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Uludere

Türkische Armee erschießt Maulesel, weil die Tiere der PKK helfen

Im Kampf gegen die Terrororganisation PKK macht die türkische Armee auch vor unschuldigen Tieren nicht Halt. Um die Schmuggelaktivitäten der PKK einzudämmen, wurden in den vergangenen Wochen mehr als 30 Maulesel getötet. Die Besitzer der Tiere bestreiten allerdings jegliche Verbindung zu den Terroristen.

Schießbefehl an türkischer Grenze: Mehr als 130 Tote in elf Jahren

Nach Angaben des türkischen Verteidigungsministers Ismet Yılmaz wurden in den vergangenen elf Jahren 134 Menschen an der türkischen Grenze getötet. Das handeln der Soldaten ist gesetzlich legitimiert. Tiefe Wunden hinterlässt es dennoch.

Zwei Jahre nach Uludere: Hinterbliebene wollen Gerechtigkeit, kein Geld

Die dramatischen Ereignisse an der irakisch-türkischen Grenze vom 28. Dezember 2011 lassen die Angehörigen der 34 Opfer noch immer nicht zur Ruhe kommen. Nach wie vor gibt es keine strafrechtlichen Konsequenzen des Massakers von Uludere. Mit Geld, wie es ihnen die türkische Regierung angeboten hat, ist die Angelegenheit nicht aus der Welt zu schaffen.

PKK-Chef über Uludere-Massaker: „Es waren die Amerikaner“

Murat Karayılan erhebt einen schweren Vorwurf gegen die USA. Seiner Ansicht nach seien die Amerikaner die Drahtzieher des Uludere-Massakers. Die Opfer seien einzeln getötet worden. Doch weitere Beweise hat Karayılan bisher nicht vorgelegt.

Massaker von Uludere: Untersuchungskommission kann keine Absicht feststellen

Die parlamentarische Unter-Kommission, die sich mit der Tötung von 34 Zivilisten Ende 2011 in Uludere befasst, hat in ihrem Bericht erklärt, dass diese nicht vorsätzlich erfolgt sei, obwohl es zahlreiche Mängel innerhalb der Entscheidungsprozesse gegeben habe, die zu den fatalen Ereignissen an der türkisch-irakischen Grenze geführt hätten.

Massaker von Uludere: Mangelnde Koordination zwischen Militär und Sicherheitskräften gab den Ausschlag

Die dramatischen Ereignisse an der irakisch-türkischen Grenze vom 28. Dezember 2011 gehen offenbar auf mangelnde Koordination zwischen dem türkischen Militär und den zuständigen Sicherheitskräften zurück. Das geht aus einem Bericht der parlamentarischen Unter-Kommission hervor, die sich eingehend mit dem Fall beschäftigt hat. Gleichzeitig stellt sie heraus, dass kein vorsätzliches Handeln vorliegt. Das Ergebnis weckt Unmut in den Reihen der Opposition.

Überlebende von Uludere jetzt wegen Schmuggels verurteilt

Etwas mehr als ein Jahr nach dem Massaker von Uludere wurden nun einige Überlebende wegen Schmuggels zu einer Geldstrafe von 2000 Lira, rund 850 Euro, verurteilt. Das Quartett und seine Kumpanen waren in jener Dezembernacht 2011 von den türkischen Streitkräften fälschlicherweise für Terroristen gehalten und angegriffen worden. 34 Zivilisten starben.

Streicheleinheiten für die Türkei: Hat die EU den türkischen Fortschrittsbericht manipuliert?

Der jüngste EU-Fortschrittsbericht ist in der Türkei mit großer Enttäuschung aufgenommen worden. Jetzt wähnt die türkische Oppositionspartei BDP bewusste Änderungen in der Übersetzung des Papiers. Allerdings nicht im negativen Sinne: Nach Ansicht des Abgeordneten Hasip Kaplan, der das Ganze entdeckt haben will, wurde vielmehr ein Versuch unternommen, der Regierung zu schmeicheln. Tatsächlich birgt die Übersetzung einige eklatante Fehler.

Massaker von Uludere: Hinterbliebene fordern Gerechtigkeit

Fast genau ein Jahr nach dem Bombardement von Uludure, das insgesamt 34 Menschen das Leben kostete, fordern die Hinterbliebenen nun eine Bestrafung der Verantwortlichen. Diejenigen, die hinter dem Angriff steckten, sollten vor Gericht gestellt werden. Sie verlangen nach einem Signal, dass der Staat doch auf ihrer Seite steht.

