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Verfolgung

Das scharlachrote «N»: So werden Christen im Orient verfolgt

2014 war ein schreckliches Jahr für die Christen im Orient. Unter dem Vorstoß der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) litten vor allem Gläubige in Syrien und im Irak. Aber auch in Ägypten müssen die Kopten Denunzierung fürchten. Gebiete der heutigen Türkei waren einst Keimzelle und Kernland des Christentums. Heute sieht die Stellung der Christen dort ganz anders aus.

Patriarch: Westen trägt Mitschuld an Fundamentalismus in Nahost

Fehlender Mut des Westens, eine strikte Trennung zwischen Staat und Religion einzufordern, hat nach Einschätzung des syrisch-katholischen Patriarchen Ignatius Joseph III. Younan erheblichen Anteil an einem wachsenden Fundamentalismus und Konfessionsstreitigkeiten im Nahen Osten. Younan ist enttäuscht von der Politik des Westens. Die Christen fühlten sich nicht nur alleingelassen, sondern auch verraten.

Die Yeziden: „Sonnenanbeter“ aus Mesopotamien

Seit Wochen erreichen uns schreckliche Bilder aus dem Norden des Iraks, wo die IS-Terrormilizen rücksichtlos gegen religiöse und ethnische Minderheiten vorgehen. Wohl keine andere Minderheit wird dabei so grausam verfolgt wie die Yeziden.

Weltverfolgungsindex 2014: Christenverfolgung nimmt dramatisch zu

Die Religionsfreiheit ist in weiten Teilen der Welt auf dem Rückzug. Das typische christenverfolgende Land ist autokratisch, islamisch geprägt, ein „Failed State“ und liegt in Asien oder Nordafrika, so das Ergebnis einer Studie von Open Doors. Die Türkei hingegen ist das zweite Mal infolge nicht Teil der Spitzengruppe. Damit zeichnet sich die Türkei als eines der beiden weltweit einzigen Länder mit muslimischer Mehrheit aus, die nicht durch systematische Christenverfolgung auffallen.

Papst Franziskus: Ein Naher Osten ohne Christen ist nicht denkbar

Für die Katholische Kirche ist ein Naher Osten ohne eine christliche Bevölkerung nicht akzeptabel. Das machte Papst Franziskus am Donnerstag deutlich. Die Angehörigen der religiösen Minderheit sind aufgrund regionaler Konflikte und Unruhen nicht selten dazu gezwungen, zu fliegen.

Verfolgte Minderheit in Russland: Obama will 80.000 Türken in die USA holen

In Russland leben etwa 80.000 Türken aus dem Kaukasus. Sie nennen sich Ahiska-Türken und wurden in der Ära Stalins vom Kaukasus nach Zentralasien deportiert. Viele von ihnen wurden zu Staatenlosen erklärt und wanderten in die Türkei ab. Doch nun plant die US-Regierung sie in den USA anzusiedeln.

Angst vor Verfolgung: Vorschläge zur Verfassungsänderung in der Türkei werden geheim gehalten

Der Verfassungsausschuss des türkischen Parlaments hat beschlossen, Vorschläge für die gerade entstehende neue Verfassung des Landes nicht mehr zu veröffentlichen. Die Kommissions-Mitglieder betonten, dass es hier nicht um ein Arbeiten im Verborgenen gehen soll. Vielmehr steht im Vordergrund, diejenigen zu schützen, die Vorschläge einreichen.

Facebook gibt zu: Auch wer ausgeloggt ist, wird ausspioniert

Facebook hat zugegeben, dass die Nutzungsgewohnheiten seiner Mitglieder auch dann gespeichert werden, wenn sie ausgeloggt sind.

Mord in Siegen: Männer aus Moschee verfolgten den Täter

Nachdem ein junger Mann sein sechs Monate altes Baby in einer Moschee abgegeben hatte, wurde er von mehreren Männern aus dem Gotteshaus verfolgt. Der Täter hatte kurz zuvor auf dem Bahnhof von Siegen seine Ex-Freundin erstochen.

Günter Grass setzt sich für Pinar Selek ein

Als „Skandal“ bezeichnet Grass die seit zwölf Jahren andauernde Verfolgung der Schriftstellerin Pinar Selek durch die türkischen Behörden. „Ein noch größerer Skandal ist aber, dass sie, die bereits zweimal in der derselben Sache freigesprochen wurde, nun, da das Höchste Gericht...