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Erster Krebsfall nach Fukushima bestätigt: AKW-Angestellter an Leukämie erkrankt

Gut viereinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat die japanische Regierung nun das erste Krebsopfer in Zusammenhang mit dem Unglück bestätigt. Ein Mitarbeiter ist in der Folge an Leukämie erkrankt. Weitere Fälle werden noch geprüft.

Fukushima: Radioaktive Spuren vor Kanadas Küste entdeckt

Wissenschaftler des Woods Hole Oceanographic Institution haben an der Küste Kanadas radioaktive Spuren entdeckt, deren Ursache in der Atom-Katastrophe von Fukushima liegen. Bald könnte die gesamte Westküste der USA betroffen sein. Noch können die Experten keine Gesundheits-Gefährdung erkennen.

Fischer in Japan schockiert über Leck in Fukushima-Ruine

Die japanische Betreibergesellschaft Tepco hat Informationen über ein Leck am Fukushima-Reaktor über zehn Monate geheim gehalten. Während dieser Zeit strömte radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Die örtlichen Fischer-Betriebe sind schockiert.

Tote, über die keiner spricht: Fukushima kostete bereits 1.700 Menschenleben

Mehr als drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima gibt es kaum Fortschritte bei den Aufräumarbeiten: Die Wasseraufbereitungsanlagen kämpfen mit technischen Ausfällen. Zudem häufen sich die Lecks in den Tanks, die das radioaktive Wasser auffangen. Zudem dürfen mehr als 130.000 ehemaligen Bewohner nicht zurückkehren und leben in Notunterkünften. Die Selbstmordrate steigt.

Fukushima: Tepco leitet radioaktives Wasser in den Pazifik

Der Skandalkonzern Tepco hat die Lage in der Atomruine von Fukushima nicht mehr unter Kontrolle. Nun öffnet der Konzern auf Betreiben der Atomlobby alle Schleusen: 400.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser sollen aus den Sicherheitsbehältern ins Meer abgeleitet werden. Dem Ökosystem des Pazifik drohen dramatische Folgen.

Fukushima: Anzahl von Krebserkrankungen steigt

Drei Jahre nach der Reaktor-Katastrophe steigen die Krebsraten bei Japans Bevölkerung. Ein Kinderarzt fand eine 30-fache Erhöhung bei Anwohnern aus Fukushima. Mindestens 75 Menschen sind an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Die Regierung bestreitet jedoch jeden Zusammenhang mit dem Reaktor-Unglück.

Schwerster Zwischenfall seit August: 100.000 Liter verseuchtes Wasser strömen aus Fukushima

In Fukushima ist es erneut zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Aus einem der Tanks sind hundert Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten. Als Auslöser für den Unfall gibt Tepco menschliches Versagen an.

Schummeln für Olympia: Tepco hält Zahlen über Fukushima zurück

Tepco hat Strahlenwerte zurückgehalten, um die Olympia-Bewerbung Japans nicht zu gefährden. Trotz massiver Verseuchung meldete das Unternehmen die Werte nicht der Atombehörde. Japan hatte vor Vergabe der Olympischen Spiele 2020 versichert, die Lage sei unter Kontrolle.

Zensur in Japan: Keiner weiß, wie gefährlich Fukushima wirklich ist

Die Strahlung in Fukushima ist zehn mal so hoch wie ursprünglich angegeben. Dies musste Tepco kürzlich bekannt geben. Gleichzeitig verschärft Japans Regierung die Zensur bei Nuklear-Themen. Kritische Journalisten werden unter Druck gesetzt und zum Rücktritt gedrängt.

Fukushima: Tepco sucht fieberhaft nach geschmolzenen Brennstäben

Die Zeit in Fukushima drängt: Die Skandal-Firma Tepco kann die Ruine nicht stabilisieren. So fließen Millionen radioaktives Wasser in den Pazifik. Nun will Tepco mit Hilfe von kosmischen Strahlen die kaputten Brennstäbe finden.

Fukushima: USA boykottieren Messung von radioaktivem Niederschlag

Das renommierte Forschungszentrum MIT ist besorgt: Messungen des gefürchteten radioaktiven Niederschlags von Fukushima haben höhere Werte ergeben, als nach der Atom-Katastrophe von Tschernobyl. Die US-Behörden hatten versucht, die Wissenschaftler an den Messungen zu hindern.

