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Türkei

Die Türkei ist das wichtigste Drehkreuz für Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und dem Irak. (Foto:flickr/FreedomHouse2)

Flüchtlings-Deal: EU weist Erdogan-Vorwürfe als „nicht wahr“ zurück

Der türkische Präsident Erdogan wirft der EU die Nicht-Einhaltung des Flüchtlings-Deals vor. Die EU dementiert dies. Die Gelder seien für Hilfsorganisationen bestimmt – nicht für die Regierung.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und sein Amtskollege Wladimir Putin. (Screenshot via Youtube)

Türkei warnt Putin vor Putsch-Versuch in seiner Nachbarschaft

Die türkische Regierung hat Russland gewarnt, dass die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen als nächstes in Kirgisien einen Putschversuch gegen die dortige Regierung unternehmen könnte. Kirgisien ist für Russland strategisch wichtig. Die aktuelle Regierung kooperiert mit der Regierung in Russland.

Die Türkei hat eine gute Position für den Rohstoffhandel. (Foto: Flickr/yashima/CC BY-SA 2.0)

Streit mit Türkei: Europa könnte von Öl-Regionen abgeschnitten werden

Die aktuelle Entfremdung zwischen der EU und der Türkei wird auch energiepolitische Folgen haben. Die EU wird schrittweise aus den ölreichen Regionen in der Nachbarschaft der Türkei isoliert. Mit der Türkei als EU-Mitglied hätte Europa seine Energiezufuhr autonom bestimmen können.

Zwar könnte ein Ende des türkischen Wirtschaftsbooms Erdoğans Macht gefährden. Bislang sitzt er aber fest im Sattel. (Foto: Flickr/ 140908-D-NI589-001 by Chuck Hagel CC BY 2.0)

Kapitalflucht: Türkei fürchtet Wirtschaftskrieg gegen Erdogan

In der Türkei erwarten verschiedene Medien einen Wirtschaftskrieg des Westens gegen die Türkei. Öl ins Feuer goß der Vorsitzende der Grünen, Özdemir: Er fordert EU-Sanktionen. Die Vertreter der US-Handelskammer in der Türkei sind dagegen nicht so pessimistisch.

Grünen-Chef Cem Özdemir. (Foto:boellstiftung/flickr)

Özdemir schlägt Sanktionen gegen die Türkei vor

Der Grüne Vorsitzende Özdemir bringt als erster Politiker in Europa Sanktionen gegen die Türkei ins Gespräch. Zunächst sollen die Konten aus dem „direkten Umfeld der Machthaber“ eingefroren werden.

Fethulla Gülen lebt derzeit in den USA. (Foto: Screenshot Youtube)

Türkei nimmt Neffen von Prediger Gülen fest

Der türkische Präsident Erdogan bleibt trotz der Festnahme eines Verwandten Gülens aus dessen Auslieferung bestehen. Spätestens in zehn Tagen sollen erforderliche Akten vorliegen.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan weint nicht um getötete Terroristen (Foto: flickr/world economic forum)

Türkei dehnt Dauer des Polizeigewahrsams auf 30 Tage aus

Ein neues Dekret der türkischen Regierung besagt, dass Verdächtige ohne Anklage einen Monat lang inhaftiert werden dürfen. Grund für diese Entscheidung ist der Ausnahmezustand, der in der Türkei nach dem gescheiterten Putschversuch ausgerufen wurde.

Italiens Premier Matteo Renzi und andere EU-Politiker kritisieren die Türkei. (Foto: Flickr/Università Ca' Foscari Venezia/CC BY 2.0)

Europa kritisiert türkischen Ausnahmezustand

Die per Dekret erweiterten Polizeibefugnisse entrüsten Europa. Besonders die Inhaftierung von Journalisten und der Bildungselite stoßen auf Unverständnis. Sollte nun die Todesstrafe wieder eingeführt werden, könnte dies das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen sein.

Geliebt und verhasst: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan löst zwiespältige Gefühle im In- und Ausland aus. (Foto: flickr/francediplomatie)

Yildirim: Türkische Präsidentengarde wird aufgelöst

Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei wird nun die Garde des türkischen Präsidenten abgeschafft. Im Vorfeld war ein Haftbefehl gegen hunderte Mitglieder erlassen worden.

Die Hohe Vertreterin für Außen-und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini. (Foto: Flickr/ Seventh Ministerial Meeting by The Official CTBTO Photo CC BY 2.0)

USA sehen Politik von Erdogan weniger kritisch als die EU

In der transatlantischen Türkei-Politik tritt eine sehr unterschiedliche Bewertung der Politik von Präsident Erdogan zu Tage: Die EU kritisiert die umfassenden Maßnahmen gegen Richter, Wissenschaftler und Militärs nach dem Putsch in sehr scharfen Worten. Die USA dagegen erinnern daran, dass am Anfang der versuchte Putsch gestanden habe - und stufen die Aktionen als angemessen ein.

