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Verbot

Türken tricksen Sittenwächter aus: Raki heißt nun Salgam

In der südtürkischen Stadt Adana sind die Menschen findig, wenn es darum geht, die konservativen Tendenzen der AKP-Regierung nicht in die eigene Lebenswelt vordringen zu lassen. Kurzerhand gaben sie ihrem bevorstehendes Raki-Festival einen anderen Namen, um so das erlassene Verbot zu umgehen. Auf den ersten Blick hat die Veranstaltung nun rein gar nichts mehr mit dem Thema Alkohol zu tun.

Buddha muss weg: Türkei verbietet «religiöse Symbole» in Yoga-Studios

Die Türkei will offenbar sogenannte religiöse Symbole wie Buddha-Figuren in Yoga-Studios verbieten. Dazu gehörten auch das Symbol für das meditative «Om» und andere Mantras, Bilder, Musik und Räuchermittel.

Schluss mit Facebook: Türkisches Bildungsministerium verbietet Gymnasiasten Social Media

Die Nutzung und der Austausch zum Thema Social Media sind in an türkischen Gymnasien ohne das Wissen der Lehrer künftig während der Schulzeit verboten. Das Bildungsministerium gab die Neuregelung zum 1. Juli bekannt. Wer dagegen verstößt, muss vor den Disziplinarausschuss der Schule.

Bundesinnenminister verbietet Zeitung von linksextremer DHKP-C

In Deutschland ist ab sofort die linksextreme Zeitung „Yürüyüs“ verboten. Das türkische Blatt propagiert ganz offen die gewaltsame Beseitigung der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung in der Türkei - auch mit Gewalt. Dem schob Bundesinnenminister Thomas de Maizière nun einen Riegel vor.

Abschaffung von Bargeld: Nur noch Fünf-Euro-Scheine für die Kunden?

Die Diskussion um die Abschaffung von Bargeld gewinnt an Fahrt. Die Finanzbranche sondiert Wege, um den Bank-Kunden den Fluchtweg gegen Strafzinsen für Sparguthaben abzuschneiden. Der neueste Vorschlag: Es sollen künftig nur noch 5-Dollar (Euro)-Scheine ausgegeben werden, um den Zahlungsverkehr bei kleinen Einkäufen zu erleichtern.

Chef-Ökonom der Citigroup fordert die Abschaffung von Bargeld

Weil mit Bargeld die Negativ-Zinsen umgangen werden können, fordert der Chefökonom der Citigroup, Willem Buiter, die Abschaffung von Cash. Bei Straf-Zinsen sei es nur logisch, dass Bank-Kunden ihre Einlagen abziehen. Dies müsse mit dem Verbot verhindert werden.

Erdoğan und Putin schließen Bündnis gegen Gülen-Bewegung

Erdoğan und Putin sehen die Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen als Sicherheitsbedrohung. Deshalb wollen die die Bewegung gemeinsam bekämpfen. Ein ehemaliger FBI-Berater sagt, dass die CIA und die Gülen-Bewegung kooperieren.

Türkische Wissenschaftler starten Petition: Minecraft darf nicht verboten werden

Führende Wissenschaftler in der Türkei wollen ein drohendes Verbot des Videospiels „Minecraft“ verhindern. Die Fachleute für Game-Studien haben jetzt eine Petition auf change.org gestartet, um so auf die umstrittene Initiative des türkischen Ministeriums für Familie und Sozialpolitik aufmerksam zu machen.

Dschihad-Vereinigung verboten: Razzien bei „Tauhid Germany“ in mehreren Bundesländern

Sie gehören zu einer Islamisten-Gruppe, die schon 2012 verboten worden war. Doch im Internet und mit Flugblättern warben sie weiter für den «Heiligen Krieg» in Syrien und im Irak. Jetzt schreiten die Sicherheitsbehörden erneut ein.

Anti-Islamismus-Demo: Deshalb sind sie nicht so einfach zu verbieten

Nach dem Zusammenschluss von Hooligans und Rechtsextremen in Köln hat die Polizei vor einer neuen Qualität der Gewalt gewarnt. Die Behörden fürchten, dass eine für den 15. November in Hannover geplante Anti-Islamismus-Demonstration ebenfalls schlimme Ausmaße annehmen könnte. Doch dagegen vorzugehen ist alles andere als einfach.

