Alle Artikel zu:

Verteidigung

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.(Foto: Consilium)

Schäuble fordert gemeinsamen EU-Verteidigungsetat

Bundesfinanzminister Schäuble fordert die Zusammenlegung der nationalen Verteidigungsetats in der Europäischen Union. Dies erlaube es der EU, auch dort einzugreifen, wo die Nato sich nicht engagieren wolle.

Deutschland und Frankreich treiben Idee einer EU-Armee voran

Deutschland und Frankreich treiben den Aufbau einer EU-Armee voran. Die Chancen dafür stehen nach dem Austritt der Briten nicht schlecht: London hatte die Idee stets blockiert, um eine eigenständige Einheit neben der Nato zu verhindern. Für die Konzentration der Kräfte sprechen erhebliche Synergie-Effekte für die nationalen Haushalte.

Syrien: Bundesregierung schweigt zur Verwendung von Tornado-Daten

Deutsche Aufklärungs-Tornados liefern Daten für Luftangriffe gegen die Terror-Miliz IS in Syrien und im Irak. Doch eine genaue Auskunft über die Daten und ihren Einsatz will die Bundesregierung der Öffentlichkeit nicht geben. Ihr liegen hierüber „keine eigenen Erkenntnisse vor“.

„Waffen bringen keine Sicherheit“: Linke will Bundeswehr abschaffen

In einer Bundestagsdebatte zu Gründung der Bundeswehr vor 60 Jahren hat die Linke eine Abschaffung der Armee gefordert. Für die Sicherheit des Landes sei diese nicht mehr nötig. Das Geld könnte stattdessen sinnvoller, etwa für Flüchtlinge, ausgegeben werden.

Gegen Russland: Deutsche Waffen-Industrie profitiert vom Kalten Krieg

Währen die zivile deutsche Wirtschaft den neuen Kalten Krieg gegen Russland mit schweren Export-Einbrüchen als Desaster erlebt, frohlockt die heimische Rüstungsindustrie. Die Neudefinition von Russland als Feind beschert den Waffen-Herstellern ein Konjunktur-Hoch in Osteuropa.

Zwei Waffen und hunderte Patronen: Erdoğan-Berater Bulut würde für seinen Boss sterben

Der Chefberater des türkischen Staatspräsidenten Yiğit Bulut ist offenbar bereit, Recep Tayyip Erdoğan mit allen Mitteln zu verteidigen. Während eines TV-Auftritts stellte er klar, dass er für diese Zwecke „zwei Waffen und hunderte Patronen“ bereit halte. Bereits im vergangenen Jahr fiel der 43-Jährige durch abstruse Verschwörungstheorien auf.

Waffen für die Welt: Türkei profitiert vom Krieg der Nachbarn

Die Konflikte in Syrien, im Irak oder in Israel sind lohnende „Geschäfte“ für die globale Waffenindustrie. Auch die Türkei verdient an den Kriegen in der Nachbarschaft: Alleine im Jahr 2014 sind die türkischen Waffenexporte um 20 Prozent gestiegen.

Waffen für die Welt: Türkei profitiert vom Krieg der Nachbarn

Die Konflikte in Syrien, im Irak oder in Israel sind lohnende „Geschäfte“ für die globale Waffenindustrie. Auch die Türkei verdient an den Kriegen in der Nachbarschaft: Alleine in diesem Jahren sind die türkischen Waffenexporte um 20 Prozent gestiegen.

Milliardenschweres Drohnenprojekt: Russland rüstet über den Wolken auf

50 Milliarden US-Dollar hat Russland in seine Olympischen Winterspiele in Sotschi gesteckt. Jetzt will das Land erneut investieren. Diesmal geht es allerdings um ein neun Milliarden teures Drohnenprojekt, das mit dieser Summe bis ins Jahr 2020 finanziert werden soll. Zwar besitzt Russland schon jetzt eine der größten Flotten weltweit. Technologisch hinkt das Land jedoch hinterher.

Abschottung gegen Illegale: Türkei verstärkt massiv ihren Küstenschutz

Die Investitionen in Kriegsschiffe und Schnellboote sind in der Türkei stark gestiegen. Der Staat versucht, verstärkt gegen Illegale vorzugehen. Ein Hinweis darauf, dass das Abkommen zwischen der Türkei und der Europäischen Union Wirkung zeigt.

