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Terroristen

Den Tag verbringen die Kinder abwechselnd mit betteln und beten. (Foto: Flickr/ grass head by Jeff Attaway CC BY 2.0)

Nährboden des Terrors: Kinder aus den Almajiri-Koranschulen in Nigeria sind leichte Beute

Neun Millionen Jungen werden in Norden Nigerias an Koranschulen ausgebildet. Weit weg von ihren Eltern müssen sie betteln, um zu überleben. Für Terrorgruppen sind die Kinder leicht manipulierbarer Nachwuchs.

Recep Tayyip Erdoğan ist der zwölfte Präsident der Türkischen Republik. Doch er hat sowohl im Inland als auch im Ausland zahlreiche Gegner. (Screenshot)

Erdoğan schmäht Demonstranten: Präsident vergleicht Männer in Röcken mit Terroristen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat offensichtlich kein Verständnis für Männer, die in Miniröcken ihre Protest gegen Gewalt an Frauen zum Ausdruck bringen. Am vergangenen Wochenende waren nach dem brutalen Mord an der 20-jährigen Özgecan Aslan zahlreiche Herren einem Aufruf in den Sozialen Medien gefolgt. Für den Politiker versteckten sie sich hinter Masken, so wie es auch Terroristen täten.

Das Abdriften junger Muslime in ein radikales Milieu muss verhindert werden. (Foto: Flickr/ in the tunnel by Magdalena Roeseler CC BY 2.0)

Verfassungsschutz: IS ist für Deutschland gefährlicher als Al-Kaida

Früher schaute der deutsche Inlandsgeheimdienst maximal bis Moskau. In Zeiten der Globalisierung des Terrors muss der Verfassungsschutz auch wissen, was der Putsch im Jemen für die innere Sicherheit bedeutet. Die Ausbreitung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist aus Sicht des Verfassungsschutzes mittlerweile eine weit größere Bedrohung für Deutschland als das ursprüngliche Al-Kaida-Netzwerk.

Die Schleuser nutzten vor allem das spanische Territorium, um die Rückkehrer nach Zentral- und Nordeuropa - und auch nach Deutschland - zu bringen. (Foto: Flickr/ Mordor by Luis Hernandez CC BY 2.0)

Spanische Polizei alarmiert: Bis zu 100 000 «Dschihad-Touristen» aus der EU

Die Zahl der «Dschihad-Touristen» aus der EU wurde bisher auf ein paar Tausend geschätzt. Doch aus Spanien kommen beunruhigende Nachrichten: Dem IS könnten sich bereits bis zu 100 000 Radikale aus Europa angeschlossen haben. Einige kehren als «Flüchtlinge» zurück.

Nach Ansicht des türkischen Außenministers Mevlüt Çavuşoğlu reicht eine Überprüfung der Pässe und andere Maßnahmen an Flughäfen nicht aus. (Screenshot YouTube)

Angst vor Terroristen: Türkei fordert stärkere Grenzkontrollen durch die EU

Das türkische Außenministerium beobachtet die Reiserouten islamistischer Kämpfer durch die Türkei mit größter Sorge. Um das Land zu schützen, müssten nun schärfere Grenzkontrollen durch die Europäische Union erfolgen, so Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu. Der Austausch von Geheimdienstinformationen reiche nicht mehr aus.

Die Verdächtigen sollen spätestens am Freitag einem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. (Foto: Flickr/ Handcuffs by Victor CC BY 2.0)

Einsatz in NRW: Polizei nimmt erneut islamistische Terrorverdächtige fest

Im Kampf gegen den islamistischen Terror hat der Generalbundesanwalt erneut Festnahmen angeordnet. Nach Dinslaken traf es nun Syrien-Rückkehrer in Herford und Mönchengladbach.

Reise in den Dschihad: Dahinter steht häufig Orientierungslosigkeit und Sinnsuche. Der IS verspricht den Mädchen eine Aufgabe und einen strukturierten Alltag. (Foto: Flickr/ Free Daddy and His Little Shadow Girls at The Skate Park Creative Commons by Pink Sherbet Photography CC BY 2.0)

Reise nach Syrien und Irak: Fast ein Fünftel der deutschen Gotteskrieger ist weiblich

Der IS-Terror übt nicht nur auf junge Männer Anziehungskraft aus. Geschätzte 15 bis 20 Prozent der Deutschen, die sich in den «Heiligen Krieg» aufmachen, sollen weiblich sein. Die Mädchen und Frauen brechen nach Syrien und in den Irak auf. In den Krieg für einen Gottesstaat ziehen sie aber nicht nur wegen der Religion.

Die Bundesrepublik hat keine einheitliche Präventions- und Deradikalisierungsstrategie. Abstimmungsprozesse dauern immer noch an. (Foto: Flickr/ Handcuffs by Victor CC BY 2.0)

Kampf gegen den Terror: Deutsche Behörden verhängen rund 100 Ausreisesperren

Tut Deutschland zu wenig in Sachen effektiver Terrorismusprävention? Mehrere Abgeordnete haben sich mit einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung gewandt. In deren Antwort aufgelistet sind diverse Festnahmen, Ausreiseverweigerungen und Fördergelder für bestimmte Projekte. Eine gezielte Strategie können die Fragesteller allerdings nicht erkennen.

