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Tourismus

Künstliche Befruchtung: In Griechenland billiger als in anderen Ländern

Die Krise in Griechenland hat der Fruchtbarkeitsindustrie zu einem Boom verholfen. Ein Gesetz erlaubt es, dass Spenderinnen rund 1.000 Euro für ihre Eizellen erhalten. Das erhöhte Spendenaufkommen soll wiederum zahlreiche Paare mit unerfülltem Kinderwunsch aus dem Ausland anziehen. Mit dem so geschaffenen Fruchtbarkeits-Tourismus will die griechische Regierung gleich zwei Branchen auf einmal ankurbeln.

Krisen zum Trotz: Touristen sollen Türkei dieses Jahr 36 Milliarden Dollar einbringen

Die Türkei könnte bald Italien als eines der beliebtesten Urlaubsländer der Europäer ablösen. Branchenfachleute sehen nach einem Rekordjahr 2014 das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Sie rechnen in diesem Jahr mit ganzen 42 Millionen ausländischen Gästen, die 35 Milliarden US-Dollar in türkische Kassen spülen sollen.

Türkei im Aufschwung: 5,52 Prozent mehr Gäste im Jahr 2014

Die Türkei kann auf ein erfolgreiches Urlaubsjahr 2014 zurückblicken. Fast 40 Millionen ausländische Gäste verbrachten hier die schönste Zeit des Jahres. Das entspricht einem Plus von 5,52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach wie vor gehört das Land auch zu den beliebtesten Destinationen der Deutschen. Um den insgesamt positiven Trend beizubehalten, sucht die Regierung nach Möglichkeiten, weitere Urlauber anzuziehen.

Verstärkte Nachfrage: Japans Geschäftsleute setzen jetzt auf Halal-Produkte

Japanische Restaurants und Einzelhändler reagieren derzeit auf eine wachsende Zahl von Besuchern islamischen Glaubens. Um ihren neuen Kunden gerecht zu werden, setzen sie nun auf Halal-Produkte. Auch darüber hinaus versuchen sich die Geschäftsleute auf die neuen Bedürfnisse einzustellen, indem zum Beispiel auch Gebetsräume angeboten werden.

Sorge um Urlaubssaison 2015: Türkische Regierung zahlt russischen Touristen den Treibstoff

Die Türkei gehört zu einem der beliebtesten Reiseziele weltweit. Dennoch muss das Urlaubsland offenbar zu unkonventionellen Methoden greifen, um bestimmte Zielgruppen 2015 an seine Strände zu locken. Jüngste Anreize umfassen nun auch die Übernahme von Kerosinrechnungen russischer und iranischer Airlines.

Kleidung und Verhalten: Österreich stellt „Benimm-Regeln“ für reiche Araber auf

Arabische Urlauber benehmen sich nicht so, wie es die Einheimischen aus Zell am See von ihren Gästen erwarten. Eine Broschüre mit „Benimm-Regeln“ soll nun die Touristen aufklären. Gestört fühlt man sich vom hinterlassenen Müll und der Verschleierung der Damen.

Nische im Tourismus-Sektor: Die Türkei braucht dringend Campingplätze

Die Türkei gehört zu den beliebtesten Urlaubsländern überhaupt. Das Land spricht die unterschiedlichsten Segmente an. Eine Gruppe von Touristen wurde bislang allerdings vernachlässigt: Die Camper. Bettenhochburgen gibt es genug. Was fehlt sind Campingplätze.

Trotz Krim-Krise: Türkei und Russland unterzeichnen Tourismus-Abkommen

Die Türkei hat am Sonntag ein neues Tourismus-Abkommen mit Russland unterzeichnet. Das Papier sieht gemeinsame Projekte in den kommenden zwei Jahren vor. Schon im Vorfeld des Krim-Referendums kündigte Ankara an, die Beziehungen zu Moskau nicht gefährden zu wollen. Der türkisch-russische Tourismusmarkt birgt jede Menge Potential.

Trotz politischer Krise: US-Ökonom erwartet Wirtschaftswachstum für Türkei

Der Korruptionsskandal wird den wirtschaftlichen Aufschwung der Türkei nicht grundlegend erschüttern. Davon ist US-Starökonom Nouriel Roubini überzeugt. Im ungünstigsten Falle könnte die türkische Wirtschaft einen Dämpfer bekommen. Seine Warnungen decken sich mit den alten Befürchtungen über die Risiken des Booms.

Stellvertretender Premier Babacan: Korruptionsskandal wird türkische Wirtschaft nicht langfristig erschüttern

Der türkische Wirtschaftsminister Ali Babacan sieht den Kurs der Regierung durch einen Bericht des IWFs bestätigt. Dieser prophezeit der Türkei einen viel größeren wirtschaftlichen Aufschwung in den nächsten Jahren als allen Industrieländern. Als ein Erfolgsgeheimnis der Türkei sieht Babacan ihr stabiles und sicheres finanzielles Umfeld.

