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Auf einmal radikal – Beratungsteam hilft bei Extremismusfällen

Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn Eltern fürchten, dass sich ihr Kind zu einem gewaltbereiten Islamisten wandelt. Die Berliner Beratungsstelle «Hayat» hilft in der Krise und gerät dabei mitunter selbst an ihre Grenzen.

Ein PKK-Mitglied wird beim Angriff von einem Sniper-Schützen gestoppt. (Screenshot)

Video: Türkischer Scharfschütze eliminiert PKK-Terroristen

Die türkischen Sicherheitskräfte haben ein Video veröffentlicht, worin ein Sniper-Schütze ein bewaffnetes PKK-Mitglied davon abhält, einen Angriff auf die Polizei zu starten. In den südost-türkischen Städten Mardin und Hakkari finden derzeit Gefechte mit niedriger Intensität statt.

Übersetzung: „Hört auf damit, jeden Kurden als Terroristen abzustempeln. Wir sind jene Kurden, die an der Front stehen, damit ihr seelenruhig in euren Betten schlafen könnt und damit die Heimat nicht gespalten wird“. (Screenshot)

Soziale Medien: „Wir sind jene Kurden, die für die Türkei kämpfen“

In den Sozialen Medien macht sich unter türkischen Bürgern Protest gegen die derzeitige Polarisierung in der Türkei breit. Kurden warnen davor, in die Falle zu tappen, die von der PKK und ihren Unterstützern gelegt wurde, um die Türkei in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Nicht zu vergessen ist: In allen Bereichen der Türkei gibt es Kurden. Nur die wenigsten von ihnen unterstützen die PKK.

„Dieser Bericht gibt einen einmaligen Einblick darin, was diese Frauen bewegt“, so der BBC-Sprecher. (Screenshot YouTube)

Schwere Anschuldigung der Türkei: Die BBC fördert Terrorismus

Die Türkei beschuldigt die britische BBC, mit ihrer Berichterstattung über die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) den Terrorismus zu fördern. Zum Stein des Anstoßes war ein Beitrag geworden, in dem der international hoch anerkannte Sender über ein Trainingscamp der PKK für Frauen verschiedener Ethnien im Nordirak berichtet hatte. Dort werden Kämpferinnen für den Krieg gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgebildet.

Anklage vorbereitet: 18 türkischen Journalisten drohen mehr als sieben Jahre Gefängnis

Die Istanbuler Chef-Staatsanwaltschaft hat ihre Anklage gegen 18 Journalisten vorbereitet. Sie werden beschuldigt, „Propaganda für eine terroristische Organisation“ verbreitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert vom Gericht jeweils eine Gefängnisstrafe von bis zu 7,5 Jahren zu verhängen.

Neuer Anschlag der PKK? Explosion an der Baku-Tbilisi-Erzurum-Pipeline

Am frühen Dienstagmorgen kam es an der Baku-Tiflis-Kars-Erzurum-Pipeline zu einer noch ungeklärten Explosion. Dem Gouverneur zufolge ereignete sich der Zwischenfall an einem Abschnitt im Bezirk Sarikamis in der Provinz Kars. Die Ermittlungen haben bereits begonnen.

In Großbritannien stehen seit Anfang des Jahres sogar Kinder unter Beobachtung. (Foto: Flickr/ Kate and Orlando by Richard Leeming CC BY 2.0)

Terroristen der Zukunft: Dreijähriges Kind aus London soll potentieller Extremist sein

Hunderte Londoner Kinder und Jugendliche wurden in den vergangenen Monaten als potenzielle künftige Extremisten oder als für eine Radikalisierung gefährdet eingestuft. In dieser Gruppe soll sich auch ein erst dreijähriges Kind befinden. Es weist angeblich bereits erste Anzeichen eines alarmierenden Verhaltens auf.

In den türkischen Großstädten kommt es regelmäßig zu Zusammenstößen zwischen PKK-Sympathisanten und Polizeikräften. (Foto: Flickr/ Fire on the barricades by nsahusse CC BY 2.0)

Türkei macht PKK für Anschlag auf Gas-Pipeline verantwortlich

Die Türkei macht die PKK für den Anschlag auf eine Gas-Pipeline im Südosten des Landes verantwortlich. PKK-nahe Verbände hingegen kritisieren Angriffe der Türkei gegen PKK-Stellungen im Nordirak. Sie werfen den Kurden im Nordirak Kollaboration mit der Türkei vor.

Die türkische Rüstungsindustrie argumentiert geschickt. Es gehe um den gemeinsamen Kampf gegen den Terror. (Foto: Flickr/Turkish_and U.S. forces Cooperative Resolve by U.S. Army Europe Images CC BY 2.0)

Rüstungsexporte sollen anziehen: Türkei sucht intensiv nach ausländischen Partnern

Die Türkei möchte ihre Rüstungsexporte künftig deutlich ankurbeln. Hierfür schaut sie sich gezielt nach ausländischen Partnern um. Der Grund für das verstärkte Interesse liegt auf der Hand: Aufgrund der zunehmenden Bedrohung durch Terroristen herrscht bei den internationalen Streitkräften ein gestiegener Bedarf an moderner Ausrüstung.

