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Taner Yildiz

RWE setzt auf Wachstum in der Türkei

Der Energiekonzern RWE will sein Stromgeschäft in der Türkei deutlich ausbauen. Bis zum Ende der Dekade will das Unternehmen rund eine Million türkische Kunden haben. Die Chancen für eine weitere Marktdurchdringung scheinen gut. Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen.

Atomkraftwerk: Türkei sollte nicht mit Russland zusammenarbeiten

Die Zweifel an der Zusammenarbeit mit Russland haben einen leitenden Angestellten im ersten türkischen Atomkraftwerk in Akkuyu zum Rücktritt bewogen. Zwar erachtet auch er die Atomenergie für die Türkei als unverzichtbar. Rosatom sei für eine Kooperation aber nicht professionell genug.

Atomdeal mit Iran: «Eine sehr gute Nachricht für die türkische Wirtschaft»

Sieg der Diplomatie oder ein «historischer Fehler für die Welt»? International überwiegt die Freude über den Atomdeal mit Iran. Auch die Türkei zeigen sich hocherfreut. Nur Israel verweigert sich dem Jubelkanon - und warnt seine Partner.

Zweites Türkisches AKW: Wird Anlage in Sinop günstiger als gedacht?

Das zweite türkische Atomkraftwerk wird offenbar weniger kostspielig, als ursprünglich angenommen. Die Anlage in Sinop an der Schwarzmeerküste wird jüngsten Schätzungen zufolge Kosten in Höhe von 16,3 Milliarden US-Dollar verusachen. Ursprünglich war von Ausgaben zwischen 22 und 25 Milliarden US-Dollar die Rede.

Türkei-Wahlen mit Humor: Tierärzte warnen Katzen vor erneuter Sabotage

Der türkische Wahlkampf trägt kurz vor dem Urnengang auch humoristische Züge. In Anlehnung an eine Aussage des türkischen Energieministers, der 2014 Katzen für die Stromausfälle am Wahlabend verantwortlich machte, melden sich nun türkische Tierärzte zu Wort. Die Samtpfoten sollten diese doch 2015 bitte stillhalten.

Yildiz weist Kritik an türkischen AKW-Plänen zurück: Deutschland, Frankreich und Japan sind viel leichtsinniger

Der türkische Energieminister Taner Yildiz lässt internationale Kritik an den türkischen Kernkraft-Plänen nicht gelten. Die Türkei sei nicht weniger mutig als andere Länder, die Kernkraftwerke hätten. Andere Standorte seien seiner Ansicht nach weitaus gefährlicher als der in Mersin.

Spatenstich: Türkei beginnt mit Bau von erstem Atomkraftwerk

Die türkischen Atomkraftwerke werden real. Mit dem Baubeginn in Mersin wird jetzt das erste von bislang drei geplanten Atomkraftwerken im Land umgesetzt. Umweltschützer begleiteten den Spatenstich mit Protesten. Die Polizei rückte mit Wasserwerfern an.

Blackout in der Türkei: War eine Kette von Fehlern verantwortlich?

Die Türkei wurde am vergangenen Dienstag on einem gigantischen Stromausfall erschüttert. 76 Millionen Einwohner in 80 der 81 Provinzen des Landes waren betroffen. Welche Ursachen der neunstündige Blackout tatsächlich hatte, ist weiterhin unklar. Wahrscheinlich gibt es gleich mehrere.

Seismische Forschung im Mittelmeer: Türkei setzt jetzt auf ein eigenes Schiff

Am vergangenen Wochenende lief in Istanbul ein neues, 115 Millionen Dollar teures Schiff vom Stapel. Die „Turkuaz“ ist das erste in der Türkei gefertigte seismischen Vermessungsschiff. Die Regierung will damit nun weitere Bodenschätze im Mittelmeer aufspüren.

Steigender Energiebedarf: Erdoğan fordert 120 Milliarden Dollar Investitionen bis 2023

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen. Bis zum hundertjährigen Jubiläum der Republik sollten umgerechnet gut 120 Milliarden US-Dollar fließen. Seiner Ansicht nach müsse die Türkei aber sowohl auf Atom- als auch auf Erneuerbare Energie setzen.