Innenminister de Maizière: PKK bleibt auf der deutschen Terrorliste

Für den deutschen Innenminister Thomas de Maizière kommt eine Aufhebung des PKK-Verbots in Deutschland nicht infrage. Die PKK sei eine terroristische Organisation. Der Politiker bekräftigte zudem, dass in der Bundesrepublik schärfere Gesetze gegen Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vonnöten seien. Gewaltbereite Islamisten will er an einer Ausreise hindern.

Protest gegen Todesurteile: Türkische Demonstranten stürmen ägyptisches Konsulat

Die jüngsten Todesurteile gegen Muslimbrüder in Ägypten haben erneut zu Protesten vor dem ägyptischen Konsulat in Istanbul geführt. Diesmal soll einigen sogar in das Gebäude vorgedrungen sein.

Todesurteile gegen Muslimbrüder: Gül und Gauck kritisieren Ägyptens Justiz

Insgesamt 683 weitere Muslimbrüder wurden in Ägypten zum Tode verurteilt. Doch Bundespräsident Gauck hat sich bei seinem aktuellen Staatsbesuch in der Türkei gegen die Todesstrafen ausgesprochen. Nicht Rachegefühle, sondern Rechtsstaatlichkeit sei das Maß aller Dinge.

UN-Appell: Türkei muss Twitter-Blockade umgehend beenden

Die Vereinten Nationen haben sich am Dienstag an die Türkei gewandt, damit diese das seit Donnerstagnacht bestehende Twitter-Verbot endlich aufhebt. Die UN weist darauf hin, dass Ankara durch sein Handeln seine internationalen Rechtsverpflichtungen brechen könnte.

Twitter-Verbot: Türkei sperrt jetzt auch URL-Shorter t.co

Die Türkei hat ihre Twitter-Blockade ausgeweitet. Betroffen ist nun auch der Linkverkürzer des Microbloggingdienstes, t.co. Für diejenigen, die die Sperre nach wie vor erfolgreich umgehen, soll es damit noch ein Stück schwerer werden, Inhalte einzusehen, die andernorts geteilt wurden.

AKP-Wahlvideo missbraucht nationale Symbole

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan ist erbost über die kürzliche Entscheidung einer türkischen Regulierungsbehörde. Diese hatte den Hauptwahlwerbespot der AKP im aktuellen Wahlkampf wegen des Missbrauchs nationaler Symbole verboten. Nun droht der Premier dagegen vorzugehen - mit einem Verbot.

Linda, Alice oder Sandy: Saudi Arabien verbietet 51 Babynamen

Das ultrakonservative Saudi Arabien sorgt erneut für Irritation. Diesmal sind nicht allein Frauen das Ziel von Restriktionen. Das Innenministerium hat sich neuerdings auf die Namenswahl für saudi-arabische Kinder konzentriert. Weil sie vermeintlich nicht der Kultur und Religion des Königreichs entsprechen, wurden jetzt ganze 51 verboten.

Aufatmen unter Muslimen: Russland hebt Übersetzungsverbot für Koran auf

Ein Russisches Gericht hat das Verbot der Koran-Übersetzung eines aserbaidschanischen Theologen aufgehoben. Zuvor waren sie aufgrund angeblich volksverhetzender Inhalte verboten worden. Islamische Vertreter reagieren erleichtert.

Demographische Krise: Putin verbietet Werbung für Abtreibungen

Der russische Präsident Wladimir Putin stellt sich aktiv gegen die zunehmende Zahl an Abtreibungen in Russland. Nun hat er Novellen zum Werbegesetz unterzeichnet, die Reklame für Abtreibungen verbieten. Das Land steckt in einer demographischen Krise. Zwar gehen die Geburtenzahlen aktuell nach oben. Langfristig sieht es aber düster aus.

Efes-Brauerei: Verkäufe brechen wegen Alkohol-Verbot ein

Der türkische Bierbrauer Anadolu Efes muss seine Produktion in Russland einstellen. Die restriktiven Alkohol-Gesetze haben zu hohen Umsatzeinbußen geführt. Doch auch in der Türkei kämpft die Firma mit dem neuen Alkohol-Verbot.