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Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.

DITIB-Gemeinde: Erster öffentlicher Muezzinruf in Eschweiler

Am vergangenen Freitag ertönte in Eschweiler erstmals ein öffentlicher Gebetsruf. Der Entscheidungs- und Genehmigungsprozess nach Anfrage der DITIB-Gemeinde im April 2011 hatte weit über ein Jahr in Anspruch genommen. Für die Türkisch islamische Union der Anstalt für Religion e.V. ein „historisches Ereignis“.

Türkisch-Islamischen Union (DITIB) zur Beschneidungsdebatte: Die Skepsis bleibt

Der Bundestag hat am vergangenen Mittwoch das Gesetz zur Beschneidung von Jungen gebilligt. An diesem Freitag passierte das Gesetz nun auch den Bundesrat. Damit bleibt eine ärztlich fachgerecht ausgeführte Beschneidung bei Jungen bis zum sechsten Lebensmonat grundsätzlich zulässig. Für die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) ist das jedoch kein Grund zum Aufatmen. Die Skepsis bleibe weiterhin bestehen, so der Islamverband.

„Vermisst“-Kampagne verschoben: Türkisch-Islamische Union hofft auf komplette Absage

Der für diesen Freitag vorgesehene Start der umstrittenen „Vermisst“-Plakataktion des Innenministeriums wurde auf Grund einer aktuellen Gefährdungsbewertung des Bundeskriminalamtes (BKA) vorläufig verschoben. Das teilte das Bundesinnenministerium (BMI) mit. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (türkisch Diyanet İşleri Türk İslam Birliği, DİTİB) begrüßt die Entscheidung, hofft allerdings, dass diesem Schritt eine gänzliche Absage folgt.

Bundesinnenministerium weist Anschuldigungen der muslimischen Verbände zurück

Das Bundesinnenministerium hält die Anschuldigung der muslimischen Verbände, nicht ausreichend an der kritisierten Plakataktion gegen die Radikalisierung junger Muslime beteiligt gewesen zu sein, für „nicht nachvollziehbar“. Außerdem wolle es sowohl an der Kooperation „Initiative Sicherheitspartnerschaften“ als auch an der „Vermisst“- Kampagne festhalten.

Muslimische Verbände rechnen mit Innenministerium ab: Plakataktion ist „nicht tragbar“

Bisher waren auch die muslimischen Verbände von der Kritik an der Plakataktion betroffen. Doch diese seien nach eigenen Angaben gar nicht daran beteiligt gewesen. Kritik und Vorschläge seien vom Ministerium einfach übergangen worden. Die Verbände ziehen ihre Konsequenzen: Zumindest vorübergehend wird die Beteiligung an den „Sicherheitspartnerschaft“ beendet.

Koordinationsrat der Muslime: Gaucks Aussagen zum Islam sind „irritierend“

In einer aktuellen Mitteilung hat der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM), Ali Kızılkaya, die jüngsten Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck zur Verortung des Islams in Deutschland als „irritierend“ bewertet.