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Strahlung

Tote, über die keiner spricht: Fukushima kostete bereits 1.700 Menschenleben

Mehr als drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima gibt es kaum Fortschritte bei den Aufräumarbeiten: Die Wasseraufbereitungsanlagen kämpfen mit technischen Ausfällen. Zudem häufen sich die Lecks in den Tanks, die das radioaktive Wasser auffangen. Zudem dürfen mehr als 130.000 ehemaligen Bewohner nicht zurückkehren und leben in Notunterkünften. Die Selbstmordrate steigt.

Zensur in Japan: Keiner weiß, wie gefährlich Fukushima wirklich ist

Die Strahlung in Fukushima ist zehn mal so hoch wie ursprünglich angegeben. Dies musste Tepco kürzlich bekannt geben. Gleichzeitig verschärft Japans Regierung die Zensur bei Nuklear-Themen. Kritische Journalisten werden unter Druck gesetzt und zum Rücktritt gedrängt.

Schutz vor Radioaktivität: Kann indisches Basilikum helfen?

Forscher arbeiten an einem Medikament auf Basis des Indischen Basilikums (Ocimum Sanctum). Studien belegen die schützende und unterstützende Wirkung der Pflanze bei radioaktiver Strahlung. Kleine Kapseln mit dem Extrakt der Pflanze können auch Patienten helfen, die mit Bestrahlung therapiert werden.

Taifun „Wipha“ im Anmarsch: Japanische Atomaufsicht ist nervös

Der Taifun Wipha hat die japanische Küste erreicht. Er soll ab diesem Mittwoch in voller Stärke über Japan hinwegfegen. In Fukushima haben hektische Abwehr-Maßnahmen begonnen. Die Atomruine wird notdürftig gesichert, alle sonst notwenigen Rettungsmaßnahmen am zerstörten KKW wurden eingestellt. Die japanische Atom-Aufsicht ist beunruhigt.

China warnt Japan: Fukushima verseucht Pazifik, Menschheit ist gefährdet

China will dem „unverantwortlichen Treiben“ der japanische Regierung nicht länger nur zusehen: Die Weltgemeinschaft müsse verhindern, dass Japan durch das Ablassen hoch radioaktiver Stoffe den Pazifik zerstöre. Dies könne Folgen für die Menschliche Fortpflanzung haben.

Australische Firma simuliert Atombombe auf Berlin

Eine australische Firma hat eine Handy-App entwickelt, die Atombomben simuliert. Grundlage ist der Kartendienst von Google. Noch beschränken sich die militärischen Fantasien auf Spiele. Doch das Pentagon finanziert die Internet-Konzerne massiv mit Steuergeldern. Google ist einer der wichtigsten Dienstleister der US-Rüstungsindustrie geworden.

Katastrophe von Fukushima: Tonnenweise verstrahltes Wasser fließt in den Pazifik

Seit zwei Jahren fließt aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima tonnenweise verseuchtes Wasser in den Ozean. Die Betreiberfirma Tepco leugnete dies monatelang. Nun will die japanische Regierung selbst eingreifen, weil sie eine Katastrophe fürchtet.

Beunruhigende Entdeckung: Schmetterlinge mutieren nach Fukushima Katastrophe

Wissenschaftler erklärten an diesem Dienstag mutiertes Erbmaterial in drei Generationen von Schmetterlingen in der Nähe des beschädigten Reaktors in Fukushima gefunden zu haben. Nun macht sich Angst breit, dass auch andere Spezies betroffen sein könnten.

Trotz schwerer Erdbeben: Yıldız hält an AKW-Plänen fest

In Anbetracht der schweren Erdbebenkatastrophe, die sich am vergangenen Sonntag im Osten der Türkei ereignete, bemüht sich der türkische Energieminister Taner Yıldız nun noch einmal, alle Befürchtungen auszuräumen, die mit dem Bau von zwei Kernkraftwerken im Land einhergehen.

Explosion in französischem Atomkraftwerk: Ein Mitarbeiter stirbt

Schrecken zum Wochenbeginn: Im Atomkraftwerk Marcoule bei Avignon hat es an diesem Montag eine Explosion gegeben. Ein Mitarbeiter kam dabei ums Leben. Vier weitere Personen wurden verletzt. Ob Radioaktivität in die Umwelt gelangt, ist derzeit noch unklar.

Angst in Fukushima: Radioaktivität steigt auf Rekordhoch

Neue Schreckensmeldungen aus dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima. Die Betreiberfirma Tepco hat aktuell die höchsten Strahlenwerte seit der Katastrophe Mitte März dieses Jahres gemessen.

Lebensmittel in Frankreich leicht verstrahlt

Nach dem Reaktorunglück im Atomkraftwerk Fukushima wurden nun erste leichte Strahlenwerte auch in Europa, den USA und Kanada gemessen. Erste Spuren von radioaktivem Jod-131 wurden in Proben von Regenwasser und Milch im Südosten Frankreichs gefunden.

Fukushima: Gefahr auf Tschernobyl-Niveau

Die japanischen Behörden haben die Gefahrenstufe im havarierten Kernkraftwerk Fukushima I nun auf den höchsten Level 7 heraufgesetzt. Dieser entspricht der Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.

„Es ist unmöglich, sich gegen das Volk zu stellen“

Greenpeace-Mitarbeiter Cenk Levi über die Pläne der türkischen Regierung, das erste AKW des Landes in einem erdbebengefährdeten Gebiet zu errichten und seinen Ratschlag an Recep Erdogan, auf die Stimme seines Volkes zu hören, dieses Unterfangen zu beenden. (Lesen Sie hier das Interview auf Türkisch.)