Neuer Kalter Krieg: Putin plant drastische militärische Aufrüstung Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin will das Land zu einem Kriegsgiganten machen. Er plant 700 Milliarden Dollar für seinen Kriegsetat. In einer Rede vor dem Kreml betonte Putin, dass das Abkommen zur nuklearen Abrüstung von 2010 für ihn keine Gültigkeit mehr habe.

Australische Firma simuliert Atombombe auf Berlin

Eine australische Firma hat eine Handy-App entwickelt, die Atombomben simuliert. Grundlage ist der Kartendienst von Google. Noch beschränken sich die militärischen Fantasien auf Spiele. Doch das Pentagon finanziert die Internet-Konzerne massiv mit Steuergeldern. Google ist einer der wichtigsten Dienstleister der US-Rüstungsindustrie geworden.

UEFA: Beşiktaş und Fenerbahçe geben ihre Verteidigung in Nyon ab

Vor knapp zwei Wochen gab die UEFA bekannt, dass gegen die beiden türkischen SüperLig-Vereine Beşiktaş und Fenerbahçe ein Disziplinarverfahren eröffnet wurde. An diesem Freitag befinden sich beide Clubs in Nyon, hier um ihre Verteidigung vorzustellen.

NATO-Generalsekretär: Sparkurs in Europa führt zu Ungleichgewicht in der Allianz

Die Intervention in Mali zeige, dass Europa mehr tun müsse, um die finanziellen Lücken in der Verteidigungspolitik zu schließen, betont der NATO-Generalsekretär. Die Sparmaßnahmen in Europa hätten zu einem Ungleichgewicht in der Allianz geführt. Die Schmerzgrenze sei erreicht.

Kurdisch vor Gericht: EU lobt türkische Entscheidung

EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle hat die jüngste Änderung der türkischen Strafprozessordnung (CMK) begrüßt. Diese ermöglicht nun die Verwendung der Muttersprache in türkischen Gerichten. Eine der Hauptforderungen während des 68 Tage dauernden Hungerstreiks in türkischen Gefängnissen 2012.

NATO-Anfrage der Türkei: Generalsekretär Rasmussen rechnet mit positivem Bescheid

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen glaubt, dass die Verbündeten positiv auf die Anfrage der Türkei nach Patriot-Raketen reagieren und ihre Gerätschaften für eine Verteidigung des Landes zur Verfügung stellen werden. Ein konkretes Datum für den Einsatz nannte er allerdings nicht.

Außenminister Davutoğlu: Patriot-Raketen bleiben nur, solange Gefahr besteht

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu ist derzeit sehr darum bemüht, internationale Bedenken hinsichtlich der NATO-Anfrage der Türkei auf Stationierung von Patriot-Raketen zu zerstreuen. Die kritischen Reaktionen bezeichnete er als „ungerecht“. Die angeforderten Patriot-Raketen würden zurückgeschickt, sobald das Sicherheitsrisiko für die Türkei nicht mehr bestehen würde.

NATO-Anfrage: Syrien bezeichnet türkisches Vorgehen als „neuen Akt der Provokation“

Die Anfrage der Türkei an die NATO ist ein „neuerlicher Akt der Provokation“, zitiert das syrische Staatsfernsehen an diesem Freitag ein Mitglied des Außenministeriums. Russland, die sich gegen das Vorhaben ausgesprochen haben, hatten genau vor einer solchen Reaktion gewarnt.

Bundeswehr in der Türkei: 59 Prozent der Deutschen halten Einsatz für falsch

Die Aussicht, dass neben deutschen Patriot-Raketen demnächst bis zu 170 Bundeswehr-Soldaten an der türkisch-syrischen Grenze stationiert werden, kommt innerhalb der deutschen Bevölkerung nicht gut an. Zwei Tage, nachdem die Türkei eine formelle Anfrage an die NATO gestellt hat, wird in einer Umfrage offenbar, dass die Mehrheit der Deutschen einen solchen Einsatz längst nicht derart befürwortet wie Außenminister Guido Westerwelle.

Patriot-Raketen für die Türkei: Russland spricht sich gegen NATO-Unterstützung aus

Die Türkei hat am vergangenen Mittwoch einen formellen Antrag an die NATO gestellt, Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze zu stationieren. Das russische Außenministerium lehnt einen solchen Schritt entschieden ab. Eine Internationalisierung, so die Ansicht des Assad-Verbündeten, werde den Konflikt nicht lösen können. Die Türkei sollte sich lieber für einen inter-syrischen Dialog stark machen.