Alle Artikel zu:

TÜSİAD

Die Türkei verdankt ihren wirtschaftlichen Erfolg nur Erdoğan

In der EU ist der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan eine Persona non grata. Doch auch in der Türkei gibt es Gegner wie die Gezi-Aktivisten und der Industrieverband TÜSIAD. Dabei beweisen Statistiken, dass die Türken den wirtschaftlichen Erfolg des Landes nur Erdoğan zu verdanken haben. Trotzdem möchten die Eliten der alten Türkei den Mann isolieren oder am besten stürzen.

Türkei: TÜSIAD-Chef Yılmaz tritt überraschend zurück

Der Chef des größten türkischen Industrieverbands ist zurückgetreten. Zuvor brach ein Streik auf dem Gelände seines Privatunternehmens aus. Er ließ Kuhmist streuen. Der Gestank sollte die Arbeiter von ihrem Vorhaben abhalten.

Die „Barone vom Bosporus“ wollen Erdoğan stürzen

Auf einer Veranstaltung des größten türkischen Wirtschaftsverbands wurde Kritik an Premier Erdoğan geübt. Offenbar wollen die Wirtschafts-Leute eine mögliche Präsidentschafts-Kandidatur des umstrittenen Premiers verhindern. Doch im Volk genießen sie nur wenig Zuspruch. Die Türken nennen sie die „Barone vom Bosporus“.

Appell der türkischen Wirtschaft: Regierung soll sich auf Wachstum, nicht auf Drohungen konzentrieren

Vertreter der türkischen Geschäftswelt haben die Regierung aufgefordert, ihre Sprache zu mäßigen. Diese habe Spannungen in der Gesellschaft angeheizt und diese auch in den Märkten erhöht. Nach den Kommunalwahlen sollte sich die Politik nun wieder mehr auf das Wirtschaftswachstum konzentrieren.

Demokratie in der Türkei: Das Doppelspiel des Industrieverbands TÜSIAD

Die Mitglieder des türkischen Wirtschaftsverbands TÜSIAD sind offene Erdoğan-Gegner. Doch ihre Beweggründe sind wirtschaftlicher Natur. Sie fürchten um ihre Privilegien in der Türkei.

TÜSİAD-Chef: Die Türkei könnte zum Polizeistaat abrutschen

Der führende türkische Wirtschaftsverband TÜSİAD warnt die Regierung vor einer zu starken Beschneidung des türkischen Rechtstaats. Denn genau das drohe durch die im Raum stehende Justizreform. Der Verband befürchtet ein Abgleiten in einen Polizeistaat.

Weltweit größte Volkswirtschaften: Türkei klettert bis 2028 auf Rang 12

Die Türkei wird bis zum Jahr 2028 die zwölftgrößte Volkswirtschaft der Welt sein. Deutschland und Frankreich werden jedoch von Großbritannien überrundet. Zu diesem Ergebnis kommt das in London ansäßige Forschungsinstitut Centre for Economics and Business Research (CEBR).

TÜSİAD-Chef: Die Türkei muss sich wieder an EU-Standards orientieren

Das Krisenmanagement der türkischen Regierung lässt nach Ansicht des führenden türkischen Wirtschaftsverbands TÜSIAD schwer zu wünschen übrig. Das Land müsse sich wieder auf seinen angestrebten EU-Beitritt besinnen. Es gilt, strukturelle Reformen umzusetzen, um die demokratischen Normen des Landes aufrechtzuerhalten und einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums entgegen zu treten.

Internationaler Kreditversicherer wählt türkische Top-Managerin in den Aufsichtsrat

Der internationale Kreditversicherer Euler Hermes hat die Türkin Ümit Boyner in seinen Aufsichtsrat gewählt. Boyner ist Ex-Vorsitzende des Wirtschaftsverbands TÜSIAD. Doch in der Vergangenheit hat sie auch politische Statements in der Türkei veröffentlicht. Sie gilt als AKP-Gegnerin.

