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Staatsbürgerschaft

Der türkische Präsident Erdogan. (Screenshot)

Erdogan verspricht Flüchtlingen aus Syrien türkische Staatsbürgerschaft

Der türkische Präsident Erdogan hat den Flüchtlingen aus Syrien in Aussicht gestellt, dass sie türkische Staatsbürger werden können. Die etwa drei Millionen Syrer sollen demnach in de Türkei eine neue Heimat finden. Für die EU könnte dies zur Folge haben, dass auch die Neubürger ohne Visum in die EU einreisen können.

Briten im Ausland wollen EU-Bürger werden

Mehr als eine Million Briten lebt und arbeitet in der EU. Nach dem Referendum steigen die Sorgen, dass eine Phase bürokratischer Unsicherheit folge könnte. Viele Auslands-Briten bereiten sich offenbar darauf vor, die Staatsbürgerschaft des Gastlandes anzunehmen.

UN: Alle zehn Minuten kommt ein staatenloses Kind zur Welt

Alle zehn Minuten kommt nach UN-Angaben ein staatenloses Kind zur Welt. Infolge zunehmender Migration sowie der Massenflucht vor Kriegen wie in Syrien gebe es immer mehr Menschen ohne Staatsbürgerschaft, beklagte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht.

Sprachtests beim Ehegattennachzug: Deutschland droht EU-Verfahren

Deutschland droht wegen der immer noch verpflichtenden Sprachnachweise für nachziehende türkische Ehepartner ein Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte diese Praxis eigentlich im Juli vergangenen Jahres gekippt. Die Bundesregierung stellt jedoch auf stur und führte bislang lediglich Härtefallregelung ein.

EuGH-Urteil zum Ehegattennachzug: Dağdelen fordert sofortige Umsetzung

Der Deutschtest für Türken im Rahmen des Familien-Nachzugs soll nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs wegfallen. Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen fordert von der Bundesregierung die sofortige Umsetzung des Urteils. Denn die „Elite“ Deutschlands neigt in jeder Hinsicht zu Tricksereien.

CDU-Politikerin: Die USA versteht Vielfalt ganz anders als Deutschland

Die CDU-Politikerin Serap Güler befand sich vor kurzem auf einer politischen Reise in den USA. Von dort aus berichtet sie für die Deutsch Türkischen Nachrichten. Während ihrer Tour verfestigt sich für sie vor allem ein Eindruck: Mit deutschen Maßstäben kommt man in den Vereinigten Staaten nicht weit. Doch vieles kommt der jungen Frau auch bekannt vor.

Nicht deutsch genug zum Wählen

In Deutschland ist es selbstverständlich, die Wahl zu haben – zumindest für deutsche Staatsbürger. Doch Millionen von Menschen, die hier seit mehreren Jahrzenten leben und einen ausländischen Pass haben, dürfen nicht wählen. Das muss sich ändern.

Sevim Dağdelen: Koalition macht Optionspflicht zum Bürokratiemonster

Nach Ansicht von Sevim Dağdelen, Sprecherin für Migration und Integration der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag, hat die Doppelpass-Vereinbarung zur Optionspflicht im Koalitionsvertrag die Lage für die Betroffenen nur noch verschlimmert. Hier gehe es eher um Verhinderung von Einbürgerungen in Deutschland, insbesondere von Türken.

Optionspflicht in Deutschland: Vollständige Abschaffung könnte an Definition scheitern

Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Abschaffung der Optionspflicht könnte doch noch zu einer haarigen Angelegenheit werden. Denn nach Ansicht einiger CDU/CSU-Mitglieder sollen nur jene davon profitieren, die „in Deutschland geboren und aufgewachsen“ sind. Was genau das bedeuten soll, darüber herrscht allerdings Uneinigkeit.

Umfrage: Mehrheit der Türken in Deutschland wollen türkische Staatsbürgerschaft behalten

Einer aktuellen Umfrage zufolge, würden 83 Prozent der in Deutschland lebenden türkischen Migranten mit deutscher Staatsbürgerschaft gerne auch ihren türkischen Pass behalten. Wenn das denn möglich wäre.

