Alle Artikel zu:

Tunesien

USA wollen Ausweitung des IS in Nordafrika verhindern

Die USA sind offenbar in Sorge über die Ausbreitung der Terror-Miliz IS über Libyen hinaus. Die Amerikaner haben mit dem Bau eines elektronischen Grenzsicherungssytems begonnen, das das benachbarte Tunesien schützen soll.

Neuer Trend: Touristen meiden die Türkei, Spanien profitiert

Der Tourismuskonzern TUI beobachtet einen neuen Trend bei den Kunden. Reiseziele wie die Türkei oder Tunesien werden wegen des Terrors gemieden. Einer der Profiteure dieser Entwicklungen ist Spanien.

Das Bild des fingierten Angriffs macht im Netz die Runde. (Screenshot http://nieuws.marokko.nl/)

Übler Scherz: Türkischer Hotelangestellter gibt sich als IS-Terrorist aus

Vier Monate nach dem dramatischen Amoklauf in Tunesien hat sich ein türkischer Hotelangestellter einen üblen Scherz mit den Gästen erlaubt. Maskiert stellte er sich an den Hotelpool und gab vor, ein IS-Terrorist zu sein. Es ist bereits der zweite Vorfall dieser Art in einem türkischen Hotel.

«Gut für die Moral»: Friedensnobelpreis für Tunesiens Pragmatiker

Tunesien hat als einziges Land des Arabischen Frühlings die Demokratisierung geschafft. Doch die Gesellschaft leidet: Terrorangst und kriselnde Wirtschaft rauben den Menschen die Hoffnung. Der Friedensnobelpreis soll Mut machen.

Im spanischen Benidorm herrschte diesen Sommer Ausnahmezustan. (Screenshot YouTube)

Panische Angst vor Terror: 75 Prozent der Briten meiden muslimische Urlaubsländer

Die Angst vor weiteren Terrorattacken hat offenbar zu einem massiven Umdenken unter britischen Urlaubern geführt. Nach den schlimmen Erlebnissen des Sommers wollen nun rund Dreiviertel muslimische Länder meiden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage.

Deutsche Urlaubslaune trotz Terror: «Die Türkei hat viele treue Stammkunden»

Kanaren statt Tunesien: Urlauber weichen bei Krisen häufig auf andere Ziele aus - aber nicht immer. Welche Folgen die Anschläge in Bangkok haben, lässt sich derzeit nur schwer absehen.

Queen Elizabeth II. in Gefahr: IS planen Terror-Attacke auf königliche Familie

Höchste Alarmstufe in London. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll einen Anschlag auf die Queen planen. Im Visier sollen die Terroristen die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Jubiläum der Beendigung des Zweiten Weltkriegs, dem VJ Day (Victory in Japan Day), am kommenden Samstag haben. Zum Einsatz kommen soll eine Druckkochtopfbombe. Eine ähnliche hatte beim Boston-Marathon 2013 drei Menschen in den Tod gerissen.

In Benidorm liegen die Touristen dicht an dicht. (Screenshot YouTube)

Weg aus Tunesien und der Türkei: Britische Touristen flüchten vor IS-Terror nach Spanien

Der Terror in Tunesien und in der Türkei hat britische Urlauber aufgeschreckt. Sie buchen scharenweise um, um in den vermeintlich „sicheren Hafen“ Spanien zu flüchten. In einigen Hotspots liegen sie bereits wie die Sardinen am Strand - ungeachtet der Tatsache, dass auch Spanien im Visier der Terroristen ist.

Tunesischer Islamisten-Chef: Moschee-Schließungen reichen nicht

Im Kampf Tunesiens gegen den Terrorismus nach dem Anschlag von Sousse sieht der Führer der islamistischen Partei die angekündigte Schließung von Moscheen nicht als alleiniges Mittel. Die Rekrutierungen geschähen größtenteils im Internet, nicht in Moscheen. Die Sicherheitsmaßnahmen allein könnten den Terror nicht stoppen.

Tunesien verhängt nach Terrorattacke auf Urlauber Ausnahmezustand

Gut ein Woche nach dem tödlichen Angriff auf Touristen in Tunesien greift die Führung des Landes zu drastischen Maßnahmen. Der Präsident verhängt den Ausnahmezustand für 30 Tage - zunächst.

