Alle Artikel zu:

Unruhen

Österreichs Bundeskanzler Christian Kern. (Foto: dpa)

Österreich bereitet sich auf soziale Unruhen vor

In Österreich erhält das Bundesheer erstmals eine führende Rolle für den Einsatz im Inneren. Der Hintergrund: Österreich rechnet mit sozialen Unruhen im Zuge der Veränderungen durch die Flüchtlingskrise.

Russland und Armenien. (Karte: Ktratfor)

Moskau beunruhigt: Schwere Ausschreitungen in Armenien

Am Mittwoch ist es in der armenischen Hauptstadt Jerewan zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Regierung in Moskau ist nervös, weil sie eine Destabilisierung unmittelbar an den russischen Grenzen fürchtet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Merkels Union will Militär für innere Sicherheit einsetzen

Die Bundesregierung plant offenbar einen weitreichenden Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Nur so sei die Sicherheit Deutschlands zu gewährleisten. Passend dazu werden Spekulationen lanciert, Russland habe mit dem Aufbau einer Geheimarmee in Deutschland begonnen.

Erdoğans Krieg gegen die PKK stärkt den IS

Das derzeitige Vorgehen des türkischen Regierung gegen die Terrororganisation PKK ist kontraproduktiv. Nach Ansicht des Islamwissenschaftlers Guido Steinberg werde die PKK vor allem deshalb bekämpft, weil sie in Syrien große Geländegewinne erzielen konnte. Doch durch das militärische Eingreifen wird gleichzeitig der Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geschwächt.

EU-Geheimpapier zum Grexit: „Panzer auf den Straßen von Athen“

Die EU-Kommission hat ein Geheimpapier für den Grexit erarbeitet. Offenbar erwartet die Kommission bei der Wiedereinführung der Drachme solch massive soziale Unruhen, dass ein an dem Papier Beteiligter schon die Panzer auf den Straßen Athens sieht.

Schweiz simuliert Zerfall der EU und erwartet Unruhen in Europa

Manchmal haben Außenstehende den besseren Blick für die Gefahr: Die Schweizer Armee bereitet überraschend ein Manöver vor, das den Zusammenbruch der EU simulieren soll. Für diesen Fall rechnen die Schweizer mit Plünderungen, Unruhen und ethnischen Spannungen.

Verhaftet in der Türkei: Deutsche Fotoreporter unter Auflagen wieder frei

Die am Samstag im türkischen Diyarbakir festgenommenen deutschen Fotoreporter befinden sich derzeit offenbar wieder auf freiem Fuß. Nach wie vor wird ihnen allerdings vorgeworfen, Spione und Provokateure zu sein. Das Trio soll sich mit Anwälten beraten. Ein Treffen mit der Staatsanwaltschaft ist für diesen Montag angesetzt.

Dokumentation der Unruhen: Drei deutsche Reporter in der Türkei verhaftet

Die drei deutschen Fotoreporter waren im Südosten der Türkei unterwegs, um dort die seit Tagen herrschenden Unruhen zu dokumentieren. Dabei wurden sie festgenommen. In dem Gebiet kamen zuletzt bei Auseinandersetzungen mehr als 30 Personen um. Jetzt hat sich das Auswärtige Amt in den Fall eingeschaltet.

Standard & Poor´s droht Türkei mit der Abstufung ihrer Bonität

Die Türkei behält zwar ihr Ranking durch Standard & Poor´s. Doch gleichzeitig warnt die Ratingagentur vor weiteren Unruhen im Land. Diese könnten die wirtschaftliche Stabilität und den langfristigen Wachstum gefährden. Nicht ohne Grund: Zuletzt forderten Unruhen erneut zwei Todesopfer.

Sanktionen gegen Russland: So hart trifft es die Gastarbeiter

Die Sanktionen der EU und der USA treffen neben Russland auch andere Staaten. Experten rechnen mit politischen Unruhen in den Nachbarländern. Denn viele sind auf das Geld der Gastarbeiter in Russland angewiesen.

