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Studie

In Bezug auf das Thema Kinderarmut rangierte die Türkei hier noch hinter osteuropäischen Ländern wie Ungarn und Rumänien. (Foto: Flickr/ children's day by M@rg CC BY 2.0)

„Tag des Kindes” in der Türkei: Zwei Drittel von ihnen leben in extremer Armut

Am 23. April wird in der Türkei der „Tag des Kindes” gefeiert. Eine aktuelle Studie der Bahcesehir Universität wirft jedoch ihre Schatten auf das fröhliche Treiben. Demzufolge leben zwei von drei Kindern in der Türkei in extremer Armut. Wenn man EU-Standards anlegt.

Zucker ist weltweit beliebt. Doch er sollte mit äußerster Vorsicht und Zurückhaltung genossen werden. (Foto: Flickr/Sugar Lips by Jeanny Schmidt CC BY 2.0)

Zucker: Süße Sünde wirkt auf den Körper genauso wie Heroin

Zucker macht nicht nur dick, sondern auch süchtig und beeinflusst das Gehirn. Ähnlich wie bei Kokain und Heroin zeigen sich Sucht- und Entzugserscheinungen nach dem Konsum von Zucker. Eine Studie gibt Anlass zu Besorgnis.

Christine Lüders bleibt an der Spitze der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. (Foto: ADS)

Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Christine Lüders macht weiter

Auf Vorschlag der Bundesregierung hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, Christine Lüders erneut zur Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ernannt. Lüders hat die Position bereits seit 2010 inne. Zuletzt äußerte sie sich besorgt über die Benachteiligung Jugendlicher mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungsmarkt.

Um eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu erhalten, muss ein Kandidat mit einem deutschen Namen durchschnittlich fünf Bewerbungen schreiben, ein Bewerber mit einem türkischen Namen hingegen sieben. (Graphik SVR)

SVR-Studie: Jugendliche mit Migrationshintergrund am Ausbildungsmarkt diskriminiert

Jugendliche mit Migrationshintergrund haben auch bei gleicher Qualifikation schlechtere Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des SVR-Forschungsbereichs. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) belegt damit erstmals, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen diskriminiert werden.

Menschen, die sich fleischlos ernähren, leiden häufiger an Krebs. (Foto: Flickr/Squash and tomato soup by Wonderlane CC BY 2.0)

Studie aus Graz: Vegetarier haben eine schlechtere Lebensqualität

Laut einer Studie der Universität Graz leben Vegetarier deutlich ungesünder als Fleischesser. Sie erkranken öfter an chronischen Krankheiten und haben eine geringere Lebensqualität. Selbst Menschen, die viel Fleisch essen, leben gesünder als Vegetarier. Doch auch die Art und Weise, wie Speisen zubereitet werden, hat Auswirkungen auf die Gesundheit.

Bei schweren Hirnschäden gibt es nicht viel, was hilft. (Foto: Flickr/Brain Model 5 by GreenFlames09 CC BY 2.0)

Schwere Hirnverletzung: Fischöl verspricht Hilfe

Es mehren sich Fälle, in denen die Einnahme von Fischöl zu einer Heilung bei Verletzungen des Gehirns geführt hat. In den USA wurden mehrere junge Männer, die im Koma lagen, damit therapiert. Auch gegen Asthma, Diabetes und Osteoporose kommen die Omega-3-Fettsäuren der Fische immer öfter zum Einsatz.

Gesine Cukrowski vor den Plakatmotiven auf dem Pariser Platz in Berlin. (Foto: Uzeyle Cevirici)

Studie: Antisemitismus unter Akademikern weit verbreitet

Mit der Fragestellung „Schützt höhere Bildung vor Rassismus und Antisemitismus?“ werden sich am Donnerstag eine Reihe von Wissenschaftlern im Jüdischen Museum Berlin auseinandersetzen. Nach Angaben einer Studie sollen kanadische und deutsche Studenten mehrheitlich antisemitisch und antimuslimisch eingestellt sein.

