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Krise in der Türkei: Konsumenten-Stimmung auf niedrigstem Stand seit über sechs Jahren

Die angespannte Lage in der Türkei geht auch an den Verbrauchern nicht spurlos vorüber. Politische Unsicherheiten, eine auf Talfahrt befindliche Türkische Lira und die eskalierende Gewalt zwischen der Terrororganisation PKK und den hiesigen Sicherheitskräften haben die Stimmung auf einen Tiefpunkt gedrückt. Die Türken blicken pessimitisch in die Zukunft.

Türkei: Nur 4,4 Millionen Arbeitnehmerinnen sind registriert

Nur 4,4 Millionen der 8,1 Millionen erwerbstätigen Frauen in der Türkei sind registriert. Dieser Wert ist niedriger als die Bevölkerung der drittgrößten Stadt des Landes. Insgesamt haben überhaupt nur drei von zehn Frauen einen Job.

Sicherheitsbedenken: Türkischer Tourismussektor büßt fast 14 Prozent ein

Die türkischen Tourismuseinnahmen sind nach Angaben des türkischen Statistik Instituts TÜİK im zweiten Quartal 2015 deutlich gesunken. Die Branche muss im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 13,8 Prozent auf 7,73 Milliarden US-Dollar verschmerzen. Geschuldet sei dies den aktuell erhöhten Sicherheitsbedenken der Urlauber.

Ranking: Türkei ist das zehntgünstigste Land in Europa

Die Türkei war nach Angaben des Türkischen Statistik Instituts (TÜİK) im Jahr 2014 Europas zehntbilligstes Land in Bezug auf Waren und Dienstleistungen. Das ergab ein Verlgeich von 28 EU-Staaten, der Schweiz, Island, der Türkei, Mazedonien, Serbien, Albanien und Bosnien-Herzegowina. Insgesamt lag der türkische Preisniveauindex 61,39 Prozent unter dem EU-Durchschnitt.

Türkische Jugend ohne Zukunft: Jeder Dritte geht weder zur Arbeit noch in die Schule

Ein Drittel der 11,7 Millionen jungen Menschen in der Türkei befindet sich auf dem gesellschaftlichen Abstellgleis. Sie sind entweder arbeitslos oder gehen nicht zur Schule. Ein Seitenhieb für ein ökonomisch aufstrebendes Land, das vor allem auf die Schlagkraft seiner jungen Bevölkerung setzt.

Lebenserwartung: Türken bleiben vier Jahre hinter EU-Durchschnitt zurück

Die türkischen Bürger leben nach Angaben des Türkischen Statistik Instituts (TÜİK) durchschnittlich vier Jahre kürzer als jene in Europa. Am längsten lebt es sich in der Schwarzmeer Provinz Giresun. Die kürzeste Lebenszeit bleibt in der östlichen Provinz Erzurum.

Türkische Wirtschaft wächst langsamer als erwartet

Das türkische Wirtschaftswachstum ist im zweiten Quartal dieses Jahres schlechter ausgefallen, als erwartet. Beobachter hatten offenbar nicht mit einem derart starken Rückgang gerechnet. Abgezeichnet haben sich die aktuellen Schwierigkeiten jedoch bereits vor vielen Monaten.

Demographischer Wandel: Junge Türkei altert bis 2023 rasant

Bisher galt die Türkei als ausgesprochen junges Land. Doch bis zum Jahr 2023 könnte sich das nun ändern. Die jüngsten Bevölkerungsprognosen zeigen: Der Anteil der älteren Menschen wird innerhalb von zehn Jahren auf über zehn Prozent ansteigen. Per Definition der UN gilt die Türkei damit bereits als „zu alt“.

Türkisches Statistisches Institut (TÜİK): Bewaffneter Überfall fordert sieben Tote

Sieben Tote und mehrere Verletzte: Das ist die Bilanz eines bewaffneten Überfall auf das Türkische Statistische Institut (TÜİK) in der nordöstlichen Provinz Kars. Bei dem Täter soll es sich um einen kürzlich entlassenen Mitarbeiter gehandelt haben. Der Angreifer richtete sich am Ende selbst.

Arbeitslosigkeit: Journalisten sind in der Türkei am stärksten betroffen

Die Medienbranche in der Türkei ist stark betroffen von der Arbeitslosigkeit. Etwa 20 Prozent aller Journalisten haben keinen Job. Vor allem Hochschulabsolventen haben es schwer, eine Anstellung zu finden.