Nationales Trauma: London kann Anschläge von 2005 nicht vergessen

In Tunesien sterben bis zu 30 Briten im Kugelhagel eines islamistischen Attentäters. In London weckt das Erinnerungen an 2005. Damals lösten Anschläge auf die Londoner U-Bahn ein nationales Trauma aus.

Kauder: Anti-Terror-Kampf braucht starke Nachrichtendienste

Angesichts der jüngsten Terroranschläge in Frankreich und Tunesien plädiert Unionsfraktionschef Volker Kauder für starke Nachrichtendienste und Sicherheitsbehörden. Um sich gegen den islamistischen Terror zur Wehr zu setzen, brauche es eine noch intensivere internationale Zusammenarbeit. Unsere Freiheit sei in allererster Linie durch den Terror bedroht und nichts anderes.

Zentralrat der Muslime: Anschläge könnten auch organisiert sein

Bei den drei jüngsten islamistischen Terroranschlägen schließt der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) eine Absprache nicht aus. Nach Ansicht des ZMD-Vorsitzenden Aiman Mazyek würde hier gezielt eingeschüchtert und Insignien des Islam und der Ramadan diskreditiert. Vor allem die Medien dürften den Terroristen «nicht auf den Leim gehen».

HSBC: Arabischer Frühling kostet Mittleren Osten 800 Milliarden Dollar

Der Arabische Frühling hat sich nicht nur auf Politik und Gesellschaft der betroffenen Staaten ausgewirkt, sondern auch beachtliche ökonomische Spuren hinterlassen. Wie die HSBC Bank herausgefunden hat, ist das Bruttoinlandsprodukt in diesen Ländern um ganze 35 Prozent niedriger, als es eigentlich sein müsste. Vorausgesetzt die Ereignisse von 2011 hätten nicht stattgefunden.

Erdbeben-Simulation im TV: Ahnungsloser Imam bleibt gelassen und betet

Ein tunesischer Fernsehkanal hat sich einen ungewöhnlichen Kamera-Scherz für einen der bekanntesten Imame Tunesiens ausgedacht. Während einer Erdbeben-Simulation wollte der Kanal Imam Farid al-Bajis Reaktion beobachten. Die Simulation lief an. Doch al-Baji zeigte sich unbeeindruckt und fing an durchgehend Gebete aufzusagen.

Deutschland schulte Ägyptens Geheimdienst gegen Regierungs-Kritiker

Die Diskussion um die NSA in Deutschland ist pure Heuchelei: Deutsche Dienste haben den gefürchteten ägyptischen Staatssicherheitsdienst geschult, wie er Dissidenten überwachen und ausforschen kann. Damit können die Militärs in Ägypten in ihrem brutalen Kampf gegen die Muslim-Brüder auf deutsches Know-How zurückgreifen. Auch die türkischen und tunesischen Sicherheits-Dienste wurden von den Deutschen ausgebildet. Eine politische Kontrolle hat nicht stattgefunden. Das Versagen der Bundesregierung ist evident.

Tunesien: Zehntausende demonstrieren für Regierungspartei

Die tunesische Regierung steckt insbesondere nach dem Putsch in Ägypten in der Krise. Die Opposition fühlt sich durch den Umbruch auch im eigenen Land bestätigt und demonstriert fast täglich. Am Wochenende demonstrierten nun auch mehr als 100.000 Regierungsanhänger in Tunis.

Blutbad in Ägypten: Erdoğan rügt Zurückhaltung der EU

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan wift der Europäischen Union vor mit zweierlei Maß zu messen. Das jüngste Blutbad in Ägypten ist von der EU seiner Ansicht nach nicht entschieden genug verurteilt worden. Ganz anders waren die Reaktionen im Fall der türkischen Proteste ausgefallen.

Eskalation in Kairo: Mehr als 100 Menschen sterben

Nach einer blutigen Nacht ist die Gewalt in Ägypten am Samstag erneut eskaliert. Bei heftigen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Islamisten sollen mittlerweile mehr als 100 Menschen gestorben sein. Auch in Tunesien herrscht nach dem Mord an Oppositionspolitiker Mohamed Brahmi Chaos.

Salafisten randalieren in Tunesien: Auseinandersetzungen fordern ein Todesopfer

Ein toter Demonstrant und zahlreiche Verletzte: Das ist die Bilanz der Proteste der Salafisten-Bewegung Ansar al-Scharia in Tunesien am vergangenen Sonntag. Die radikalen Islamisten gerieten mit der Polizei aneinander, nachdem ein Treffen ihrer Bewegung zuvor verboten worden war.