Alle Artikel zu:

Volkswagen

Suzuki räumt manipulierte Verbrauchstests ein

Nach dem Skandal um die Manipulation von Spritverbrauchswerten bei Mitsubishi ist nun der heimische Rivale Suzuki in den Fokus gerückt. Das Unternehmen räumte am Mittwoch ein, dass Testmethoden ungeeignet gewesen seien. Folgen muss der Autobauer aber nicht fürchten.

Grüne: VW behandelt deutsche Autobesitzer wie Kunden zweiter Klasse

Der Fraktionschef der Grünen, Anton Hofreiter, hat VW eine ungleiche Behandlung von Kunden aus den USA und Europa vorgeworfen. Während der Konzern in den USA bereit sei, fehlerhafte Autos zurückzunehmen und Entschädigung anzubieten, wolle er in Deutschland und Europa fast nichts tun. Der Grund dafür liegt im amerikanischen System der Sammelklagen.

Daimler im Visier der US-Behörden: Abgas-Tests gefordert

Nach Volkswagen ist nun auch Daimler in das Visier des amerikanischen Justizministeriums geraten. Dieses forderte den Autobauer auf, das Zustandekommen von Abgaswerten zu prüfen. Gegen den Konzern laufen bereits Sammelklagen in den USA.

VW-Manipulationen offenbar von langer Hand geplant

Die Anfänge des Abgasskandals bei Volkswagen gehen offenbar auf die Konzerntochter Audi zurück. Dort habe man bereits 1999 Überlegungen angestellt, wie man die schärfer werdenden Grenzwerte umgehen kann. Umgesetzt wurde der Plan dann 2005 bei Volkswagen.

EU wurde gewarnt und hätte VW-Skandal verhindern können

Der Volkswagen-Skandal wäre offenbar relativ einfach zu vermeiden gewesen: Die EU-Kommission wurde von ihren eigenen Beamten gewarnt, nachdem ein Zulieferer die Manipulationen aufgedeckt hatte. Doch die Kommission blieb untätig. Darauf meldeten die EU-Beamten den Skandal den USA. Ob die EU-Kommission auf deutschen Druck untätig blieb ist unbekannt.

Polizei: Volkswagen-Streifenwagen müssen in die Werkstatt

Zusätzlich zu den logistischen Problemen wegen der Flüchtlingskrise kommt auf die Polizei ein neues Problem zu: Erhebliche Teile der Flotte sind Volkswagen und müssen in die Werkstatt. Die Polizei versucht, die Lücken durch Improvisation zu schließen.

VW stoppt vorläufig Verkauf von zwei Diesel-Modellen in der Türkei

In der Abgas-Affäre stoppt Volkswagen vorläufig den Verkauf zweier Diesel-Modelle in der Türkei. Betroffen sind die mit 1,6-Liter-TDI-Motoren ausgestatteten Varianten des Jetta und des Caddy.

Gewagtes Experiment: Merkel hofft auf Wachstum durch Massen-Einwanderung

Angela Merkel verfolgt mit der Politik der offenen Grenzen auch eine radikale Wende in der Wirtschaftspolitik: Die Einwanderer sollen die deutsche Wirtschaft ankurbeln. So will Merkel dem Drängen des IWF folgen und von der Export-Abhängigkeit zum Binnenwachstum kommen. Zu erwarten ist zunächst ein massiver Bau-Boom. Doch diese Strategie ist hoch riskant.

Tsunami im Wasserglas: Weltweite, absurde Hysterie wegen Volkswagen

Die US-Ermittlungen gegen Volkswagen nehmen Fifa-Dimensionen an: Eine weltweite Hysterie ist ausgebrochen, die in keinem Verhältnis mehr zum Anlass steht. Schließlich werden Autos für die Kunden gebaut und nicht für die Regulatoren.

Financial Times fällt ein vernichtendes Urteil über Volkswagen

Der Schaden, den VW durch den Betrug an Kunden und Regulatoren angerichtet hat, sei so schwer, dass die Marke VW lange brauchen werde, um sich zu erholen. Das Urteil der FT ist ungewöhnlich harsch. Konzernchef Winterkorn lehnt einen Rücktritt jedoch vorerst ab.

Weltweit kam es in den vergangenen zwei Wochen bei den Top 100 der wertvollsten Unternehmen zu massiven Verlusten. (Foto: DTN)

Eskalation in Griechenland kostet Unternehmen Milliarden

Die aktuellen Entwicklungen in Griechenland haben nicht nur bei griechischen Unternehmen Spuren hinterlassen. Allein die fünf teuersten Unternehmen Deutschlands haben infolge der Marktturbulenzen 22 Milliarden Euro verloren. Bayer ist momentan das wertvollste Unternehmen Deutschlands. Doch die mit Abstand wertvollsten Unternehmen nach Börsenwert kommen aus den USA, allen voran Apple.

Volkswagen: Türkei und Polen buhlen um deutschen Autobauer

VW plant im Laufe des Jahres, weltweit zehn weitere Werke zu bauen. Vom milliardenschweren Investitions-Portfolio des Autobauers möchte neben Polen auch die Türkei profitieren. Schon vergangenes Jahr hatte der türkische Industrieminister Nihat Ergün VW darauf hingewiesen, dass der Konzern die strukturellen und geographischen Vorteile der Türkei nicht zu nutzen wisse.

SPD-Vorsitzender Gabriel: Er will den „Mafiosi in Nadelstreifen“ an den Kragen

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel ruft zu einem gnadenlosen Kampf gegen die kriminellen Unternehmer und die „Mafiosi in Nadelstreifen“ bei den Banken auf. Gabriel war in einem früheren Leben zuerst als Aufsichtsrat, dann als Lobbyist für VW tätig. VW unterhält ein breites Geflecht an steuerschonenden Offshore-Firmen. Im Wahlkampf erhält der Klassenkampf bizarre Züge.

Türkei: Starker Export-Zuwachs in Nicht-EU-Länder

Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan hält den bisherigen Ansatz der Türkei, sich kommerziell nur in Richtung Europa zu orientieren für falsch. Das Land muss sich neuausrichten. Auf einem guten Weg ist die Türkei bereits. Die Bandbreite der Exportziele außerhalb der EU wächst stetig.

Industrieminister Nihat Ergün: Volkswagen Gruppe soll in der Türkei investieren

Der türkische Industrieminister Nihat Ergün hat die Volkswagen Gruppe dazu eingeladen, ihre Automobile künftig auch in der Türkei zu produzieren. Der Konzern scheint nicht abgeneigt. Noch mangle es aber unter anderem an der dafür benötigten Infrastruktur.