Bei den Demonstrationen am Wochenende zeigten die Kurden in Deutschland erneut Solidarität mit dem Schicksal der Menschen in Kobane. (Screenshot YouTube)

Protest gegen IS-Terror: Tausende Kurden gehen in Deutschland auf die Straße

Der blutige Konflikt in Syrien und im Irak trieb am Wochenende erneut Tausende Kurden in Deutschland auf die Straße. Geschlossen demonstrieren sie gegen die Brutalität der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Auch das Verbot der Terrororganisation PKK ist ein Reizthema. Daran will die Bundesregierung allerdings nicht rütteln.

Forscher: 11. September hat eine ganze Generation geprägt

Auch 13 Jahre nach den Terroranschlägen weiß noch fast jeder Bundesbürger, wo er am 11. September 2001 war. Soziologen der Universität Duisburg-Essen haben nun herausgefunden, dass das Ereignis das Lebensgefühl einer ganzen Generation mitgeprägt hat. «Individuen setzen sich in einen...

Hochrangiges IS-Mitglied bei US-Luftangriff getötet

Der Chef der Terror-Organisation Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, wurde offenbar bei einem US-Luftangriff getötet.

Grundrechte: Mitarbeiter der Geheimdienste dürfen Straftaten begehen

Personen, die für den Verfassungsschutz oder den Bundesnachrichtendienst arbeiten, können begangene Verbrechen gesetzlich rechtfertigen. Doch sie dürfen nicht auf eigene Faust, sondern müssen im Staats-Auftrag gehandelt haben.

Wegen Terrorverdacht: Russland hält 25 Ukrainer gefangen

Russlands Föderaler Sicherheitsdienst (FSB) hat nach eigenen Angaben 25 Ukrainer verhaftet. Sie werden beschuldigt, etwa zur Zeit des Krim-Referendums im vergangenen Monat terroristische Anschläge geplant zu haben.

Geplante Eurovision-Anschläge: Gericht in Aserbaidschan verhängt drastische Strafen

Ein Gericht in Aserbaidschan hat am Montag drei Personen zu lebenslanger Haft und 26 weitere zu langen Haftstrafen verurteilt. Sie sollen während des Eurovision Song Contests im vergangenen Jahr Anschläge geplant haben. Sie sind nicht die ersten, die sich deshalb verantworten müssen.

Leichenfund in der Westgate Shopping-Mall: Tote waren wahrscheinlich Terroristen

In der Westgate Shopping-Mall Nairobi sind zwei verkohlte Leichen entdeckt worden. Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die sterblichen Überrester zweier bewaffneter Männer handelt, die vor einigen Wochen in das blutige Geiseldrama verstrickt waren.

Rüstung für den Cyber-Krieg: Großbritannien investiert in IT-Waffen

Großbritannien rüstet sich für den Cyber-Krieg. 600 Millionen Euro ist dem Land die Aufrüstung mit IT-Waffen wert. Geplant ist ein offensiver Krieg: Das Verteidigungsministerium spricht offen davon, dass London seine Feinde angreifen könnte.

Syrien: Assad und Freie Syrische Armee sehen Islamisten auf dem Vormarsch

Ein Kommandant der FSA sieht ohne den Eingriff der USA keine Lösung. Die Islamisten würden nun Gebiete kontrollieren, die zuvor unter Kontrolle der FSA standen. Präsident Assad geht davon aus, dass bis zu 90 Prozent der Rebellen aus „Al-Qaida-Zellen“ stammen.

Türkei: Grenzübergänge zu Syrien außer Kontrolle

Die Situation an der türkisch-syrischen Grenze hat sich verschärft. Verbotene Gruppierungen nutzen die anhaltenden Flüchtlingsströme von Syrien in die Türkei aus, um ebenfalls unbemerkt ins Land zu gelangen. Daneben steigt das Risiko ethnischer Konflikte ebenso wie das Schmuggelvolumen.

Bankenaufsicht: Bank-Kunden müssen auf Terrorismus geprüft werden

Sämtliche Bankkunden weltweit müssen in Zukunft routinemäßig auf Verbindungen zu Terroristen untersucht werden. Das geht aus einem Entwurf des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht hervor. Als Vorwand dient der Kampf gegen die internationale Geldwäsche.

Fauxpas bei PACE? PKK-Anhänger sind jetzt „Aktivisten“

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) hat im Zuge ihrer jüngsten Türkei-Einschätzung am 23. April für Diskussionsstoff gesorgt. Zwar lobt das Organ die Reformen im Land. Doch ein Wechsel der Terminologie von „Militante“ auf „Aktivisten“ hinsichtlich der Terrororganisation PKK wurde nicht von allen zustimmend aufgenommen.