Alle Artikel zu:

Sparpolitik

Der Wirtschaftswissenschaftler Iván H. Ayala ist Mitglied im Wirtschaftsteams von Podemos und Co-Autor des Buches: „Was sollen wir mit dem Euro machen?“. (Foto: Podemos Madrid)

Protest-Partei Podemos: Der Euro ist gescheitert

Der Podemos-Ökonom Iván Ayala hält den Euro in seiner jetzigen Form für gescheitert. Um die gemeinsame Währung zu erhalten, brauche es einen europäischen Marshall-Plan. Dafür müssten die gesamten Schulden der Euro-Zone restrukturiert werden, sagt Ayala den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Staatlicher Sender ERT wieder geöffnet: Griechische Regierungsparteien müssen jetzt einen Kompromiss finden

Ein griechisches Gericht entschied am Montag, dass der staatliche Sender ERT wieder geöffnet werden muss. Das Urteil beinhaltet eine Umstrukturierung der öffentlichen Anstalt und könnte die Basis für einen Kompromiss liefern. Die Regierungskrise geht Mittwoch in die nächste Runde.

Steigende Arbeitslosigkeit: UN warnt vor Unruhen in weiteren Ländern

In den EU-Ländern steigt die Gefahr sozialer Unruhen. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Internationalen Arbeitsagentur hervor. Hauptgrund für die gesellschaftlichen Spannungen ist die steigende Arbeitslosigkeit, vor allem bei jungen Menschen.

Angst auf Zypern: Wird die Insel zur „Kolonie der schlimmsten Art“?

Der Parlaments-Präsident von Zypern fürchtet, dass Zypern unter der Troika keine Zukunft haben werde. Er fordert den Austritt Zyperns aus dem Euro - und einen eigenständigen Weg nach dem Vorbild Islands. Ein solcher wäre in der Tat eine Alternative für die Mittelmeer-Insel.

NATO-Generalsekretär: Sparkurs in Europa führt zu Ungleichgewicht in der Allianz

Die Intervention in Mali zeige, dass Europa mehr tun müsse, um die finanziellen Lücken in der Verteidigungspolitik zu schließen, betont der NATO-Generalsekretär. Die Sparmaßnahmen in Europa hätten zu einem Ungleichgewicht in der Allianz geführt. Die Schmerzgrenze sei erreicht.

EU versus IWF: Troika tief gespalten über Weg aus der Schuldenkrise

EU-Währungskommissar Olli Rehn widerspricht dem IWF: Der Sparkurs in den Ländern der Euro-Zone habe einen positiven Effekt auf die Finanzmärkte. Für das reale Europa rechnet er dagegen mit einer „schweren Zeit“ und mit „sozialen Spannungen“.

Gefahr für den Euro: Deutschland und Frankreich können nicht mehr miteinander

Der wahre Grund für das Scheitern des EU-Gipfels sind tiefgreifende Differenzen zwischen Frankreich und Deutschland. Was als Achse der Stabilität nach 1945 gut funktioniert hat, droht nun wegen der im Grunde unversöhnlichen Wirtschaftskulturen den Euro in den Abgrund zu reißen.

Massenproteste in Spanien: Gewerkschaften drohen mit Generalstreik

Erneut demonstrierten zehntausende Spanier am Sonntag gegen die Sparpolitik der Regierung. Sollte es kein Referedum zu den geplanten Kürzungen geben, wollen die Gewerkschaften im November einen Generalstreik einführen.