Alle Artikel zu:

Utoya

Zurechnungsfähig: Massenmörder Breivik bekommt 21 Jahre

Jetzt steht es fest: Der norwegische Massenmörder Breivik wurde zu 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Genau das hatte das Volk gefordert. Er sollte für seine Taten zur Verantwortung gezogen werden. Doch auch er triumphiert. Denn vom Gericht nicht zurechnungsfähig erklärt zu werden, wäre für ihn „schlimmer als der Tod“ gewesen.

Breiviks radikale Ansichten: Jetzt gibt er den Muslimen die Schuld

Anders Behring Breivik behauptet vor dem norwegischen Gericht, Muslime seien selbst schuld an seinem Hass gegen alles Fremde. Als Kind hätten sie ihn so schlecht behandelt, dass er sich eine radikale Meinung gebildet habe.

Breivik wollte Ex-Ministerpräsidentin enthaupten

Sehr ausführlich schildert der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik im Prozess seine Vorbereitungen und eigentlichen Pläne. Zu diesen habe auch die Enthauptung der ehemaligen Ministerpräsidentin gehört. Zu dem Amoklauf auf Utøya habe er sich erst spät entschlossen.

Türkischer Vater klagt an: Breivik ist nicht verrückt!

Der Vater der 19-jährigen Gizem Doğan, die Ende Juli bei dem Amoklauf in Norwegen ihr Leben verlor, erklärte, dass er nicht an eine Unzurechnungsfähigkeit des Täters glaube. Diese wurde Anders Behring Breivik kürzlich von zwei Rechtspsychiatern bescheinigt. Auch der 32-jährige Täter lehnt das Gutachten ab.

Attentäter von Norwegen stand unter Drogeneinfluss

Wie kann ein einzelner Mensch nur eine solch grauenvolle Tat begehen? Diese Frage gehörte nach dem Doppel-Attentat von Norwegen wohl zu den meist gestellten. Jetzt ist klar: Anders Behring Breivik stand zum Zeitpunkt seiner Taten unter dem Einfluss illegaler Drogen.

Gizem Doğan beerdigt: Türken und Norweger trauern vereint

Das türkische Mädchen Gizem Doğan verlor ihr Leben beim Massaker von Norwegen, wie viele andere auch. Bei der Beerdigung sagte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu, Türken und Norweger würden nun für immer Brüder sein.

Trauerfeier: Stoltenberg besucht Muslime in Oslo

Norwegens Regierungschef Jens Stoltenberg hat am Freitag, genau eine Woche nach den Anschlägen, eine Trauerfeier von Norwegens Islamischer Gemeinde in einer Osloer Mosche besucht. Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre nahm an der Trauerfeier für Bano Rashid, kurdischstämmige Nachwuchspolitikerin der norwegischen Arbeiterpartei, teil.

Breivik plante weitere Anschläge

Anders Breivik hatte konkrete Pläne für weitere Anschläge, teilte sein Verteidiger Geir Lippestad mit.

Türkei kritisiert europäische Einwanderungspolitik

Die türkische Menschenrechtskommission will die rechte Gewalt und Islamophobie in Europa untersuchen. Anlass ist das Doppel-Attentat in Norwegen am vergangenen Freitag.

Türken in Angst: „Norwegen hat seine Unschuld verloren“

Die türkische Community in Norwegen fürchtet sich vor wachsender Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie. Kurz nach dem Doppel-Attentat vom vergangenen Freitag sind sie in Sorge, dass ein solches Massaker schon bald wieder geschehen könnte.

Norwegen: Anwalt von Breivik will auf geisteskrank plädieren

Anders Behring Breivik, der Attentäter von Norwegen, könnte vor Gericht auf geisteskrank plädieren. Sein Anwalt hält ihn nicht für zurechnungsfähig.

Hunderttausende nehmen in Norwegen Abschied

In Oslo und anderen Städten haben am Montag Hunderttausende Menschen der 76 Opfer des Attentats vom 22. Juli gedacht. In einem bewegenden Gedenkkonzert sangen die Trauernden auf dem Osloer Rathausplatz gemeinsam die Anti-Nazi-Hymne "Til Ungdommen" von Nordahl Grieg ("Für die Jugend").

Killer von Oslo: “Es gibt weitere Terror-Zellen in Europa“

Der Attentäter von Norwegen hat vor Gericht geäußert, er gehöre einer Organisation mit "Zellen in ganz Europa" an. Mittlerweile hat er die Ermordung von 76 Menschen zugegeben,

Vater des Attentäters: „Er hätte sich selbst umbringen sollen“

Der Vater des Norwegen-Attentäters Anders Behring Breivik hat gegenüber einer schwedischen Zeitschrift geäußert, er sei beschämt und angewidert über die Taten seines Sohnes. Bizarr: Er wünscht sich, sein Sohn hätte Selbstmord begangen.

Norwegen: Polizei korrigiert Opferzahl von 93 auf 76

Die norwegische Polizei hat die Zahl der Todesopfer bei dem Massaker auf der Insel Utoya am Montag von insgesamt 93 auf 76 nach unten korrigiert.

Prinzessin Mette-Marits Stiefbruder opferte sich für seinen Sohn

Der Polizeibeamte Trond Berntsen, Stiefbruder der norwegischen Kronprinzessin, rettete seinen zehnjährigen Sohn vor dem Attentäter aus Norwegen. Unbewaffnet stellte er sich Anders Behring Breivik entgegen und opferte sein Leben.

Massaker: Rechtsradikale gehen auf Distanz und schüren wieder

Der norwegische Massenmörder war vermutlich ein Einzeltäter. Rechtsradikale aller Länder distanzieren sich – und zeigen selbst in der Ablehnung, wie wenig sie begriffen haben.

Oslo: Spezialeinheiten müssen erneut ausrücken

Nicht einmal 48 Stunden nach den tödlichen Attacken in Norwegen müssen die hiesigen Polizeikräfte ein weiteres Mal ran. Im östlichen Teil von Oslo kam es am Mittag zu einem bewaffneten Einsatz.

Täter von Oslo hatte Attentat seit zwei Jahren geplant

Mit seinem Doppelanschlag am vergangenen Freitag hat Anders Behring Breivik die gesamte norwegische Nation traumatisiert. Insgesamt 98 Menschen sind inzwischen im Zuge seiner Taten gestorben. Jetzt wird bekannt, seine schrecklichen Taten waren von langer Hand geplant.

Massaker von Utoya: „Ich spürte seinen Atem“

Gut eine halbe Stunde Zeit hatte der Tatverdächtige Anders Behring Breivik Zeit, um auf der idyllischen Ferieninsel Utoya ein Blutbad ohne gleichen anzurichten. Jugendliche, die überlebt haben, berichten, sie hätten seinen Atem gehört.