformen in Griechenland vorantreiben

Das griechische Gesundheitssystem ist in einem desolaten Zustand. Strukturreformen sind dringend erforderlich.Das deutsche Gesundheitsministerium will Griechenland aus der Krise helfen.

Kein Geld für Athen: Fünf von 22 Forderungen nicht umgesetzt

Die griechische Regierung ist wieder zu langsam: Fünf der 22 Forderungen sind noch nicht umgesetzt. Damit findet die Auszahlung der nächsten Tranche nicht wie erwartet am Freitag statt. Der geforderte umfangreiche Personalabbau im Öffentlichen Dienst ist noch genauso wenig ausreichend umgesetzt wie die Neuorganisation der Ministerien.

Spanien: Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten

Spaniens Premier Rajoy versucht, die Affäre um Parteispenden und schwarze Gelder auszusitzen. Doch die Opposition und die Bevölkerung verlangen eine Erklärung. Tausende demonstrierten am Donnerstag in Madrid und forderten Rajoys Rücktritt. Bei gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei wurden mehrere Menschen verletzt.

USA: Chicago ist pleite und schließt 54 Schulen

Chicago ist pleite. Der Bürgermeister, Rahm Emanuel, ergreift harte Maßnahmen. Die Folge: ein beinharter Sparkurs. Als erste Maßnahme werden 54 Schulen geschlossen.

Soziale Unruhen: Griechenland steht Eskalation bevor

Nach dem Italien-Drama stehen die Zeichen auch in Griechenland auf Sturm: Beobachter erwarten die Eskalation des sozialen Spannungen und blutige Unruhen.

140 Millionen illegale Zahlungen: Griechenland steckt tief im Korruptionssumpf

Im Jahr 2010, als die Troika dem Land das erste Mal harte Sparmaßnahmen aufzwang, sparte die Regierung nicht an den Ausgaben für den öffentlichen Sektor. Von massiver Verschwendung ist die Rede. Beispielsweise allein 5.500 Euro wurden für den Kauf von Zigarren für den Entwicklungsminister ausgegeben.

IWF Rechenfehler: Falsche Wachstumsprognosen führten zu Sparprogrammen

In der Vergangenheit hat der IWF die Auswirkungen seiner Sparprogramme für die betroffenen Länder deutlich unterschätzt. Die wirtschaftliche Entwicklung blieb dort meist deutlich hinter den Erwartungen des IWF zurück. Doch ein Arbeitspapier von zwei IWF-Experten betont, man habe die Fehler nun korrigiert.

Griechenland: Schwere Ausschreitungen erwartet

Schon vor der Abstimmung des griechischen Parlaments über das Sparpaket versammeln sich wütende Griechen vor dem Parlament in Athen. Die Gewerschaften haben Zehntausende zum Protest aufgerufen. Dies setzt die Abgeordneten massiv unter Druck. Ausschreitungen werden erwartet.

Griechenland: Zehntausende protestieren auf den Straßen Athens

Neben dem umfassenden Generalstreik sind auch tausende Griechen in Athen unterwegs, um gegen die Sparpolitik zu protestieren. Schon jetzt ist von über 30.000 Menschen die Rede. Die Demonstranten wollen vor das griechische Parlament ziehen, 4.000 Polizisten warten bereits.

Tsipras in Hamburg: „Wir werden den Sparpakt zerreissen“

Bei der Umfairteilen-Aktion in Hamburg trat der Chefs der griechischen Syriza-Partei auf. Mit martialischen Worten kündigte er an, Griechenland würde die Sparvereinbarung sofort brechen, käme seine Partei in die Regierung.

Griechenland: Finanzierungslücke von über 30 Milliarden Euro

Trotzdem der Troika-Bericht noch nicht veröffentlicht wurde, zeigt sich, wie schlecht die finanzielle Lage Griechenlands ist. Nun soll das Haushaltsloch sogar bei mehr als 30 Milliarden Euro liegen. Das gefährdet das griechische Rettungspaket. Zusätzliche Hilfen müssen geleistet werden.

Crashgefahr: Troika hält Griechenland-Bericht bis zur US-Wahl geheim

Der Bericht über den Fortschritt des griechischen Sparprogramms wird bis auf weiteres nicht veröffentlicht. Offiziell sind sich die Troika-Inspektoren noch nicht einig, doch es gibt auch Anweisungen aus den USA, den Bericht nicht vor den Wahlen dort im November zu veröffentlichen.

Ausverkauf: Griechenland soll „El Dorado“ für Investoren werden

Der Verkauf der Energiekonzerne soll Griechenland neue Investitionen und mehr Arbeitsplätze bringen. Dies wünscht sich zumindest der neue Chef der Agentur für die Privatisierung greichischer Staatsunternehmen. Er träumt von einem griechischen „El Dorado“.

Griechenland: Troika besteht auf Entlassungen bei aufgelösten Behörden

Die griechische Regierung will Beamte deren Dienststellen aufgelöst wurden weiter beschäftigen. Die Troika besteht nach ihrer Prüfung darauf, dass diese Mitarbeiter entlassen werden. Sie gibt nur für gut sechs der 11,5 Milliarden Euro Einsparungen grünes Licht.

Griechenland will Vetternwirtschaft per Gesetz stoppen

Nachdem aufgedeckt wurde, dass einige Parlamentarier in Griechenland Angehörige auf Staatskosten angestellt hatten, soll nun die Vetternwirtschaft im Parlament verboten werden. Bisher ist er möglich, bis zu sechs Angehörige mit Steuergeldern zu versorgen.