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Ungarn

Die Nerven liegen blank: Streit um Grenzen in Europa voll entbrannt

Luxemburg will Ungarn wegen der Grenzschließung aus der EU werfen. Das ist ein absurder Vorschlag: Alle EU-Staaten profitieren klammheimlich vom Kurs Orbans. De facto werden die Grenz-Staaten der EU im Stich gelassen. Auch das Schicksal der in Griechenland unter menschenunwürdigen Umständen untergebrachten Flüchtlinge und Migranten scheint keinen zu interessieren. Bundeskanzlerin Merkel hat sich von der Tagespolitik entfernt und verteidigt ihre Politik unbeirrt als „richtungsweisend".

Ungarn lässt Bürger über Flüchtlings-Politik der EU abstimmen

Die Ungarn werden am 2. Oktober über die Flüchtlingspolitik der EU abstimmen. Konkret geht es um die von der Kommission geforderten Verteilungs-Quoten. Das Datum hat Sprengkraft für die EU: am selben Tag werden die Österreicher ihren Bundespräsidenten erneut wählen.

Ungarn will Flüchtlinge ohne Verfahren abschieben

Ungarn will Flüchtlinge und Migranten ohne Verfahren auf serbisches Staatsgebiet deportieren. Der Grund: Bisher wurden illegal Eingewanderte vor Gericht gestellt. Doch schon nach kurzer Zeit kamen sie frei und tauchten unter - oder setzen sich weiter in die EU ab.

Die Flüchtlingszahlen auf der Balkan-Route und in Italien steigen an. (Grafik: UNHCR)

Flüchtlingszahlen auf Balkan-Route steigen erneut an

Die Flüchtlingszahlen auf der Balkan-Route sollen erneut ansteigen. Das berichtet der UNHCR. In Serbien kommen täglich 300, in Ungarn 186 und in Österreich 111 Flüchtlinge an. In Italien kommen täglich 3.645 Flüchtlinge an.

Deutschland will Grenz-Kontrollen im Mai aufheben

Bundesinnenminister de Maizière hat die Öffnung der deutschen Grenzen zu Österreich angekündigt. Deutschland profitiert von der Schließung der Balkan-Route und der Tatsache, dass Österreich und Ungarn seine Grenzen geschlossen halten.

Slowenien stoppt Flüchtlinge mit Gewalt

Die slowenische Polizei hat offenbar Flüchtlinge mit Gewalt daran gehindert, illegal über Kroatien einzureisen. Weil Ungarn seine Grenze dichtgemacht und Angela Merkel ihre Einladung an die Flüchtlinge weiter aufrecht hält, droht die Lage auf dem Balkan zu eskalieren. Die humanitäre Lage ist verheerend.

Gegen Grenzschutz: Merkel verstrickt sich in neue Widersprüche

Angela Merkel sagt, Grenzzäune würden die Flüchtlinge nicht abhalten. Außerdem sei die deutsche Grenze mit 3.000 Kilometer zu lang, um sie zu schützen. Noch vor einigen Tagen hatte Merkel gefordert, die EU-Außengrenze zu schützen. Diese erstreckt sich über 8.000 Kilometer am Festland und 43.000 Kilometer auf dem Meer.

Unmenschlich und unmoralisch: Türkischstämmige Unternehmer wollen keinen Stacheldraht nach Ungarn liefern

Die Bestellung sollte einen Wert von einer halben Million Euro haben. Zwei türkischstämmige Unternehmer aus Berlin haben aber offenbar kein Interesse daran, Ungarn mit 10.000 Drahtsystemen zu beliefern, die 40 Kilometer Grenze abriegeln könnten. Der Grund: Der Zaun ist zur Grenzsicherung gedacht und soll Flüchtlinge an einer Weiterreise gen Westen hindern.

Flüchtlingskrise: Bulgarien will bis zu 1000 Soldaten an türkische Grenze entsenden

Nachdem die Flüchtlingsroute über Ungarn abgeriegelt wurde, verstärkt Bulgarien nun seinen Schutz an der EU-Außengrenze. Zunächst würden 50 Soldaten das an die Türkei angrenzende Gebiet im Südosten des Landes sichern. Doch Vertreter der bulgarischen Regierung kündigten bereits an. Die Zahl der Soldaten könnte auf bis zu 1000 aufgestockt werden.

