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Strahlenbelastung

Japan: Reaktor-Rettung in Fukushima ist nahezu unmöglich

Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte bei Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“

Fukushima: Tonnenweise verseuchtes Wasser versickert

Die Hiobsbotschaften aus dem Unglücksreaktor von Fukushima reißen auch fast vier Monate nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe nicht ab. Jetzt stellt sich heraus, dass Unmengen an radioaktiv verseuchtem Wasser in den Boden gelangt sind.

Atomkatastrophe von Fukushima: Kaninchen ohne Ohren geboren

Auf YouTube kursiert derzeit ein erschreckendes Video. Es zeigt ein angeblich in der Nähe des Unglücksreaktors von Fukushima geborenes Kaninchen, das ohne Ohren zur Welt kam.

Fukushima-Arbeiter betreten erstmals Reaktor I

Erstmals nach der schweren Erdbeben- und Tsunamikatastrophe am 11. März dieses Jahres haben nun Arbeiter das Reaktorgebäude des Kernkraftwerks Fukushima I betreten. Ihre Aufgabe: Die Installation eines Filtersystems, um radioaktives Material in der Luft zu reduzieren sowie die Reparatur der Kühlung.

Lebensmittel in Frankreich leicht verstrahlt

Nach dem Reaktorunglück im Atomkraftwerk Fukushima wurden nun erste leichte Strahlenwerte auch in Europa, den USA und Kanada gemessen. Erste Spuren von radioaktivem Jod-131 wurden in Proben von Regenwasser und Milch im Südosten Frankreichs gefunden.

Fukushima: Stilllegung dauert zehn Jahre

Die Herstellerfirma der vier beschädigten Reaktoren im Kernkraftwerk Fukushima hat einen Plan vorgelegt, der vorsieht diese binnen der kommenden zehn Jahre abzubauen.

Fukushima: Ein Leck wurde verschlossen

Gute Nachrichten aus dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima: Arbeitern ist es nun gelungen, ein Leck, das radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer gelangen ließ, mit Flüssigglas abzudichten.

Fukushima: Radioaktives Wasser wird ins Meer geleitet

Arbeiter am havarierten Kraftwerk Fukushima I haben nun damit begonnen schwach radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer zu pumpen, um so Platz für das immer noch austretende hochradioaktive Wasser aus Reaktor 2 zu schaffen.

Fukushima: Zwei tote Arbeiter gefunden

Zwei seit dem Erdbeben am 11. März vermisste Arbeiter des Kernkraftwerks wurden, nach Angaben von Tepco, nun tot in der Anlage aufgefunden. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 21 und 24 Jahren. Sie sind die ersten bestätigten Toten aus dem Unglücksreaktor.

Fukushima: Die Evakuierten werden nie mehr zurückkehren

Die Evakuierung der Bewohner aus der Nähe des havarierten Kernkraftwerks Fukushima sind als langfristig zu betrachten. Das gab Regierungssprecher Yukio Edano bekannt. Gleichzeitig wehrt sich Japan die Sicherheitszone auf 40 Kilometer zu erweitern.

Japan muss Sicherheitszone um Reaktoren erweitern

Die Strahlenbelastung in einem Dorf, 40 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima, hat nun Werte erreicht, die die "operationellen Kriterien für die Evakuierung" erfüllen, warnt IAEO. Auch die Verstrahlung im Meer nimmt weiter zu. Unterdessen zeigt sich der japanische Kaiser erneut in der Öffentlichkeit.

Japanische Regierung ist in "höchster Alarmbereitschaft"

Auf Grund der jüngsten Entwicklungen im havarierten Kernkraftwerk Fukushima I ist die japanische Regierung, wie Premierminister Naoto Kan bekannt gab, mittlerweile in "höchster Alarmbereitschaft". Spuren von Radioaktivität nun auch in den USA entdeckt.

Meerwasser vor Fukushima immer stärker radioaktiv verseucht

Die radiaktive Strahlung im Meerwasser nimmt nahe des AKW Fukushima zu.

Fukushima: Regierung bestätigt "teilweise Kernschmelze"

Was den Experten bereits seit einigen Tagen als höchstwahrscheinlich galt, hat jetzt auch Japans Regierungssprecher Yukio Edano bestätigt. Nach Einschätzung der japanischen Regierung hat in Reaktor 2 eine vorübergehende Kernschmelze eingesetzt.

Drei Fukushima-Arbeiter gefährlich verstrahlt

Drei Arbeiter am AKW Fukushima I wurden einer außerordentlich hohen Strahlendosis ausgesetzt. Zwei von ihnen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Die japanische Regierung versorgt unterdessen Familien mit Trinkwasser.

Radioaktivität im Tokioter Trinkwasser schürt Ängste

Beamte in Tokio haben davor gewarnt, dass Kinder unter einem Jahr auf Grund der Strahlenbelastung kein Leitungswasser trinken sollten. Der Jodgehalt war in einigen Gegenden auf das Doppelte des empfohlenen Niveaus angestiegen.

Fukushima I teilevakuiert

Nachdem aufsteigender Rauch am Reaktor 3, dem am meisten beschädigten Teil von Fukushima I, gesichtet wurde, haben die Verantwortlichen einen Teil der Arbeiter evakuieren müssen.

Wassertropfen auf heiße Reaktoren

Hubschrauber versuchen weiterhin, die überhitzten Reaktoren des AKW Fukushima mit Wasserladungen zu kühlen. Ob die abgeworfenen Ladungen tatsächlich eine kühlende Wirkung haben, ist jedoch unklar. Das Video zeigt, wie sich ein Großteil des Wassers bereits in der Luft zerstreut.

Ein Land im Ausnahmezustand

Bilderserie

Arbeiter ringen verzweifelt um AKW Fukushima

Etwa 50 Arbeiter versuchen weiterhin, die Brennstäbe des durch mehrere Explosionen beschädigten Kraftwerks Fukushima 1 zu kühlen und so eine Kernschmelze zu verhindern.