Alkoholpreise in der Türkei: Bürger zahlen doppelt so viel wie im europäischen Durchschnitt

Bereits seit geraumer Zeit ist das Thema Alkohol zum türkischen Politikum avanciert. Jüngste Restriktionen hinsichtlich Konsum und Verkauf erhitzten die Gemüter. Dabei werden die Bürger nicht nur juristisch reglementiert. Wie das Türkische Statistik Institut (TÜİK) mitteilt, muss in der Türkei doppelt so tief für Alkohol in die Tasche gegriffen werden wie im europäischen Durchschnitt.

Ungesunde Ernährung: 17 Prozent der Türken sind viel zu dick

17 Prozent der türkischen Bevölkerung im Alter von 15 Jahren und älter ist fettleibig. Das zeigen offizielle Zahlen des türkischen Statistik Instituts (TÜİK). Demnach läge die Adipositas-Rate bei Frauen um 20 Prozent, bei Männern bei 13 Prozent.

Vorbild EU: Türkischer Kinderanteil wird signifikant fallen

Der Anteil der Kinder in Bezug auf die gesamte Bevölkerung der Türkei wird in nächsten vier Jahrzehnten von 30 Prozent im Jahr 2012 auf nur noch 19,1 Prozent im Jahr 2050 fallen. Damit erreicht das Land dann auch das Niveau der Europäischen Union.

Türkische Schauspielerin Hülya Avşar: „Einige Frauen verdienen es, geschlagen zu werden“

Das autonome Frauenhaus in Istanbul „Mor Çatı“ lehnt nach der empörenden Aussage des türkischen Superstars Hülya Avşar deren Spenden ab. Die Schauspielerin hätte behauptet, dass einige Frauen die Gewalt verdienen würden. Nun schickte das Frauenhaus einen ablehnenden Brief an Avşar.

Bildung, Beruf, Ehe: Istanbul ist die frauenfreundlichste Stadt der Türkei

In der Millionenstadt Istanbul leben derzeit rund sieben Millionen Frauen. Dort, am Ufer des Bosporus, sollen die Lebensumstände für sie so gut wie nirgends sonst in der Türkei sein. Das geht aus Daten des Türkischen Statistischen Instituts (TÜİK) hervor.

Mehr als 3000 Stück: Istanbul ist der türkische Hotspot für Moscheen

In der Türkei gibt es aktuell ganze 82,693 Moscheen. Die meisten davon befinden sich in der größten Stadt des Landes: In Istanbul. Wie aus Daten des Amtes für Religiöse Angelegenheiten hervorgeht, stehen allein am Bosporus mehr als 3000 Stück. Der krasse Gegensatz findet sich dagegen in Tunceli.

Türkische Touristen: Sie reisen weniger, geben aber mehr aus

Einheimische Touristen haben im dritten Quartal 2012 insgesamt 7.6 Milliarden US-Dollar in der Türkei ausgegeben. Das gab das Türkische Statistische Institut (TÜİK) in seinem Quartalsbericht bekannt. Insgesamt ging es für die türkischen Urlauber nicht so lange in die Ferien. Dafür aber offenbar etwas intensiver.

Türkei: Die steigende Inflationsrate schadet dem Wachstum

In der Türkei ist die Inflation im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das ist schlecht für die Wirtschaft, denn Preissteigerungen können sich nachteilig auf den Konsum und damit das wirtschaftliche Wachstum auswirken. Doch der Chef der Zentralbank blickt optimistisch auf das Jahr 2013.

Schrumpfende Geburtenrate: Türkische Regierung entwirft Maßnahmenkatalog

Die türkische Regierung will eine Reihe von Maßnahmen zur Erhöhung der Geburtenrate im Land anschieben. Der Plan umfasst das Bereitstellen von Fertilisationsbehandlungen für Familien ohne Sozialversicherung. Daneben sollen auch Fördergelder fließen.

Geburtenrate: Türkische Familien werden immer kleiner

Erdoğan ruft die Türken immer wieder auf Kinder zu zeugen. Nur so könne die Zukunft des Landes sichergestellt werden. Nun stellt das Statistikamt der Türkischen Republik fest, dass türkische Familien schrumpfen. Offenbar schließt sich die Türkei nun dem Trend der Industrieländer an.