Langes Sitzen, ob im Park oder im Büro, kann langfristig dem Rücken schaden. Bewegung kann den Ausgleich schaffen. (Foto: Flickr/I was sitting, waiting, wishing... by JoshSemans CC BY 2.0)

Studie: Wer lange sitzt, riskiert einen frühen Tod

Langes Sitzen schadet der Gesundheit offenbar stärker als bekannt. Selbst wer fit ist, riskiert einen früheren Tod, haben Forscher herausgefunden. Besonders gefährdet sind Frauen.

„Alltagsrassismus“: Deutsches Schulsystem benachteiligt Kinder nicht-deutscher Herkunft

Eltern von drei Schülern türkischer und arabischer Herkunft wollten ein Berliner Gymnasium für den schulischen Misserfolg ihrer Kinder verantwortlich machen. Sie klagten vor Gericht, dass ihre Kinder aufgrund des hohen Ausländeranteils in der Klasse in ihren Chancen benachteiligt hätten. Das Gericht wies die Klage ab – doch „Integrationsforscher“ bestätigen sie.

Menschen sind nur in der Lage Kontakte zu einer bestimmten Anzahl von Menschen zu pflegen. (Foto: Flickr/facebook by English106 CC BY 2.0)

Studie: Soziale Netzwerke können keine Freundschaften bewahren

Über Soziale Netzwerke wie Facebook wird es Usern möglich, Freundeslisten mit Hunderten Personen zu pflegen. Doch trotz fortschrittlichster Technik scheint es, als ob der engste Zirkel um einen Menschen nach wie vor begrenzt ist.

Die öffentliche Debatte über das Thema Beschneidung hat bei Juden und Muslimen Spuren hinterlassen. (Foto: Flickr/discussion by apdk CC BY 2.0)

Ein Jahr Beschneidungsgesetz: Bei Juden und Muslimen bleibt Misstrauen gegenüber dem Staat

Einige jüdische und muslimische Funktionsträger äußern nach der Beschneidungs-Debatte des Jahres 2012 Misstrauen gegenüber dem Staat. Sie klagen über Diskriminierung und Vorurteile in Folge der öffentlichen Diskussion. Die Studie erhebt aber keinen repräsentativen Anspruch.

Im Gegensatz zu ihren polnischen und ungarischen Pendants leben die türkischen Konsumenten über ihre Verhältnisse. (Foto: Flickr/ #18 Lira! by thebarrowboy CC BY 2.0)

Trotz Wirtschaftswachstum: Kaufkraft der Türken ist drittklassig

Die Kaufkraft der Türken liegt im europäischen Vergleich im Tabellenkeller. Sie beträgt nicht mal zwei Drittel des EU-Durchschnitts. Das wird auf lange Sicht dramatische Folgen für die türkische Binnenkonjunktur haben.

Studien bestätigen: Die Ängste der Eltern können auf Kinder genetisch übertragen werden. (Foto: Flickr/fear — may 9 by theogeo CC BY 2.0)

Studien bestätigen: Ängste vererben sich weiter

Angst ist erblich und kann die Gene verändern. Studien an Mäusen haben gezeigt, dass die Tiere ihren Kindern Erlebnisse weitervererben können. Selbst bei ihren Enkeln zeigte sich die gleiche Angst vor einer bestimmten Erfahrung.

Kinder mit Migrationshintergrund brauchen engagierte Eltern und Lehrer, aber auch mehr Selbstbewusstsein. (Foto: Flickr/School by Elizabeth Albert CC BY 2.0)

Höherer Bildungsabschluss: Schüler mit Migrationshintergrund brauchen oft länger bis zum Ziel

Die Universität Düsseldorf hat in einer Studie die Erfahrungen von Migranten im deutschen Bildungssystem untersucht. Das Ergebnis: Die Ambitionen sind hoch. Nicht selten fehlt es aber an adäquater Unterstützung von zuhause. Hier kommt es auf die Lehrkräfte und das Selbstbewusstsein der Schüler an. Denn die haben ihren Migrationshintergrund bisher kaum als Chance begriffen.