Präsident Recep Tayyip Erdogan (Foto: Flickr/señor Recep Tayyip Erdogan, by residencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Erdogan unter Druck: Kapitalflucht aus der Türkei

Die Türkei gerät auf den Finanzmärkten unter Druck. Internationale Investoren verlassen das Land auf breiter Front. Dem Land droht der finanzielle Kollaps. Spekulanten dürften es genau darauf abgesehen haben.

Der türkische Finanzminister Mehmet Şimşek. (Foto: Flickr/ Mehmet Simsek by East Capital CC BY 2.0)

Türkei: Erdogan sucht Putsch-Unterstützer in Zentralbank

Die türkische Regierung will überprüfen, ob sich bei der Notenbank Putsch-Unterstützer befinden. Eine Gruppe von Notenbankern soll sich für einen hohen Leitzins eingesetzt haben. Die Regierung fordert hingegen eine Niedrigzins-Politik.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Screenshot Youtube)

Türkische Beamte auf der Flucht nach Deutschland

Nach Angaben der türkischen Regierung sollen über 1.000 Beamte, die unter Putschverdacht stehen, auf der Flucht sein. Pro-Asyl rechnet mit einer Fluchtbewegung nach Deutschland. Die Grünen fordern von der Bundesregierung, den Betroffenen Asyl in Deutschland zu gewähren.

Podolski und Gomez. (Foto: Flickr/ Lukas Podolski & Mario Gomez by l3o_Public Domain Mark 1.0)

Mario Gomez nicht mehr für Besiktas

Die Würfel sind gefallen! Mario Gomez verlässt Besiktas und kehrt nicht mehr in die Türkei zurück. Die Begründung für seine Entscheidung lieferte der 31-Jährige auf "Facebook" ab.

Türkische Kampfjets im Einsatz. (Screenshot YouTube)

Suche nach Putschisten: Türkei schickt Kampf-Jets in die Ägäis

Die türkische Luftwaffe ist mit zwei Kampfjets in die Ägäis geflogen. Die Regierung verdächtigt einige der noch flüchtigen Putschisten, sich mit Booten der Küstenwache absetzen zu wollen. Der Einsatz wurde nach kurzer Zeit beendet. Die Patrouillenflüge werden fortgesetzt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Merkel hält an Flüchtlings-Deal mit der Türkei fest

Bundeskanzlerin Merkel hält den Deal mit der Türkei weiter für die beste Lösung, um einen weiteren Zuzug von Flüchtlingen und Migranten in die EU zu verhindern. Merkel sagt, sie sehe keine Anzeichen, dass sich die Türkei nicht an ihre Zusagen halten würde.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Flickr/ señor Recep Tayyip Erdogan by Presidencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Erdogan verhängt Ausnahmezustand über Türkei

Der türkische Präsident Erdogan hat den Ausnahmezustand über die Türkei verhängt. Zuvor hatten der Nationale Sicherheitsrat und der Ministerrat getagt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und sein Amtskollege Wladimir Putin. (Screenshot via Youtube)

Russland soll Erdogan in letzter Sekunde vor Putsch gewarnt haben

Der russische Geheimdienst soll von den Putsch-Pänen gegen die türkische Regierung Wind bekommen haben - und hat möglicherweise Präsident Erdogan in letzter Sekunde gewarnt. Daher soll der Putsch um einige Stunden vorgezogen worden sein - und scheiterte, weil Erdogan auch die Teile der Armeeführung rechtzeitig alarmiert hat. Arabische und iranische Quellen wollen Hinweise haben, dass der Putsch von den Golf-Staaten ausgegangen ist.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Flickr/ señor Recep Tayyip Erdogan by Presidencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Türkei: Erdogan fürchtet Attentate auf Regierungs-Mitglieder

Ein Spezialkommando der türkischen Armee, das in den Putsch verwickelt sein soll, ist offenbar flüchtig. Die türkische Regierung fürchtet Attentate auf Regierungsmitglieder. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bonität für die Türkei gesenkt.

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl rechnet wegen der Lage in der Türkei mit der Zuwanderung von Flüchtlingen aus dem Land. (Foto: Flickr/ Vazgeçilmez İstanbul trafigi by ibrahim Sariahmetoglu CC BY 2.0)

Pro Asyl erwartet neue Flüchtlingsbewegung aus der Türkei

In Bayern und Mazedonien wurden Flüchtlinge aufgegriffen, die aus der Türkei gekommen sein sollen. Pro Asyl warnt vor einer neuer Flüchtlingsbewegung. Die Bundesregierung ist „zutiefst besorgt“. Es ist nicht bekannt, ob die Bundesregierung Vorsorge getroffen hat, um internationale und islamistische Söldner aus Syrien rechtzeitig zu identifizieren. Maßnahmen zum Schutz der deutschen Grenze sind nicht geplant.