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UNHCR

Eine Schulklasse im Flüchtlingslager Nizip, aufgenommen am 07.10.2016. (Foto: Anne-Beatrice Clasmann/dpa)

UNHCR: Türkei braucht mehr Unterstützung bei Flüchtlingen

Die UNHCR lobt die Türkei für ihren Einsatz für Flüchtlinge aus Syrien. Doch die UN versäumt, den Söldner-Krieg in Syrien als Hauptursache für die Vertreibungen anzuprangern.

Die Flüchtlingszahlen auf der Balkan-Route und in Italien steigen an. (Grafik: UNHCR)

Flüchtlingszahlen auf Balkan-Route steigen erneut an

Die Flüchtlingszahlen auf der Balkan-Route sollen erneut ansteigen. Das berichtet der UNHCR. In Serbien kommen täglich 300, in Ungarn 186 und in Österreich 111 Flüchtlinge an. In Italien kommen täglich 3.645 Flüchtlinge an.

UN: Beendet die Kriege, um die Flüchtlings-Krise zu lösen

Die UN erheben die Stimme und nennen den wichtigsten Grund für die Flüchtlingskrise laut und deutlich beim Namen: Es sind die Kriege, die die Flüchtlingskrise ausgelöst haben. Sie zu beenden, sei die vorrangige Aufgabe der Staatengemeinschaft. Nach einem Bericht des Flüchtlingswerks UNHCR sollen weltweit 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht sein.

Das Mittelmeer ist für viele Flüchtlinge und Migranten der einzige Weg der Hoffnung. (Foto: Google Earth)

Italien erwartet Exodus von „biblischem Ausmaß“ aus Afrika

Die Regierung in Kenia hat große Flüchtlingslager geschlossen. Libyen will die Migranten und Flüchtlinge nicht aufnehmen. Afrika selbst ist bereits völlig überfordert. Für viele Menschen ist der Weg nach Europa die letzte Hoffnung. Die italienische Zeitung Il Giornale spricht von einem „Exodus biblischen Ausmaßes“, der im Sommer einsetzen könnte.

UN: Hunderte Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer

In den vergangenen Tagen sind im Mittelmeer mindestens 700 Flüchtlinge bei der Überfahrt von Libyen nach Italien ertrunken. Im Ärmelkanal wurden Flüchtlinge aus einem sinkenden Schlauchboot gerettet.

UNHCR: Bootsflüchtlinge berichten von Katastrophe im Mittelmeer

Das UNHCR berichtet, es habe im Mittelmeer eine Katastrophe mit möglicherweise bis zu 500 Toten gegeben. Flüchtlinge und Migranten sollen von Schleppern gezwungen worden sein, von einem kleinen Boot auf ein größeres zu wechseln. Bei diesem Manöver soll das Boot gekentert sein.

Deutschland nimmt 15.000 Syrer aus der Türkei auf

Deutschland will insgesamt etwa 15.000 Syrer aus der Türkei aufnehmen. Von den anderen Staaten sich noch keine ensprechenden Pläne bekannt. Tschechien wird christliche Flüchtlinge in den Irak zurückschicken, weil sie versucht hatten, nach Deutschland weiterzureisen.

UN lehnt EU-Deal mit Türkei ab: Kollektive Ausweisung von Ausländern illegal

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR sieht keine rechtliche Grundlage für den geplanten Deal zwischen der EU und der Türkei: Die kollektive Ausweisung von Ausländern sei im Rahmen der Europäischen Konvention der Menschenrechte verboten. Die EU und die Türkei wollen alle Flüchtlinge in die Türkei abschieben und im Gegenzug einzelne Syrer aufnehmen.

Reiche Staaten lassen Flüchtlinge im Nahen Osten im Stich

Die reichen Staaten der Welt legen gegenüber den Flüchtlingen im Nahen Osten eine beispiellose Ignoranz an den Tag: Weder das Welternährungsprogramm noch UNHCR sind ausreichend finanziert. Statt hier zu helfen werden Milliarden in immer neue Bomben gesteckt oder in die Türkei transferiert. Wer wundert sich, dass die Flüchtlinge um jeden Preis nach Europa wollen?

UN: Alle zehn Minuten kommt ein staatenloses Kind zur Welt

Alle zehn Minuten kommt nach UN-Angaben ein staatenloses Kind zur Welt. Infolge zunehmender Migration sowie der Massenflucht vor Kriegen wie in Syrien gebe es immer mehr Menschen ohne Staatsbürgerschaft, beklagte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht.