Schlüsselland für Energie: Portugal unterstützt EU-Beitritt der Türkei

Portugal hat Ende vergangener Woche seine Unterstützung für einen EU-Beitritt der Türkei zum Ausdruck gebracht. Der portugiesische Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten stellte die Bedeutung der Türkei als wichtiges Energie-Transitland heraus. Von der Zypernfrage wolle er einen Beitritt jedenfalls nicht abhängig machen.

Erinnerung an Minenunglück von Soma: Mausoleum für 301 Todesopfer wird bis 2015 fertig

Die Türkei will das Gedenken an das bis dato schlimmste Minenunglück der Geschichte des Landes wachhalten. Ein Mausoleum für die 301 Opfer soll bereits im kommenden Jahr fertig gestellt sein. Zu finden sein werden darin auch Gräber für die Toten anderer Katastrophen dieser Art.

Minen-Unglück in der Türkei: Hoffnung für 18 eingeschlossene Kumpel schwindet

Knapp ein halbes Jahr nach dem Minen-Unglück von Soma bangt die Türkei erneut um das Leben von Kumpels. Einen Tag nach dem Wassereinbruch in einem Bergwerk im Südwesten des Landes schwinden die Hoffnungen der Rettungskräfte, die Eingeschlossenen noch lebend zu bergen.

Erstes türkisches AKW: Bau soll schon nächstes Frühjahr starten

Das erste türkische AKW nimmt Gestalt an. Der Bau der umstrittenene Anlage in Akkuyu soll dem türkischen Energieminister zufolge im Frühjahr 2015 starten. Insgesamt soll das Vorhaben 22 Milliarden US-Dollar verschlingen.

Schweres Trauma: Kumpel von Soma können nicht zur Arbeit gezwungen werden

Gerade einmal eine Woche ist das verheerende Minenunglück von Soma her. Doch schon bald sollen die Kumpel anderer Gruben wieder unter Tage. Für viele von ihnen ein absoluter Graus. Nun kocht eine neue Debatte in der Türkei hoch. Darf man die traumatisierten Arbeiter zur Fahrt in die Tiefe zwingen?

Minenunglück von Soma: Mittlerweile acht Verantwortliche festgenommen

Die türkischen Ermittlungsbehörden im Minenunglück von Soma haben am Montag zwei weitere Verantwortliche des privaten Grubenbetreibers festgenommen. Damit steigt die Zahl der hochrangigen Unternehmensmitglieder in Haft auf acht. Nun wird sich offenbar gegenseitig die Schuld in die Schuhe geschoben.

Unglück von Soma: Türkische Polizei nimmt fünf Verantwortliche fest

Im Zuge der Ermittlungen im Grubenunglück von Soma hat die Polizei fünf Vertreter des Betreiberunternehmens verhaftet. Eine entsprechende gerichtliche Entscheidung am späten Sonntagabend. Ihnen wird der Tod von 301 Kumpel durch Fahrlässigkeit zur Last gelegt.

Letztes Opfer geborgen: Unglück von Soma fordert 301 Menschenleben

Vier Tage nach der verheerenden Explosion in einer Kohlemine in Soma sind die Rettungsarbeiten dort abgeschlossen. Die Regierung benannte die abschließende Zahl der Opfer mit 301. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass sich nun keine Leichnahme mehr unter Tage befinden.

Trauer um mehr als 300 Tote: Türkische Polizei schreitet weiter unerbittlich ein

Vier Tage nach der verheerenden Grubenexplosion hat sich die Prognose des türkischen Energieministers bestätigt: Die Zahl der Todesopfer von Soma ist auf 301 geklettert. Nach wie vor halten die landesweiten Proteste an. Am Unglücksort schritt die Polizei nun erneut massiv mit Tränengas und Wasserwerfern ein.

Trotz Katastrophe: Minenbetreiber will weitermachen

Der Betreiber der Kohlemine in Soma hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach er fahrlässig gehandelt haben soll. Gleichzeitig wurde zugegeben, dass lebensrettende Schutzräume noch nicht fertiggestellt worden seien. Trotz der Katastrophe soll der Betrieb weiter gehen.