Deutschland: Zahl der registrierten Türken sinkt um zwei Prozent

Die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer ist im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent gestiegen. Das ist der größte Zuwachs seit 1993. Geschuldet ist das einem Zustrom von Bewohnern aus den EU-Mitgliedsstaaten Polen und Ungarn. Denn der Anteil der türkischen Mitbürger ist auf der anderen Seite um ganze zwei Prozent gesunken.

SVR-Vorsitzende: Roma-Zuwanderung stellt Kommunen vor eine große Herausforderung

Im Zuge der EU-Binnenmigration sind viele Roma nach Deutschland gekommen. SVR-Vorsitzende Langenfeld sagt: Sie leiden sowohl in ihren Herkunftsländern, als auch in Deutschland unter einer weitgehenden gesellschaftlichen Ausgrenzung. Die Kommunen müssen diese Menschen aktiv integrieren.

Migrations-Forscher: Einheimische Ressourcen können Fachkräftemangel nicht decken

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) ist der Auffassung, dass der Fachkräftemangel in Deutschland nicht zu leugnen sei. Das zahlenmäßige Potential der heimischen Jugend reiche nicht aus, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. Zudem profitiere das Land von der Freizügigkeit innerhalb der EU. Armutszuwanderung käme nur selten vor.

Studie: Türkische Bürger fest in Europa integriert

Nahezu 70 Prozent der türkischen Bürger, die derzeit in elf europäischen Ländern leben, betrachten die Staaten, in denen sie leben als ihr ständiges Zuhause. Das geht aus einer aktuellen Studie der Hacettepe Universität hervor.

Malatya Massaker: Witwe von Tilmann Geske will türkische Staatsbürgerschaft

Susanne Geske, die Witwe von Tilmann Geske, der 2007 beim Massaker in einem Bibel-Verlag in Malatya ermodet wurde, hat die türkischen Behörden ein weiteres Mal um die türkische Staatsbürgerschaft gebeten. Schon einmal war ihr ein Pass verweigert worden. Die Familie will das Land auf keinen Fall verlassen.

Deutschland adé: Migranten lassen sich lieber in Großbritannien nieder

Allein zwischen 2008 und 2010 sank die Zahl der Migranten in Deutschland um fast 280.000. Zusätzlich dazu verließen sogar über 250.000 Menschen das Land. Die meisten Einwanderer zieht es mittlerweile nach Großbritannien.

Neu-Russe lässt sich nieder: Gérard Depardieu will Haus am Rand von Moskau bauen

Kaum hat der französische Filmstar Gérard Depardieu seinen russischen Pass in Händen, da gibt es auch schon Gerüchte, über seinen künftigen Wohnort. Glaubt man einem Insider aus der Filmbranche, habe der 64-Jährige bereits ein Stück Land außerhalb von Moskau erworben und sei im Begriff dort ein Holzhaus zu errichten.

Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft wider Willen: SVR empfiehlt Aussetzen der Optionspflicht

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) weist derzeit auf die „problematischen und unerwünschten Folgewirkungen“ hin, die sich im Zuge der Optionspflicht ergeben. Seit Beginn 2013 läuft die Entscheidungsfrist für junge Menschen aus, die sich bis zum vollendeten 23. Lebensjahr für die Staatsangehörigkeit der Eltern oder die deutsche Staatsangehörigkeit entscheiden müssen. Der SVR warnt: „Ausbürgerungen gegen den Willen der jungen Menschen sind ein integrationspolitisch verheerendes Signal.“

Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman wird türkische Staatsbürgerin

Die jemenitische Aktivistin Tawakkul Karman, einer der Gewinnerinnen des letztjährigen Friedensnobelpreises, hat die türkische Staatsbürgerschaft angenommen. Diese, so die junge Frau, sei ihr mehr wert, als die Auszeichnung aus Stockholm im vergangenen Jahr. Unterdessen dürfte vor allem in der Türkei die Enttäuschung über die aktuelle Vergabe große sein.

Griechenland will Einbürgerung von Migranten erschweren

Dem nicht abklingenden Strom von illegalen Einwanderern soll mit einer Reform zum Erhalt der griechischen Staatsbürgerschaft entgegengewirkt werden. Die derzeitige Regierung in Griechenland will Verschärfungen durchsetzen. Indes geht die Gewalt gegen Einwanderer unvermindert weiter.