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Seit Ende Juli: Türkei blockiert mehr als 100 Webseiten

Wegen angeblicher Verbindungen zur Terrororganisation PKK oder der Unterstützung von Terrorismus wurden in der Türkei jüngst offenbar mehr als 100 Internetseiten blockiert. Die meisten der Webseiten sollen auf Anfragen der türkischen Sicherheitsbehörden gesperrt worden sein. Die Sperrungswelle begann Ende Juli, als sich gleichzeitig die Spannungen zwischen Armee und PKK verschärft hatten.

„Charlie Hebdo“-Nachdruck: Türkischen Journalisten droht Gefängnis

Zwei türkische Journalisten könnten jetzt aufgrund einer französischen Mohammend-Karrikatur im Gefängnis landen. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft beleidige der Abdruck der «Charlie Hebdo»-Zeichnung die religiösen Werte der türkischen Bürger. Kommt es tatsächlich zu einer Verurteilung, wären mehrere Jahre Haft möglich.

Kein „Charlie Hebdo“ in der Türkei: Gericht blockiert Webseite des Satiremagazins

Die Zahl der blockierten Webseiten in der Türkei nähert sich der 68.000er Marke. Die jüngste Zugabe liefert unter anderem die offizielle Webseite des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“. Insgesamt 49 Seiten fielen der jüngsten Blockadewelle zum Opfer. Als Grund gaben die Richter eine vermeintliche Verunglimpfung der religiösen Werte des Volkes an.

Beleidigung des Propheten: Türkisches Gericht droht mit Blockade von Facebook

Ein Amtsgericht in Ankara hat angeordnet, den Zugriff auf Facebook-Seiten zu blockieren, die den Propheten Mohammed beleidigen. Im schlimmsten Fall könnte eine vollständige Facebook-Blockade folgen. Die Justiz befindet sich damit ganz auf Linie mit Premier Davutoğlu. Der erklärte kurz nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo», dass seine Regierung derlei Aussagen nicht dulden wolle.

Neuer Anlauf: Türkische Regierung will verschärfte Internet-Zensur durchsetzen

Gefährdet eine Internetseite die «nationale Sicherheit» oder die «öffentliche Ordnung» könnte diese in der Türkei schon bald ohne Gerichtsbeschluss dicht gemacht werden. Derzeit versucht die Regierungspartei AKP erneut eine Verschärfung der Internetzensur durchzusetzen. Zuletzt stellte sich das Verfassungsgericht gegen diese Pläne.

Türkisches Verfassungsgericht kippt Zensur- und Überwachungsgesetz

Überraschendes Urteil in der Türkei. Das Verfassungsgericht in Ankara hat Erdoğans rigorosen Überwachungskurs gestoppt und eine Verschärfung des Internetgesetzes gekippt. Die Richter verfügten, dass die hiesige Telekomunikationsbehörde künftig nicht mehr uneingeschränkt Daten über Internet-User sammeln darf.

Neues Gerichtsurteil: Wird türkische YouTube-Sperre bald aufgehoben?

Ein türkisches Gericht in Ankara hat den Weg für eine Aufhebung der türkischen You Tube-Sperre geebnet. Die Richter verfügten einen Vollstreckungsaufschub für die Zutrittssperre zur Videoplattform. Die Sperrung durch die Telekommunikationsbehörde (TIB) wurde Ende März ohne eine richterliche Entscheidung vollzogen.

Neue Form der Twitter-Zensur: Türkei will Beiträge pixeln

Die Gespräche zwischen Twitter und der türkischen Regierung haben offenbar zu einem weiteren Zugeständnis des US-Unternehmens geführt. Mittlerweile gibt es nicht nur die Zusage, einige Accounts zu löschen. Auch bei der Vorgehensweise gegen unerwünschten Content gibt es scheinbar eine Einigung. Das Mittel der Wahl lautet: Pixeln.

YouTube-Sperre: Türkisches Gericht ordnet erneut Freigabe an

Das juristische Tauziehen um eine Aufhebung der YouTube-Sperre in der Türkei geht in die nächste Runde. Am Mittwoch entschied ein Gericht in Ankara erneut, dass die von den türkischen Behörden verhängte Blockade aufzuheben sei. Alle Bemühungen des Unternehmens und der hiesigen Justiz wurden bis dato vehement ignoriert.

YouTube-Sperre: Videoplattform beschwert sich beim Verfassungsgericht

Nach mehr als einer Woche Sperre in der Türkei hat sich YouTube nun an das türkische Verfassungsgericht gewandt, um gegen die Maßnahme der hiesigen Behörden vorzugehen. Bei einer Beschwerde an höchster Stelle bleibt es aber nicht. Google Inc. übt derzeit gleich an mehreren Gerichten Druck im Interesse der Tochterfirma aus.