Türkei: PKK-Angriff auf Stützpunkt im Südosten

Im Südosten der Türkei hat die Terror-Organisation einen Militärstützpunkt mit Raketen und Mörsern angegriffen. Nach Angaben der türkischen Streitkräfte, gibt es keine Todesopfer zu beklagen. Am selben Tag sollen vier PKK-Kämpfer die Waffen niedergelegt und sich den Sicherheitskräften gestellt haben.

Rache an Merkel: EU will nationale Geheimdienste kontrollieren

Unter der Führung von Europol soll ein „Europäisches Zentrum zur Terrorismus-Bekämpfung“ entstehen. Die Europäische Polizeiagentur soll die Daten der einzelnen Inlandsgeheimdienste erhalten. Die Aktion erweist sich als Retourkutsche für die Ausspähungen, die Deutschland im Auftrag der Amerikaner an der EU-Kommission und Frankreich durchgeführt hat.

Terror-Staatsanwalt: Islamisten halten sich nicht an Grenzen

Im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus rücken internationale Ermittler zusammen. In Paris suchen sie nach Antworten auf grenzübergreifende Bedrohungen.

USA warnen vor Hackerangriffen auf ferngesteuerte Flugzeuge

Ein US-Regierungsbericht warnt vor ernsten Sicherheitslücken bei modernen Passagierflugzeugen. Cyber-Terroristen könnten sich demnach zu leicht in die Bord-Elektronik einhacken und die Maschinen fernsteuern. Die Diskussion um die Vor- und Nachteile der Automatisierung wird zunehmend unübersichtlicher: Noch tags zuvor hat die deutsche Flugsicherung eine Fernsteuerung von Flugzeugen als Sicherheitsmaßnahme vorgeschlagen.

Internetzensur: Blockade von YouTube und Twitter in der Türkei wieder aufgehoben

Im Streit um Internet-Bilder einer Geiselnahme sind Twitter und YouTube in der Türkei mehrere Stunden lang blockiert worden. Die Zensur wurde erst aufgehoben, nachdem die Netzwerke die umstrittenen Fotos entfernt hatten.

Schon wieder: Türkische Behörden sperren Twitter und Youtube

Knapp ein Jahr nach der letzten Sperre von Twitter und YouTube, mischt sich die türkische Regierung erneut in die freie Meinungsäußerung ein. Hintergrund ist diesmal die Veröffentlichung von Fotos von der tödlichen Geiselnahme eines Staatsanwaltes in der vergangenen Woche in Istanbul in sozialen Medien. Zuvor hatte Ankara bereits einige Zeitungen ins Visier genommen.

Foto von Geiselnahme: Untersuchung gegen vier türkische Zeitungen eingeleitet

Im Zuge des Geiseldramas in Istanbul sind vier türkische Zeitungen ins Visier der Behörden geraten. Die Blätter hatten Geisel-Bilder des später zu Tode gekommenen Staatsanwalts Mehmet Selim Kiraz veröffentlicht. Jetzt wird ihnen Propaganda für eine Terrororganisation vorgeworfen.

Nach Angriff auf Polizeipräsidium: Erdoğan bricht Staatsbesuch in Rumänien ab

Erst nehmen Linksextremisten in Istanbul einen Staatsanwalt zur Geisel. Am Tag danach wird nicht nur ein Büro der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP in Istanbul gestürmt, sondern auch das Polizeipräsidium der größten Stadt des Landes angegriffen. Das neuerliche Blutvergießen hat Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Alarmbereitschaft versetzt.

Extremismus-Prävention: Islamischer Religionsunterricht in den Ländern auf Sparflamme

Irrwege in den islamistischen Terror verhindern - auch darum soll es im Religionsunterricht für junge Muslime an deutschen Schulen gehen. Für flächendeckende Angebote ist aber noch viel zu tun.

Nach „Charlie Hebdo“: So zeichnen arabische Karikaturisten gegen den Terrorismus

Der Anschlag auf «Charlie Hebdo» beschäftigt auch muslimische Karikaturisten. Doch ihre Art, gegen Terrorismus anzuzeichnen, offenbart die feinen Unterschiede zwischen Orient und Okzident.

Nagelbombenanschlag von Köln: Für Anwohner ist das Kapitel noch lange nicht abgeschlossen

Im Sommer des Jahres 2004 erlangte die Kölner Keupstraße traurige Bekanntheit durch den Nagelbombenanschlag. Damals wurden 22 Menschen verletzt. Ab kommenden Montag ist der Anschlag Thema im Münchner NSU-Prozess. Für viele Bewohner und Händler der Straße ist das Thema noch lange nicht abgeschlossen.