Das Handy ist für türkische Jugendliche der wichtigste Begleiter. (Foto: Flickr/Cellphones by jgoge CC BY 2.0)

Mediennutzung: Türkische Kinder verlieren das Interesse am TV

Der türkische Nachwuchs verbringt mittlerweile mehr Zeit mit seinen Mobiltelefonen als vor den Fernsehgeräten. Eine vom Obersten Rat für Hörfunk und Fernsehen in der Türkei (RTÜK) in Auftrag gegebene Untersuchung zeigt eine Verschiebung weg vom TV in Richtung mobiler Kommunikation und Internet. Den westlichen Ländern sind die Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 18 Jahren damit meilenweit voraus.

Das weibliche Geschlecht erfährt erst im Arbeitsleben, dass es einer Ungleichbehandlung unterworfen ist. In der Schule ist das vielen nicht bewusst. (Foto: Flickr/children playing in rock pools/Steve Slater (Wildlife Encounters)/CC BY 2.0)

Deutschland: Zwei Drittel aller Frauen arbeiten im Niedriglohn-Sektor

Die Situation der Frauen am Arbeitsmarkt ist schlecht. So arbeiten 65 Prozent von ihnen im Niedriglohn-Sektor. Doch auch bei der Vergabe von Vorstandsposten werden sie benachteiligt.

Vorstands-Mitglied der Koç-Holding, Ali Koç, unterstütze in aller Öffentlichkeit die Gezi Park-Proteste. (Foto: http://occupygezipics.tumblr.com/)

Gleichstellung in Türkei: Koç-Gruppe beschäftigt die meisten Frauen

Die Koç Holding ist eines der erfolgreichsten Konzerne der Türkei. Auch im Bereich der Gleichstellung von Mann und Frau ist die Unternehmensgruppe führend. Sie beschäftigt Tausende von Frauen. In der Türkei sind Damen vor allem im Bankensektor sehr gut vertreten.

Überstunden sind keine Seltenheit für türkische Arbeitnehmer. (Foto: Flickr/Extra Zebra/CC BY 2.0)

OECD-Vergleich: Die Türken arbeiten am längsten

Fast die Hälfte aller türkischen Arbeitnehmer arbeitet 50 Stunden die Woche. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Damit sind die Türken weltweiter Spitzenreiter im Ranking der Beschäftigten mit den längsten Arbeitszeiten.

Die Gezi-Park-Proteste haben die türkische Gesellschaft verändert. Doch das Verhalten von Politik und Polizei hnterlassen einen faden Beigeschmack, gerade in Anbetracht neuer EU-Beitrittsgespräche. (Foto: Flickr/Unbenannt by Meghan Rutherford CC BY 2.0)

Öffnung eines neuen EU-Beitrittskapitels: Das falsche Signal an Erdoğan?

Seit diesem Dienstag ist der dreijährige Stillstand zwischen der EU und der Türkei vorbei. Mit der offiziellen Öffnung von Kapitel 22 zur Regionalpolitik sollen sich beide Parteien wieder aufeinander zu bewegen. Doch nicht bei allen kommt dieser Schritt gut an. Gerade in Anbetracht der Gezi-Park-Proteste hätte es eine andere Reaktion in Richtung Türkei geben müssen.

EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei: Am 5. November starten neue Gespräche

Bereits anlässlich der Vorstellung des aktuellen EU-Fortschrittsberichts erklärte EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle, dass die Europäische Union ihr Engagement in den Gesprächen mit der Türkei verstärken müsse. Jetzt ist die Entscheidung gefallen. Am 5. November starten die EU und die Türkei in eine neue Runde. In der türkischen Bevölkerung dürfte das mit gemischten Gefühlen aufgenommen werden. Hier schwindet das Interesse an einem Beitritt deutlich.