Schwerer Unfall auf dem Weg nach Uludere: Zehn türkische Soldaten sterben

Ein Militärfahrzeug ist auf dem Weg in den Bezirk Şırnak verunglückt. Der Unfall kostete zehn Soldaten das Leben. Eigentlich waren sie als Sicherheitskräfte für den Besuch des einstigen DTP-Vorsitzenden Ahmet Türk angeheuert worden, der sich an diesem Dienstag im Distrikt aufhielt.

Erdoğan macht Medien mundtot: Journalisten weichen auf Twitter aus

Wer in der Türkei schreibt, lebt nicht selten gefährlich. Top-Autoren sitzen in Haft, andere werden zu Geldstrafen verurteilt. Immer mehr werden Journalisten in ihrer Freiheit beschnitten. Doch die unabhängigen Reporter suchen sich neue Wege: Zum Beispiel über Twitter.

Massaker von Uludere: Keine Strafverfolgung von Gül und Erdoğan

Der Fehlangriff des türkischen Militärs, der Ende Dezember 2011 zum Tod von 34 Zivilisten in der Provinz Sirnak führte, wird für Präsident Abdullah Gül und Premier Recep Tayyip Erdoğan keine strafrechtlichen Konsequenzen haben. Die Oberstaatsanwaltschaft in Ankara schloss nun die Möglichkeit der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens gegen die beiden aus. Ein Abgeordneter hatte zuvor Strafanzeige gestellt.

Uludere: Kann ein Grenzübergang weitere Massaker verhindern?

Die Nacht, Ende Dezember 2011, ist unvergessen: Durch eine verheerende Fehleinschätzung des türkischen Militärs kamen 34 Zivilisten ums Leben. Ein neues Grenztor zwischen dem südöstlichen Dorf Uludere und dem Nordirak könnte Sicherheit schaffen. Hochrangige Politiker und lokale Gemeindemitglieder begrüßen die Idee. Doch es gibt auch Vorbehalte.

Türkischer Innenminister: Befehl für Uludere Angriff erfolgte durch Top-Militärs

Erst am vergangenen Dienstag hatte BDP-Vorsitzender Selahattin Demirtaş die Regierung kritisiert, bei der Aufklärung des Uludere-Fehlangriffs im vergangenen Dezember zu versagen. Jetzt meldet sich Innenminister İdris Naim Şahin zu Wort und erklärt: Der Luftangriff sei von Top-Kommandeuren der türkischen Luftwaffe erteilt worden.

Ruf aus der BDP: Kurden sollen die AKP verlassen!

Selahattin Demirtaş, Vorsitzender der Barış ve Demokrasi Partisi (BDP), hat die kurdischen Mitglieder der regierenden AKP aufgefordert, ihre Posten zu verlassen. Im Zuge seiner Kritik an der Regierung hinsichtlich des Fehlangriffs in Uludere fragte er: "Wie lange wollen Sie Teil dieses Massakers sein?"

US-Geheimdienst lieferte Hinweis für Uludere-Fehlangriff

Eine Gruppe von Schmugglern wurde an der türkisch-irakischen Grenze vom türkischen Militär für Terroristen gehalten und angegriffen. 35 Menschen kamen dabei ums Leben. Den Hinweis auf die verdächtige Gruppe hat offenbar der US-Geheimdienst an die Türkei gegeben.

Erdoğan: Lösung der Kurden-Frage hat Priorität

Einen Tag vor seiner Reise in den Südosten der Türkei verspricht Erdoğan, die Kurden-Frage sei wichtiger als alles andere und diese müsse nun umgehend gelöst werden. Nach weiteren Reformvorhaben, die im Parlament verkündet wurden, müssen nun Taten folgen.

Militäroffensive: Türkei bombardiert Nordirak

Der türkische Generalstab gab am Sonntag bekannt, erneut einen Luftangriff im Nordirak gestartet zu haben. Ziel des Angriffs seien zwei PKK-Stützpunkte in den Regionen Zap und Hakurk gewesen.

Thailand: Militär tötet versehentlich vier Muslime

Das thailändische Militär räumte am Donnerstag ein, vier Zivilisten getötet zu haben. Sie waren davon ausgegangen, dass es sich bei ihnen um bewaffnete Rebellen handelte. Einen ähnlichen Vorfall gab es kürzlich in der Türkei, als 34 Zivilisten für PKK-Mitglieder gehalten wurden.

Uludere-Fehlangriff: Türkei zahlt Rekord-Entschädigung von rund 50.000 Euro für jede Opfer-Familie

Noch nie in der Geschichte der Türkei wurde den Angehörigen von Militäropfern eine so hohe Entschädigungssumme gezahlt. Die BDP zeigt sich unbeindruckt: Sie möchte, dass die UN in dem Fall ermittelt.