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Vereinte Nationen

Vereinte Nationen: Geplante Massenabschiebungen in die Türkei sind illegal

Die UN kritisiert die geplanten „kollektiven und willkürlichen Abschiebungen“ von der EU in die Türkei scharf. Diese Massenabschiebungen würden europäisches Recht verletzen. Die EU ist bereit, der Türkei für die Abnahme der Flüchtlinge sechs Milliarden Euro zu zahlen.

Vereinte Nationen stärken Putin den Rücken im Kampf gegen den IS

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist der Auffassung, Russland könne eine führende Rolle im globalen Kampf gegen den Terror spielen. Er forderte die USA und Russland auf, gegen den IS zu kooperieren. Russland kämpft nun auch im Kaukasus gegen islamistische Terroristen.

Wir müssen allen Kindern einen fairen Start ins Leben ermöglichen und den Kampf gegen Kinderarmut verstärken. (Foto: Flick/ Save Our Children by Adhi Rachdian CC BY 2.0)

UNICEF: Die Welt braucht eine Agenda für Kinder

UNICEF ruft Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dazu auf, sich im Interesse der Kinder hinter die neue Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu stellen. Am kommenden Wochenende werden die Regierungen in New York erstmals gemeinsame Entwicklungsziele verabschieden, die für Entwicklungs- und Industrieländer gleichermaßen gelten. Sie versprechen, bis zum Jahr 2030 Armut und Hunger zu besiegen, alle Kinder in die Schule zu bringen, Erde und Umwelt zu schützen und Ungleichheit zu bekämpfen.

UN will endlich mit Kampf gegen Ungleichheit und Armut beginnen

Die Vereinten Nationen haben eine „neue universelle Agenda“ für die Menschheit veröffentlicht. Die darin enthaltenen Entwicklungsziele haben weitreichende kulturelle, umweltpolitische und wirtschaftliche Auswirkungen. Alle Mitgliedsstaaten sollen dem Entwurf noch in diesem Monat zustimmen und sich zur Umsetzung der Agenda verpflichten.

Neue Herausforderung für „Harry Potter“- Star: Emma Watson startet UN-Kampagne für mehr Gleichberechtigung

Die einstige weibliche Heldin der „Harry Potter“-Saga macht sich jetzt auch im echten Leben gegen Ungerechtigkeiten stark. Die britische Schauspielerin hat kürzlich im Hauptsitz der Vereinten Nationen vorgesprochen. Damit gab die 24-Jährige den Startschuss für eine Kampagne für mehr Gleichberechtigung von Männern und Frauen.

Kampf gegen IS: USA will weltweite Kampagne gegen Terrormiliz führen

Die Vereinigten Staate wollen eine «globale Kampagne» im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat führen. IS stelle eine Gefahr für uns alle dar, so US-Außenminister John Kerry am Freitag bei einer Sondersitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Merkel verteidigte unterdessen das deutsche Nein Luftschlägen gegen Islamisten.

IS-Miliz lässt Nationen im Kampf gegen Terror zusammenrücken

Fernab des Iraks formiert sich ein Bündnis gegen die IS-Terrormiliz. In Paris bemühen sich mehr als 20 Nationen um Gemeinsamkeit. Im Kampf gegen IS geht es um Geld, aber vor allem um die Einheit des Iraks.

Staatspräsident Erdoğan: Wiedervereinigung Zyperns unter bestimmten Voraussetzungen möglich

Der neue türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat Nordzypern besucht. Dort sprach er von einer Wiedervereinigung des Inselstaates, knüpfte diese jedoch an Bedingungen. Es war die erste Auslandsreise des neuen Staatsoberhauptes.

Türkei: al-Nusra-Front gilt jetzt als Terrororganisation

Seit diesem Dienstag gilt die al-Nusra-Front in der Türkei als Terrororganisation. Der Zweig der al-Qaida ist in Syrien und im Libanon aktiv. Seit kurzem haben die türkischen Behörden zudem Tausende Jihadisten aus Europa auf dem Schirm.

Nach Atomvereinbarung: Türkei-Nachbarland Iran bringt neue Geschäftsmöglichkeiten

Die Türkei legt große Hoffnungen in das Atomabkommen mit dem Iran. Denn das könnte zum Ansteigen des Handels mit dem Iran führen. Das Handelsbilanz-Defizit des Landes ist nach wie vor ein großes Problem.