Fukushima: Strahlenverseuchung von 700 Prozent

Die Strahlenwerte in Fukushima erreichen das Achtfache des festgelegten Grenzwerts. Tepco vermutet als Grund die starke Abstrahlung der Wasser-Tanks, in denen das radioaktive Grundwasser lagert. Zudem entdeckte die Firma ein Leck an Reaktor 3, aus dem große Mengen radioaktives Wasser austreten.

Nach Fukushima-Einsatz: US-Matrosen an Krebs erkrankt

Crew-Mitglieder eines US-Flugzeugträgers wurden nach einem Rettungseinsatz in Japan mit verschieden Krebsarten diagnostiziert. Die Matrosen klagen gegen Tepco auf Schadensersatz. Sie werfen dem Unternehmen Fahrlässigkeit im Umgang mit der Atom-Katastrophe vor.

Fukushima-Welle bedroht US-Küste: Washington ordert 14 Millionen Jod-Tabletten

Das US-Gesundheitsministerium hat 14 Millionen Tabletten mit Potassium Iodide bestellt. Berechnungen zeigen, dass die Welle mit erhöhter Radioaktivität von der Atomkatastrophe in Fukushima in diesem Jahr die Westküste der USA erreichen wird. Die Jod-Tabletten müssen bis zum 1. Februar geliefert werden.

AKW-Knowhow aus Japan: Jetzt kommt es nach Europa

Toshiba kauft fünfzig Prozent am britischen Atomenergie-Konsortium NuGen. 102 Millionen Euro haben die Japaner dafür gezahlt. Damit kommt japanisches Know-How nach Europa. Angesichts der Katastrophe von Fukushima keine besonders beruhigende Nachricht. Großbritannien hält nach wie vor an seiner Atomenergie-Strategie fest und will in den nächsten Jahren neue Kernkraftwerke bauen. Für britischer Firmen ist Fukushima ein gutes Geschäft.

Nuklear-Experte warnt vor Beben: AKW auf der ganzen Welt gefährdet

Nuklear-Experte Arnold Gundersen hat keinen Zweifel: Die mehrfache Kernschmelze von Fukushima ist der schlimmste Industrie-Unfall, den die Menschheit je gesehen hat. Der Pazifik müsse gerettet werden, um eine Zerstörung des globalen Ökosystems zu verhindern. Doch die größte Gefahr sieht Gundersen in der Tatsache, dass weltweit AKW des selben Typs betrieben werden. Diese seien alle gefährdet – doch die Atom-Lobby versucht, die Gefahren zu vertuschen.

Tepco-Ingenieur: Japanische AKW sind bei Erdbeben akut gefährdet

Ein ehemaliger Ingenieur der Skandal-Firma Tepco von Fukushima sagt: Die Atomreaktoren von Tepco sind nicht erdbebensicher. Tepcos Behauptung, Fukushima sei erst durch den Tsunami zerstört worden, sei eine Lüge - damit die Japaner nicht merken, dass sie von lauter einsturzgefährdeten AKW umgeben sind. Auch in anderen Staaten gibt es AKW dieses Typs. Wenn die Aussagen des Ingenieurs stimmen, dann hat Japan ein Riesen-Problem.

Fukushima verseucht Pazifik: Höchste Radioaktivität aller Zeiten

Die Lage in der Atom-Ruine bleibt weiter völlig außer Kontrolle: Nun wurde ein Leck entdeckt, aus dem so viel Radioaktivität austritt, dass ein Mensch in 20 Minuten sterben würde, wenn er sich an diesen Ort begibt. Der Fund könnte die Bergung der Brennelemente gefährden. Die IAEA hat Tepco die Erlaubnis erteilt, noch mehr radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik abzuleiten. Die japanische Regierung verschärft unterdessen die Zensur.

Nach der Fukushima-Katastrophe: Tepco fährt Milliardengewinn ein

Während die Atom-Ruine von Fukushima Daiichi weiter eine unabsehbare Gefahr für ganz Japan ist, meldet die Betrieber-Firma einen Milliarden-Gewinn. Nun soll das Unternehmen aufgespalten werden: Für die Entsorgung der Katastrophe sind dann die Steuerzahler zuständig, für den Profit die Firma Tepco.

Naturgewalt: Heftiges Erdbeben in Japan, AKW Fukushima evakuiert

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 bis 7,23 hat die Region Fukushima erschüttert. Die Atom-Ruine musste evakuiert werden. Die Lage um die hochradioaktiven Brennstäbe ist kritisch.