Streit um Einstufung der Türkei als sicheres Herkunftsland

Zur Verkürzung von Asylverfahren wird in Berlin und Brüssel erwogen, die Türkei zum sicheren Herkunftsstaat zu machen. Dies würde Ankara bescheinigen, dass Menschenrechte geachtet werden und politische Verfolgung nicht stattfindet. Die Opposition im Bundestag übt Kritik.

Schwieriger Partner: Europa braucht die Türkei in der Flüchtlingskrise

Die EU will, dass weniger Flüchtlinge nach Europa kommen. Ein wichtiger Partner ist dabei die Türkei. Warum, das zeigt schon ein Blick auf die Landkarte: Die Türkei liegt zwischen dem umkämpften Syrien und dem friedlichen Europa. Doch das Verhältnis ist schwierig.

EU-Präsident Donald Tusk. (Foto: Consiilium)

Eine Milliarde für die Türkei: EU-Gipfel beschließt Milliardenhilfen für Flüchtlinge

Europa gibt sich in der Flüchtlingskrise entschlossen. Mit Milliarden will die EU in den Lagern helfen und die Ursachen für die Flucht bekämpfen. Darauf können sich die Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel einigen - gekracht hat es am Rande trotzdem.

Türkei soll bis zu eine Milliarde Euro für Flüchtlingshilfe bekommen

Die EU-Kommission will der Türkei bis zu eine Milliarde Euro für die Aufnahme von Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Durch eine Umschichtung von Mitteln könnte diese Summe erreicht werden, sagte der für Nachbarschaftspolitik zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn am Donnerstag in Brüssel.

Neue Hilfen für die Türkei? Entwicklungsminister fordert EU-Milliarden-Notprogramm für Syriens Nachbarländer

Braucht die Europäische Union ein neues Milliarden-Programm für Flüchtlinge aus Syrien? Der deutsche Entwicklungsminister Müller sagt Ja. Doch bei der EU-Kommission gibt man sich zurückhaltend. Und selbst die Grünen sind alles andere als begeistert.

Pakt mit dem Teufel? Australien stoppt Boote «koste es, was es wolle»

«Stop the boats!» - die Schiffe stoppen: mit dem Wahlkampfversprechen trat Tony Abbott 2013 in Australien an. Er gewann. Mit dem radikalen Kurs gegen Flüchtlinge, Asylsuchende und Migranten hat er ernst gemacht.

Wegen de bevorstehenden Schließung der Balkanroute fürchtet Griechenland chaotische Zustände durch einen Rückstau von Flüchtlingen.(Screenshot)

Griechenland: Polizei geht mit Schlagstöcken gegen Flüchtlinge vor

Auf Kos ging die Polizei unter Einsatz von Schlagstöcken und Feuerlöschern gegen Flüchtlinge vor. Täglich kommen hunderte Migranten auf die griechische Ferieninsel. Die Situation droht zu eskalieren. Der Bürgermeister von Kos warnt Athen vor einem Blutvergießen.

Die Suche geht weiter. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, wäre es eins der schlimmsten Unglücke der vergangenen Monate. (Screenshot YouTube)

Nach Kentern von Flüchtlingsboot: Hunderte Tote befürchtet

Es könnte eines der schlimmsten Flüchtlingsunglücke im Mittelmeer sein: Ein Boot mit Hunderten Migranten ist vor der Küste Libyens gekentert. Etwa 400 Menschen bringen die Einsatzkräfte in Sicherheit.

Türkei nimmt Flüchtlinge auf, EU zerstört Schlepper-Boote

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex meldet, dass sich die Flüchtlingsströme vom zentralen Mittelmeer in Libyen in das östliche Mittelmeer in Griechenland und der Türkei verlagern. Doch die Regierung in Ankara hat sich offenbar darauf eingestellt, dass die meisten Syrer die Türkei nicht mehr verlassen werden. Deshalb erhalten die Flüchtlinge Sprachkurse, Aufenthalts- und Niederlassungsgenehmigungen und dürfen von allen öffentlichen Gütern profitieren.

Streit unter Kindern: Brandanschlag auf syrische Flüchtlinge in Istanbul

Im europäischen Teil Istanbuls haben Einheimische ein Haus und mehrere Läden von syrischen Flüchtlingen angezündet. Dem Brandanschlag im Viertel Güvercintepe sei ein Streit zwischen türkischen und syrischen Kindern vorausgegangen, bei dem ein türkisches Kind verletzt worden sei. Die Situation im Viertel ist angespannt.