Reminiszenz an die Sklaverei: UN will holländisches Nikolausfest verbieten

Eine Expertengruppe der UN will das Nikolaus-Fest in den Niederlanden verbieten. Der Grund: Die Schwarzen Peter, die den Nikolaus begleiten, seien eine unzulässige Reminiszenz an die Sklaverei. Als nächstes verbietet Brüssel dann den Schwarzen Peter. Haben wir keine anderen Probleme?

Kinderarbeit, Gewalt, zu frühe Heirat: UNICEF sorgt sich um syrische Flüchtlingskinder

Auch nach der Flucht aus ihrem vom Bürgerkrieg gebeutelten Heimatland sind syrische Kinder alles andere als sicher, warnt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Die Kleinen sind in der Fremde vielerlei Formen von Ausbeutung ausgeliefert. Viel zu früh werden sie verheiratet, müssen häusliche Gewalt und Kinderarbeit erdulden.

Die Türkei hat keine Partner mehr im Nahen Osten

Der britische Journalist Daniel Dombey hält nicht viel von türkischen Ambitionen im Nahen Osten. Denn die Türkei habe sowohl schlechte Beziehungen zur EU als auch zu den arabischen Staaten. Eine Führungsrolle werde immer unwahrscheinlicher.

UN-Sicherheitsrat: Syrien-Resolution einstimmig verabschiedet

Der UN-Sicherheitsrat hat am Freitagabend in New York einstimmig eine Resolution verabschiedet, die die Herausgabe und Beseitigung der syrischen C-Waffen verlangt. Damit gibt es nun erstmals nach mehr als zweieinhalb Jahren Bürgerkrieg eine Resolution gegen das Regime in Damaskus. Die Forderungen der Resolution sind bindend, bewirken aber nicht automatisch militärische Konsequenzen. Bereits am Dienstag soll eine Inspektion der C-Waffen beginnen.

UN-Resolution: Syrien muss C-Waffen abgeben, vorerst kein Militärschlag

Die UN wird eine Syrien-Resolution vorlegen. Ein Kompromiss konnte erzielt werden. Die USA haben nachgegeben und Russland konnte sich durchsetzen. Syrien muss die C-Waffen zwar abgeben. Mit der Androhung eines Militärschlags wird das jedoch nicht durchgesetzt werden können.

Islamische NATO: Türkischer Politiker fordert Emanzipation der muslimischen Welt

Die jüngsten Gräueltaten im Nahen Osten haben die türkische Saadet Partisi („Partei der Glückseligkeit“) auf den Plan gerufen. Ginge es nach dem Willen von Parteichefs Mustafa Kamalak, sollten sich die islamischen Länder zusammenschließen. Das Ziel: Die Gründung einer „islamischen NATO“.

Erdoğan erwägt UN-Austritt: Regierung treibt „internationale Isolation“ voran

Der türkische Ministerpräsident Erdogan überrascht mit einer unkonventionellen Idee, um die Vereinten Nationen zur Reform zu zwingen: Wenn genug Staaten austreten würden, könne man Reformdruck aufbauen. Der Vorstoß reiht sich in die anti-westliche Rhetorik der letzten Zeit ein und zeugt von einer „unausgegorenen außenpolitischen Strategie“.

UN: Unruhen in Syrien fordern mindestens 93.000 Menschenleben

Die seit März 2011 andauernden Unruhen in Syrien haben bis Ende April 2013 mindestens 93.000 Menschen das Leben gekostet. Das gaben die Vereinten Nationen bekannt. Die tatsächliche Zahl könnte aber noch weitaus höher liegen. Sorge bereitet vor allem die Situation der Kinder.

UN: Niederschlagungen in der Türkei müssen sofort untersucht werden

Einen Tag nach der Menschenrechtsstiftung der Türkei (TİHV) haben sich nun auch die Vereinten Nationen zu Wort gemeldet. Die Türkei müsse mit Hinblick auf Behandlung der Anti-Regierungs-Demonstranten durch die türkischen Sicherheitskräfte weitreichende und unabhängige Untersuchungen zulassen. Sorge bereitet der UN vor allem die Situation der Verletzten.

Hunger-Katastrophe in Somalia: Rund 260.000 Tote in zwei Jahren

Unter den Augen der Welt sind in den vergangenen zwei Jahren fast 260.000 Somalier, die Hälfte von ihnen kleine Kinder, gestorben. Das geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervor. Dieser räumt ein: Die Internationale Gemeinschaft hätte mehr tun müssen, um diese Tragödie zu verhindern.