Ablenkung von Korruption: Russlands Politiker hetzen gegen Migranten

Die aktuellen ethnischen Unruhen zwischen Slawen und Kaukasiern in Moskau bedrohen Russlands inneren Frieden. Die Einheit der Russischen Föderation hängt von jenem Frieden ab. Doch Korruption ist ein größeres Problem als die ethnische Differenzen im Land.

Heißer Herbst in der Türkei: Proteste in Istanbul flammen auf

Die Türkei erlebt die heftigsten Unruhen seit den Gezi-Park-Proteste. In der Nacht auf Donnerstag kam es erneut zu Zusammenstößen mit der Polizei in Istanbul, Ankara und Izmir.

US-Think Tank: Ägypten wird nicht zerfallen wie Syrien

Die Zukunft Ägyptens ist ungewiss und die blutigen Auseinandersetzungen halten an. Doch US-Wissenschaftler Elliott Abrams glaubt nicht, dass es zu einem Bürgerkrieg wie in Syrien kommen werden. Denn ein Großteil der Muslimbrüder sei unbewaffnet.

Paris: Ausschreitungen nach Personenkontrolle bei Muslimin

In den Pariser Vororten kam es am Wochenende zu schweren Ausschreitungen. Eine Personenkontrolle bei einer Muslimin und die vorübergehende Festnahme ihres Mannes wird von Anwohnern als gezielte Provokation gewertet. Einen Flächenbrand will die Polizei mit allen Mitteln verhindern.

Umbruch in Ägypten: Profitiert jetzt die türkische Tourismusbranche?

Die anhaltenden Unruhen in Ägypten könnten Tausende potentielle Besucher des nordafrikanischen Landes vertreiben. Von den geänderten Urlaubsplänen profitieren werden in diesem Fall dann vor allem die Türkei, Italien und Griechenland.

Umbruch in Ägypten: Die Türkei warnt ihre Bürger im Land

Im Zuge der aktuellen Unruhen in Ägypten hat das türkische Außenministerium nun eine Warnung an alle ihre Bürger in Ägypten und jene, die das Land bereisen wollen, herausgegeben. Ihnen wird angeraten, um die Demonstrationen einen Bogen zu machen. Der russische Präsident Putin warnt unterdessen bereits vor einem Bürgerkrieg.

Harvard-Ökonom alarmiert: Schon im Sommer Ausschreitungen in Paris befürchtet

Die Ausschreitungen in Brasilien haben die Finanzwelt aufgeschreckt. Der Harvard Ökonom Niall Ferguson fürchtet, dass Paris die nächste Metropole sein könnte, die von Unruhen erfasst wird. In China lesen die Partei-Führer bereits die Bücher von Alexis de Tocqueville, vor allem sein Standard-Werk über das Ende der alten Eliten während der französischen Revolution.

Proteste in der Türkei: Russische Migranten sind hin- und hergerissen

Die seit mehr als zwei Wochen andauernden Proteste in der Türkei spalten nicht nur die einheimische Bevölkerung, sondern auch die russische Community im Land. Während die einen derzeit darüber nachdenken, der Türkei den Rücken zu kehren, schlagen die anderen genau ins Gegenteil um. Sie nehmen aktiv an den Demonstrationen teil und wollen etwas bewegen.

ADAC: Türkei-Reisende müssen Situation genau beobachten

Türkei-Reisende müssen damit rechnen, dass ihre geplanten Ausflugsprogramme und Rundreisen durch die andauernden Proteste im Land in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch ein Übergreifen der Unruhen auf die Touristenhochburgen scheint möglich. Wer seinen Urlaub nun aber lieber an anderer Stelle verbringen möchte, muss sich genau erkundigen.

Ruprecht Polenz: „Es ist völlig überzogen, Erdogan als Diktator zu bezeichnen“

Ruprecht Polenz (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, hat die Unruhen in der Türkei und die darauf hin erfolgten internationalen Reaktionen analysiert. In acht Punkten warnt er unter anderem vor harschen Vergleichen, die den türkischen Premier Recep Tayyip Erdoğan in die Nähe des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte rücken.