Alle Artikel zu:

Völkermord

Frankreich und Deutschland auf Konfrontation mit der Türkei

Frankreich und Deutschland gehen auf Konfrontation mit der Türkei. Frankreich hat eine Armenien-Resolution verabschiedet. Deutschland will ein umstrittenes Musikstück im deutschen Generalkonsulat in Istanbul aufführen.

Polizeischutz verstärkt: Scharfe Kritik an Cem Özdemir aus der Türkei

Der Grüne Cem Özdemir wird in der Türkei heftig wegen der Armenier-Resolution kritisiert. In Deutschland gab es Morddrohungen gegen den Politiker. Die Türken erinnern, dass Özdemir noch vor einigen Jahren das Gegenteil dessen gesagt habe, wofür er heute kämpft.

Bundestag: Türkei soll von Deutschland bei Umgang mit Geschichte lernen

Der SPD-Außenpolitiker Mützenich hat der Türkei im Zuge der Armenien-Debatte geraten, sich Deutschland im Umgang mit einem dunklen Kapitel der eigenen Geschichte zum Vorbild zu nehmen. Gregor Gysi kritisierte die Abwesenheit von Angela Merkel und der Regierungsspitze.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Armenier-Resolution: Merkel, Gabriel und Steinmeier bleiben Abstimmung fern

Kanzlerin Merkel, Außenminister Steinmeier, Vize-Kanzler Gabriel werden an der morgigen Abstimmung zur Armenier-Resolution nicht teilnehmen. Dabei hatte Merkel zuvor bei einer Probeabstimmung für die Resolution gestimmt.

Völkermordstreit mit der Türkei: Wie der Bundestag von Lobbyorganisationen beeinflusst wird

Am Donnerstag möchte der Deutsche Bundestag eine gemeinsame Armenien-Resolution von CDU/CSU, SPD und Grünen beschließen, welches die damaligen Ereignisse im Osmanischen Reich als „Völkermord“ einstuft. Staatsministerin Aydan Özoğuz (SPD) wies darauf hin, dass es zu erwarten sei, „dass durch diese Abstimmung Türen eher zugeschlagen und die geschichtliche Aufarbeitung zwischen der Türkei und Armenien sogar verhindert wird“.

Türkische Verbände demonstrieren in Berlin gegen Armenien-Resolution

Türkische Verbände haben am Samstag in Berlin gegen die geplante Armenien-Resolution des Bundestags protestiert. Integrations-Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD) hatte die geplante Armenien-Resolution deutlich kritisiert, in der das Massaker vor hundert Jahren als Völkermord bezeichnet wird.

Karadzic bei der Urteilsverkündung in Den Haag. (Screenshot YouTube)

Völkermord in Bosnien: Ex-Serbenführer Karadzic muss 40 Jahre in Haft

Der ehemalige bosnische Serbenführer Radovan Karadzic ist für den Völkermord in Srebrenica im Osten Bosniens schuldig gesprochen worden. Das UN-Kriegsverbrechertribunal verurteilte ihn zu insgesamt 40 Jahren Gefängnis. Das Massaker kostete 8000 muslimischen Männern und Jungen das Leben.

Bundestag: Neuer Anlauf für Erklärung zu Massakern an Armeniern

Waren die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 100 Jahren ein Völkermord? Eine gemeinsame Positionierung des Bundestags zu dieser Frage schlug bislang fehl. Doch jetzt reichen sich Koalition und Opposition noch einmal die Hände.

Bundestag debattiert Einstufung von Massakern an Armeniern als „Völkermord“

Der Bundestag debattiert am Donnerstag (gegen 16.35 Uhr) über eine Entschließung zu den Massakern an den Armeniern in der Türkei während des Ersten Weltkrieges. Dabei geht es besonders um die Einstufung der damaligen Taten als "Völkermord", was die Türkei bis heute zurückweist.

Straßburg urteilt: Die Aussagen Perinçeks seien «kein Aufruf zu Hass oder Intoleranz» gewesen. (Screenshot YouTube)

Menschenrechtsgericht: Türkischer Politiker darf «Völkermord» an Armeniern leugnen

Das Thema Völkermord an den Armeniern weckt auch nach 100 Jahren heftige Emotionen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat jetzt im Sinn von Besonnenheit geurteilt.

Der serbische Premier Premier Aleksandar Vučić: „Für jeden toten Serben werden wir 100 Muslime töten“. (Screenshot)

Premier Vučić: Für jeden toten Serben werden wir 100 Muslime töten

Die europäische Öffentlichkeit zeigt Unverständnis dafür, dass der serbische Premier Aleksandar Vučić bei den Gedenkfeierlichkeiten zum Genozid von Srebrenica mit Steinen beworfen wurde. Diese Verlogenheit Europas ist unerträglich. Denn es ist jener Vučić, der wenige Tage nach Srebrenica sagte: „Für jeden toten Serben werden wir 100 Muslime töten“.