Flüchtlinge greifen Grenzposten zwischen Ungarn und Serbien an

An einem Grenzübergang zwischen Österreich und Ungarn haben Flüchtlinge versucht, die Grenze gewaltsam zu überschreiten. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.

Deutschland und die große Zahl: Sind 500 000 Flüchtlinge machbar?

SPD-Chef Gabriel spricht von der größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung, Bundestagspräsident Lammert sieht das Land vor einem dauerhaften Wandel. Welche Folgen haben die stark gestiegenen Flüchtlingszahlen?

Österreich und Deutschland erlauben Flüchtlingen Einreise

Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann teilt mit, dass Österreich und Deutschland den aus Ungarn kommenden Flüchtlingen die Einreise erlaubt hätten. Dies sei mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beschlossen worden. Ungarn gab bekannt, tausende Flüchtlinge an die österreichische Grenze bringen zu wollen.

Turkish Stream und Co.: Gut für Europa, schlecht für die Ukraine?

West-Gas für die Ukraine - das galt im Lieferstreit mit Russland als strategische Chance für Kiew. Nun kommt ein Pipeline-Ausbau, der das zerrissene Land links liegen lässt. Deutschland dürfte profitieren

Europas Heuchler: EU plant Flüchtlingslager und Blitz-Abschiebungen

Die EU will mit großer Härte gegen die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer vorgehen. So sollen in Griechenland, Italien und Malta Flüchtlingslager erreichtet werden. Die Flüchtlingen sollen von der Grenzpolizei Frontex direkt in außereuropäische Länder abgeschoben werden dürfen. Der Grund für das harte Vorgehen: Die EU-Staaten werden den Plan von Flüchtlingsquoten endgültig ablehnen.

EU-Sanktionen gegen russische Individuen: Eine Lachnummer

Die EU-Sanktionen gegen russische Einzelpersonen waren offenbar ein besserer PR-Gag. Während die Sanktionen gegen Unternehmen die europäische Wirtschaft schwer treffen, sind die Einfrierungen von russischen Privatkonten nur mit der Lupe zu finden. In Schweden etwa wurden 200 Euro gesperrt, in Deutschland waren es 120.000 Euro.

Internationale Energieagentur unterstützt Bau von Turkish Stream

Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur in Paris, glaubt, dass der Bau der Pipeline Turkish Stream durchaus umsetzbar sei. Auch die Finanzierung sei möglich, da es mittelfristig wieder einen Ölpreis-Anstieg geben werde. Während der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan das russische Projekt unterstützt, bildet sich unter anderen türkische Staatsbeamten Widerstand gegen Turkish Stream.

Damen-Basketball EM 2015: Türkei schafft es ins Viertelfinale

Die türkischen Basketball-Damen konnten sich beim gestrigen EM-Turnier-Spiel gegen Frankreich durchsetzen und den Gruppensieg erringen. Sie ziehen damit ins Viertelfinale ein.

Erdoğan sauer: Putin lässt ihn in Baku warten

Die harmonischen Baku-Bilder von Präsident Erdoğan und seinem russischen Amtskollegen Putin täuschen offenbar. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Kreml-Chef seinen türkischen Gesprächspartner warten lassen.Dieser soll so verärgert gewesen sein, dass er schon fast gegangen wäre.

Bilderberg-Meeting: Mäßiges Interesse am Protest gegen die „Top-Raubtiere“

Das Bilderberg-Treffen im Tiroler Telfs lässt die Menschenmassen ziemlich kalt: Nur 300 Demonstranten sind erschienen, um gegen das Treffen der „Top-Raubtiere aus Politik und Wirtschaft“, wie es eine ungarische Zeitung nennt, zu protestieren.

Turkish Stream: Putin und Erdoğan setzen Planung fort

Kremlchef Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan haben die Planung des großen Pipeline-Projekts Turkish Stream fortgesetzt. Mit Turkish Stream will Russland ab Ende 2016 jährlich bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Gas durch das Schwarze Meer in die Türkei leiten. Nach den Parlamentswahlen am 7. Juni gab es Unsicherheiten über den Fortgang des Projekts.