Medizin-Tourismus: Türkei will zum führenden internationalen Standort werden

Die Türkei gehört zu den wenigen Regionen weltweit, die in den vergangenen Jahren ein Wachstum auf dem Gebiet des Medizin-Tourismus verbuchen konnten. Die positive Entwicklung will das Land nun weiter ausbauen. Das ehrgeizige Ziel ist eine Verdoppelung der bisherigen Einnahmen: Bis zu fünf Milliarden jährlich sollen künftig über ausländische Patienten in türkische Kassen fließen.

Ende der Urlaubssaison: 200.000 Türken verlieren ihren Job

Auch in der warmen Mittelmeerregion um Antalya versiegen nun die Touristenströme. Mit dem Ende der Urlaubsaison schließen in diesem Jahr erneut rund 70 Prozent der touristischen Einrichtungen. Gut 200.000 Türken stehen dann über den Winter ohne Job da.

Türkisches Tourismusportal erweitert: Angebot jetzt in fünf Sprachen

Das offzielle türkische Tourismusportal „Go Turkey“ bietet seine Inhalte nun in fünf Sprachen an. Wurden ausländische Besucher bisher nur auf Englisch mit Informationen versorgt, sind diese nun auch auf Türkisch, Französisch, Deutsch und Russisch verfügbar. Unterdessen stimmen auch die jüngsten Tourismszahlen zuversichtlich.

Tourismus auf Zypern rückläufig: Besuchereinnahmen gehen zurück

Die Tourismus-Einnahmen in Zypern sind um fast sechs Prozent zurückgegangen. Die Zahl der deutschen Touristen ist rückläufig. Das ist nicht verwunderlich: Wer will schon in ein Land reisen, in dem nicht sicher sein kann, dass am nächsten Tag noch Geld aus dem Bankomaten kommt.

Deutsche Touristen sind in der Türkei Spitzenreiter

Der Zustrom ausländischer Touristen in die Türkei reißt nicht ab. Gut zehn Prozent mehr Urlauber haben sich in den ersten acht Monaten für die Türkei entschieden. Spitzenreiter sind die Deutschen. Die Proteste in der Türkei haben dem Tourismus demnach nicht sehr geschadet.

Tourismus: Türken, nicht Araber, bevorzugen Halal-Hotels

Hotels, die auf Ansprüche muslimischer Gäste ausgerichtet sind, werden hauptsächlich von Türken besucht. Nach Geschlechtern getrennte Schwimmbecken und Alkoholverbot machen die Hotels auch für nicht muslimische Familien attraktiv.

Das Geschäft mit dem Ramadan: Eid al-Fitr spült Millionen in den türkischen Tourismussektor

Geschenke, Feste und vor allem Reisen: Was für Christen die Vorweihnachtszeit und das Weihnachtsfest sind, ist für Muslime, zumindest aus ökonomischer Perspektive, der Ramadan samt abschließendem Ramadanfest. Die Kassen klingeln lautstark. Allein die Eid al-Fitr-Feiertage haben dem türkischen Tourismussektor satte 260 Millionen Dollar an Profit beschert. Und das trotz stseigender Preise.

Griechenland: Jugendarbeitslosigkeit auf Rekordhoch

Die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland steigt weiter dramatisch an. Trotz zunehmender Beschäftigung im Tourismusbereich stieg sie auf ein neues Rekordhoch von 65 Prozent. Beobachter erwarten, dass es keine mittelfristige Veränderung dieser Zahlen geben wird.

Unruhen in der Türkei: Urlaubsparadies Thailand wittert seine Chance

Das Thailändische Fremdenverkehrsamt (TAT) blickt derzeit gespannt auf die Türkei. Angesichts der kürzlichen Unruhen im Land sieht Thailand seine Chance gekommen. Allerdings hat man es nicht auf türkische Touristen abgesehen. Im Visier sind vor allem die deutschen Urlauber.

Anti-Schwulen-Gesetz in Russland: Bleiben jetzt auch die Touristen weg?

Russlands neue Gesetzgebung gegen „Propaganda nicht-traditioneller sexueller Beziehungen” könnte dem Land nun auch sinkende Touristenzahlen bescheren. Vor allem Lesben, Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender (LGBT) werden sich eine Reise derzeit genauer überlegen. Denn nicht nur der heimischen Bevölkerung, auch ihnen drohen harte Strafen. In Mitleidenschaft gezogen werden könnte auch Putins Prestigeprojekt: Die Olympischen Spiele in Sotschi.