Twitter- und YouTube-Sperre: EU sieht Beitrittsverhandlungen mit der Türkei gefährdet

Die EU-außenminister sorgen sich um die Eingriffe der türkischen Behörden ins Internet. Das Blockieren von Webseiten wie Twitter und YouTube wirke sich nachteilig auf die gerade wieder auflebenden EU-Beitrittsgespräche aus. Sie appellieren an Ankara, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu respektieren.

Nach Aufhebung der Twitter-Sperre: Erdoğan bleibt weiter uneinsichtig

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat öffentlich seinen Unmut über das Twitter-Urteil des Verfassungsgerichtes geäußert. Nach Ansicht des AKP-Mannes sei der Richterspruch einzig ein Versuch, das „Produkt eines US-amerikanischen Unternehmens“ zu schützen. 24 Stunden nach der Urteilsverkündung lenkte die türkische Telekommunikationsbehörde (TİB) ein.

Türkei hebt Twitter-Sperre auf

Zwei Wochen nach ihrer Einführung hat die Türkei die Twitter-Blockade endlich aufgehoben. 24 Stunden zuvor hatte sich das türkische Verfassungsgericht in den Fall eingeschaltet und das Verbot als eine Verletzung der Meinungsfreiheit bezeichnet.

Verfassungsgericht: Türkei muss Twitter-Sperre aufheben

Zur Twitter-Blockade in der Türkei gibt es nun ein neues Urteil. Jetzt hat das Verfassungsgericht die Behörden aufgefordert, die seit zwei Wochen bestehende Sperre aufzuheben. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Maßnahme die Rechte der User verletzt.

Pamuk, Şafak und Co.: Star-Autoren fordern mehr Respekt für die Meinungsfreiheit in der Türkei

Bereits zu den Gezi Park Protesten haben sie ihre Stimme erhoben, jetzt ergreift eine Reihe international bekannter Autoren erneut das Wort. In einem offenen Brief fordern sie die türkische Regierung zur umgehenden Aufhebung des Twitter- und Youtube-Verbots auf. Diese solle sich nicht vom Kern der Demokratie abwenden und stattdessen Pluralismus, Diversität und die Freiheit des Wortes anerkennen.

Türkischer Außenminister: Veröffentlichtes Sicherheitstreffen ist eine „Kriegserklärung”

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat die unverzügliche YouTube-Blockade am Donnerstag verteidigt. Die Aufnahme eines hochrangigen Sicherheitstreffens und seine Veröffentlichung im Internet käme einer „Kriegserklärung an die Türkei” gleich.

YouTube-Verbot: Türkische User lassen sich nicht einschüchtern

Spätestens seit der Twitter-Blockade am 21. März sind türkische User geübt darin, sich über Umwegen ihre gewünschten Informationen zu beschaffen. Auch im Fall der jüngsten YouTube-Sperre agieren sie so. Die türkische Regierung scheint sich dessen wohl bewusst. Besser macht es die Blockaden allerdings nicht. Für Human Rights Watch sind sie ein klarer Verstoß gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Nächster Schlag in der Türkei: Erdoğan verbietet YouTube

Nur eine Woche nach in Kraft treten der Twitter-Blockade hat die Regierung Erdoğan nun auch den Zugriff auf das Videoportal YouTube gesperrt. Das Verbot trat nur Stunden, nachdem Aufnahmen über ein wichtiges Sicherheits-Treffen auf der Plattform durchgesickert waren, in Kraft.

Eine Woche Twitter-Blockade: Tweets gehen um fast 50 Prozent zurück

Zunächst haben sich die türkischen Twitter-User offenbar noch gegen die Blockade gesträubt. Nach einer Woche Blockade fällt die Bilanz nun nüchtern aus. Das sukzessive enger schnallen des Regierungsgürtels zeigte Wirkung. Die Wortmeldungen gingen massiv zurück.

Twitter-Urteil: Türkische Telekommunikationsbehörde muss binnen 30 Tagen reagieren

Völlig überraschend hat sich ein Gericht in Ankara am Mittwoch gegen die türkische Regierung gestellt und die Twitter-Blockade als unrechtmäßig erklärt. Nun läuft für die zuständige Telekommunikationsbehörde (TİB) der Countdown. 30 Tage bleibt nun Zeit, um zu reagieren oder Widerspruch einzulegen. Dass die Sache zu Gunsten der User ausgehen könnte, wurde in Regierungskreisen aber bereits angedeutet.