Privatisierungs-Boom in der Türkei: Was ist jetzt noch übrig?

Seit Beginn der AKP-Ära sind Privatisierungen in der Türkei auf dem Vormarsch. Viele Staatsbetriebe wurden bereits verkauft. Neue Privatisierungen stehen auf der Agenda, speziell geht es jetzt um die Bereiche Energie und Infrastruktur.

Anatolien versus Istanbul: Angst vor massiver Verschiebung der Wirtschaftsmacht

Die Geschäftsleute Anatoliens sind zu einer Konkurrenz für die Istanbuler Wirtschafts-Eliten geworden. Die AKP unter Erdoğan unterstützt die „Anatolischen Tiger“. Bei den Massenprotesten in der Türkei verhärteten sich die Fronten. Denn mehrere Mitglieder der TÜSIAD unterstützten offenkundig die Demonstranten.

Berliner Widerstand gegen EU-Beitrittsgespräche: TÜSİAD startet Online-Petition

In die politischen Spannungen zwischen Berlin und Ankara hat sich nun auch der führende türkische Wirtschaftsverband TÜSİAD eingemischt. In einer am Freitag eingestellten Online-Petitionwird Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, ihren Widerstand gegen die Eröffnung eines neuen Kapitels innerhalb der EU-Beitrittsverhandlungen aufzugeben.

Staatliche Eingriffe ins Privatleben: Türkischer Top-Jurist läuft Sturm

Die immer neuen Angriffe auf das Privatleben der türkischen Bürger durch den Staat haben nun auch einen türkischen Top-Juristen auf den Plan gerufen. Einschränkungen, wie sie etwa beim Thema Alkohol geplant sind, seien Gift für das ohnehin erschöpfte öffentliche Bewusstsein.

Friedensprozess in Türkei: Wirtschaftsbosse wollen in Kurdenregion investieren

Türkische Industrielle wollen im kommenden Monat einen Wirtschaftsgipfel in der südostanatolischen Stadt Cizre abhalten. Sie sehen sich als „wirtschaftliche Säule“ des Friedensprozesses und möchten Investitionsanreize schaffen.

Unternehmerverband TÜSİAD unterstützt den Dialog mit der PKK

Der führende türkische Wirtschaftsverband TÜSIAD hat den aktuellen Friedensgesprächen zwischen der Terrororganisation PKK und der Regierung seine Unterstützung zugesagt. Selbst mit einem Wechsel des Landes hin zum Präsidialsystem wäre man einverstanden, solange darüber ein Konsens herrsche. Das gab der neue Vorsitzende Muharrem Yılmaz im Zuge der Vorstellung des neuen Zwei-Jahres-Programms bekannt.

Unternehmerin Boyner: „Türkei darf Kampf gegen Terror nicht auf militärische Aktionen beschränken“

Ümit Boyner erklärt, in der Türkei drohe wieder die Etablierung eines autoritäres Regierungssystems. Sie könne nicht verstehen, weshalb die Fehler der Vergangenheit erneut gemacht werden. Dazu gehöre, dass der Kampf gegen den Terror allein dem Militär überlassen werde.

Neues Schulgesetz: Türkische Unternehmer betonen Zuspruch

Vertreter der türkischen Geschäftswelt haben auf dem 1. Uludağ Wirtschaftstreffen in Bursa ihre Zustimmung hinsichtlich des neuen dreigliedrigen Bildungssystems, das eine stärkere Betonung der beruflichen Bildung in den Schulen vorsieht, geäußert. Sie sind jedoch auch überzeugt, dass erst alle Beteiligten zu Wort kommen müssten, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden.

Die Türkei braucht ein neues Wachstumsmodell!

Die Schuldenkrise in Europa und die Unruhen im benachbarten Syrien werden nach Ansicht von Bülent Eczacıbaşı, Vorstandsvorsitzender der Eczacıbaşı Holding A.Ş., zwar das Wirtschaftswachstum der Türkei belasten. Doch die positive Dynamik des Landes werde dadurch nicht beeinträchtigt.