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Türkische Ärztevereinigung: Proteste fordern rund 4400 Verletzte

Eine Woche nach Beginn der heftigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten in mehreren türkischen Städten hat die türkische Ärztevereinigung (TTB) eine erste Bilanz gezogen. Auf diesem Wege sollen die gesundheitlichen Folgen für Zivilisten dokumentiert werden, die durch das harsche Vorgehen durch die Polizei verursacht wurden.

Auseinandersetzungen mit der türkischen Polizei: Türkische Ärzte-Union bestätigt ersten Toten

Bereits am vergangenen Wochenende sprach Amnesty International von mindestens zwei Toten bei Zusammenstößen in Istanbul. Jetzt bestätigt die türkische Ärzte-Union (TTB) den Tod eines jungen Mannes. Allein in Istanbul konnten bis dato zudem rund 1500 Verletzte gezählt werden.

Jahrestag des Arztmordes: Tausende türkische Mediziner streiken

In der Türkei sind an diesem Mittwoch Tausende Ärzte in einen eintägigen Streik getreten, um ihrem 26-jährigen Kollegen zu gedenken, der im April 2012 von einem Angehörigen eines Patienten ermordet wurde. Schon kurz nach der Tat hatten sie ihrem Unmut über das Geschehene lautstark Luft gemacht.

Ausschuss des Europarats: Ein türkisches Abtreibungsverbot ist nicht akzeptabel

Der Ausschuss für Gleichstellung und Nichtdiskriminierung des Europarats hat seine Besorgnis über die Initiative der türkischen Regierung hinsichtlich eines Abtreibungsverbotes zum Ausdruck gebracht. "Ein Abtreibungsverbot", so heißt es, "führt nicht zu weniger Abtreibungen, sondern zu illegalen Abbrüchen."

Abtreibungs-Debatte: Jetzt mischt sich auch noch das Amt für Religiöse Angelegenheiten ein

Erst am vergangenen Wochenende waren Tausende türkische Frauen auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut über die jüngsten Bestrebungen der Regierung in puncto Abtreibung Luft zu machen. Jetzt meldet sich auch der Leiter des türkischen Amtes für Religiöse Angelegenheiten, Mehmet Görmez, zu Wort. Eine Unterstützung ist er den Protestierenden allerdings nicht. Seiner Ansicht nach hätten Eltern kein Recht das Leben eines Fötus zu beenden. Dieser hätte sein eigenes Recht auf Leben.

Abtreibungsverbot: Tausende türkische Frauen gehen auf die Straße

Nicht nur online, auch auf den Straßen regt sich Widerstand gegen die harte Linie von Premier Erdogan und seinem Gefolge. Am vergangenen Wochenende trieb die geplante Verschärfung des türkischen Abtreibungsrechts Tausende Frauen unterschiedlichster Herkunft auf die Straße. In mehreren türkischen Städten protestierten sie gegen derart rigide Beschneidungen.

Türkischer Gesundheitsminister: Anti-Abtreibungs-Gesetz schon nächsten Monat bereit

Was Ende der vergangenen Woche noch weit weg war, nimmt nun tatsächlich immer konkretere Züge an. Mitten in der Debatte um die Aussagen des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdogan gibt nun der türkische Gesundheitsminister Recep Akdağ an diesem Mittwoch bekannt, dass das Ministerium plane einen Gesetzentwurf zum Thema Schwangerschaftsabbruch bereits im nächsten Monat abzuschließen und anschließend dem Kabinett zu präsentieren.

Ayhan Sefer Üstün: Abtreibung sollte verboten werden!

In der Diskussion um die Aussagen des türkischem Premier Recep Tayyip Erdogan hat sich nun auch der Präsident der Parlamentarischen Kommission für Menschenrechte, Ayhan Sefer Üstün, eingemischt. Er ergreift Partei für Erdogan und erklärt, dass er ebenfalls gegen Kaiserschnitte und Abtreibungen ist.

Mord an jungem Chirurgen: Tausende türkische Ärzte gehen auf die Straße

Der Tod eines jungen, türkischen Chirurgen, der vom Enkelsohn eines verstorbenen Patienten erstochen wurde, sorgte nicht nur in der Türkei für großes Aufsehen. Dort hat der Fall mittlerweile auch seine Kollegen mobilisiert.

Weil der Großvater stirbt: Türkischer Junge tötet den behandelnden Arzt

Der Schmerz, dass sein geliebter Großvater eine Operation nicht überlebt hat, war für einen türkischen Teenager offenbar zu viel. Er zog los und tötete den zuständigen Herz-Thorax-Chirurg mit mehreren Messerstichen.