Srebrenica, Juli 1995: Über 8.000 Muslime wurden vor den Augen der EU-Politiker getötet - Mit tatkräftiger Unterstützung niederländischer UN-Soldaten. (Screenshot)

Brief aus Srebrenica: Muslime, sie wollen euch ermorden

Die Vorbereitung des Genozids an den bosnischen Muslimen wurde zuvor psychologisch vorbereitet. Muslime wurden entmenschlicht, kriminalisiert und zersetzt. Am Ende wurden sie alle umgebracht. Heute findet dieser Prozess der Entmenschlichung von Muslimen weltweit statt. Die Salafisten dienen in diesem Zusammenhang nicht den Muslimen, sondern den Todfeinden der Muslime.

Der ehemalige Präsident Bosnien-Herzegowinas Alija Izetbegović leistete im Bosnien-Krieg erbitterten Widerstand gegen die serbischen Tschetniks. In der Türkei sind Straßen und Denkmäler nach ihm benannt. (Screenshot)

Türkei und Bosnien: 8.372 Schuhe erinnern an Völkermord an Muslimen

In Ankara erinnert ein Projekt an den Genozid von Srebrenica im Jahr 1995. Um auf das grausame Kriegsverbrechen während des Bosnienkriegs aufmerksam zu machen, wurden bereits vor drei Jahren exakt 8.372 Schuhe, so viele Menschen starben bei dieser Gräueltat, zusammengetragen.

Syrien: Kurden sollen Genozid an Arabern und Turkmenen verüben

Nach Aussagen von syrischen Rebellen und Flüchtlingen verüben die syrischen PKK-Kämpfer unter dem Deckmantel der IS-Bekämpfung einen Genozid an Arabern und Turkmenen in Nordsyrien. Die USA verneint den Vorwurf nicht, doch eine klare Antwort will das US-Außenministerium nicht geben. Der HDP-Chef Selahattin Demirtaş hingegen, nimmt die syrischen PKK-Kämpfer in Schutz. Das Schicksal der Araber und Turkmenen interessiert ihn offenbar nicht.

Armenier-Debatte: Belgien belehrt Türken über Völkermord

Der belgische Regierungschef Charles Michel verlangt von der Türkei die unverzügliche Anerkennung des „Völkermords“ an den Armeniern. Die Begrifflichkeit „Völkermord“ soll von nun an immer verwendet werden. Über den faktisch erwiesenen Völkermord Belgiens an der Bevölkerung des Kongo möchte Michel nicht sprechen. Zuvor hatten die Christdemokraten eine türkischstämmige Politikerin aus der Partei geworfen, weil diese einem armenischen Völkermord-Beschluss nicht zustimmen wollte.

Bundesregierung leugnet Völkermord an Herero und Nama

Deutschland weigert sich den Völkermord an den Herero und Nama, der im Jahr 1915 stattfand, anzuerkennen. Ein Bundestagsagbeordneter der Linkspartei sagt: „Das war Völkermord. Zunächst im Rahmen eines brutalen Kriegs, dann über Schwerstarbeit und Unterversorgung in Konzentrationslagern“.

An Muslimen in Myanmar findet ein Völkermord statt

Zahlreiche Muslime feiern in der Nacht von Montag auf Dienstag die Nacht der Vergebung (Türkisch: Berat Kandili). Währenddessen werden die Muslime in Myanmar Opfer eines Völkermords, der von Europa übersehen wird.

Tugend-Terror in Belgien: Christdemokraten werfen „Türkin“ aus Partei

In Belgien haben die Christdemokraten der CDH ein erfolgreiches türkischstämmiges Mitglied aus der Partei ausgeschlossen. Sie hatte einem Beschluss zur „Anerkennung des armenischen Genozids“ ihre Zustimmung verweigert. Doch hinter dem Ausschluss steckt offenbar ein anderer Vorsatz. Das Parteimitglied trägt ein Kopftuch und der neue CDH-Chef sieht das nicht gerne.

Premiere in der Türkei: Erster Koran auf Armenisch erschienen

Kurz nach den heftigen internationalen Debatten um das Schicksal der Armenier im Jahr 1915, ist in der Türkei nun erstmals eine armenische Koranausgabe erschienen. Interessierte mussten auf Publikation insgesamt vier Jahre warten. Auch eine kurdische Version ist mittlerweile erhältlich.

Erdoğan zur Armenier-Debatte: Deutschland soll den Mund halten

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat auf die Völkermord-Vorwürfe aus Deutschland und Frankreich reagiert. Beide Länder hätten angesichts ihrer eigenen Vergangenheiten nicht das Recht, Urteile zu fällen. Deutschland sei das letzte Land, welches sich eine Meinung erlauben dürfe. Im Übrigen solle Frankreich aus seinen Ex-Kolonien verschwinden.