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Transport

Russland plant Hyperloop-Strecke zwischen Moskau und Sankt Petersburg

Die russische Eisenbahn arbeitet mit dem US-Unternehmen Hyperloop One an einer eigenen Hyperloop-Strecke. Die Hochgeschwindigkeits-Transport-Technologie soll zunächst den Güterverkehr zwischen Moskau und Sankt Petersburg beschleunigen. Langfristig sollen dadurch weitere Gebiete im entlegenen Osten und Süden des Landes besser erschlossen werden.

Erdbebensicher: Hoverboard-Entwickler will Gebäude schweben lassen

Der Hoverboard-Antrieb soll künftig Gebäude gegen Erdbeben schützen. Der Entwickler will die Magnet-Schwebe-Technologie nutzen, um Häuser vom Boden zu heben: Dies soll im Fall von Erschütterungen deren Einsturz verhindern.

Index für Welthandel: Größter Einbruch seit fast 30 Jahren

Einer der wichtigsten Indikatoren für den weltweiten Handel, der Baltic Dry Index, ist auf 564 Punkte gefallen. Das ist der niedrigste Wert seit 29 Jahren. Im Juli 1986 erreichte der Index einen Negativ-Rekord von 554 Punkten.

Private Raumfahrt: Boeing bringt ab 2017 Astronauten ins All

Als erstes Privatunternehmen überhaupt wird Boeing Astronauten zur internationalen Raumstation ISS bringen. Im Juli 2017 startet der erste bemannte Testflug. Mit dem Auftrag hat Boeing den Konkurrenten Space X knapp überholt und löst künftig die russischen Sojus-Kapseln ab.

Türkei geht auf Distanz zum russischen Pipeline-Angebot

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hat dem Pipeline-Projekt Turkish Stream von Gazprom indirekt eine Absage erteilt. Der Bau der Transanatolischen Pipeline reiche aus, um Europa mit Energie-Trägern zu versorgen. Die Fertigstellung dieses Projekts habe Priorität.

Bulgarien und Türkei wollen gemeinsam Infrastruktur ausbauen

Die Türkei und Bulgarien wollen ihre gemeinsamen Infrastruktur-Anbindungen ausbauen. Doch das dürfte die Probleme zwischen beiden Staaten nicht lösen. Zuvor hatte Sofia die Grenze zur Türkei blockiert und türkische LKWs am Übergang in den EU-Raum gehindert. Ein offener Rechtsbruch der Bulgaren. Doch die EU reagierte nicht. Zum Schaden deutscher Unternehmen.

Bulgarien blockiert Grenze zur Türkei: Hunderte LKWs warten auf die Überfahrt

Bulgarien hat die Grenze zur Türkei gesperrt. Deutsche Unternehmen warten vergeblich auf die Transporte. Doch die Bulgaren wollen sich nichts vorschreiben lassen.

Eine Tonne Heroin: Türkischer Schmuggler in Armenien festgenommen

Armenien hat zwei ausländische Schmuggler festgenommen. Diese wollten Heroin über Armenien in die Türkei schmuggeln. Die riesige Menge Heroin lässt darauf schließen, dass die Schmuggler sich sicher fühlten – und die Route häufig zum Drogenhandel genutzt wird.

Syrien-Krise: Russische UN-Soldaten sollen C-Waffen entsorgen

Russische UN-Soldaten sollen eine wichtige Rolle bei der Vernichtung von syrischen Chemiewaffen spielen. Doch der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte zuvor gesagt, dass Moskau keine Verantwortung für die Abrüstung tragen werde.

„Exzellenter Eindruck“: IOC-Delegation gibt Istanbul Bestnoten

Die Chancen Istanbuls für das Jahr 2020 endlich den Zuschlag für die Olympischen Spiele zu erhalten, steigen offenbar weiter. Die Millionenmetropole hat bei der IOC-Evaluierungskommission einen „exzellenten Eindruck“ hinterlassen. Das gab deren Vorsitzender, IOC Vize-Präsident Craig Reedie, bekannt. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Bewerbungen hat die Stadt nun offenbar ihre Hausaufgaben gemacht.

EU-Parlament: Doppelsitz Brüssel-Straßburg kostet 200 Millionen jährlich

Das Europäische Parlament verfügt über einen Sitz in Straßburg und in Brüssel. Das Hauptquartier in Straßburg ist voll ausgestattet, wird aber nur zwölf Mal im Jahr genutzt. Allein der Transport der Abgeordneten und ihrer Angestellten für diese Zeit kostet den Steuerzahler fast 200 Millionen Euro jährlich. Großbritannien will Straßburg schließen. Frankreich hält aber daran fest, um die positiven, wirtschaftlichen Aspekte für die Stadt weiter zu sichern.

Turkstaaten streben wirtschaftliche Kooperation an: Alternative zur EU?

Auf dem Gipfeltreffen der Cooperation Council of Turkic Speaking States (CCTS), einem Zusammenschluss der turksprachigen Länder, bestehend aus der Türkei, Kirgistan, Kasachstan und Turkmenistan, wurde eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit beschlossen. Diese werde vor allem die Bereiche Energie und Transport betreffen. Damit sucht die Türkei immer weiter nach Alternativen zum Handelspartner Europa.