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Vorurteile

In Großbritannien leben rund 2,7 Millionen Muslime. (Foto: Flickr/ Halo by Matthew G CC BY 2.0)

Faktisch jeder Muslim in London fühlt sich diskriminiert

Muslime in Großbritannien empfinden das gesellschaftliche Klima als zunehmend rauer. Negative Vorurteile über sie und ihre Religion beträfen mittlerweile fast alle Glaubensbrüder und -schwestern. Schuld daran tragen mitunter Politik und Medien, die bewusst Ängste schüren.

„Viele Türken waren der Meinung, dass die Deutschen kalt und egoistisch sind“, berichtet Lale Akgün. (Screenshot YouTube)

«Vorurteile sind nie einseitig»: Lale Akgüns Buch wurde verfilmt

Die Politikerin und Buchautorin Lale Akgün ist in der Türkei geboren, lebt aber schon seit ihrer Kindheit in Deutschland. Nun ist eines ihrer Bücher verfilmt worden.

Das denken Deutsche über Türken: „Messerstecher“ und BMW-Fahrer

Aus einer aktuellen Video-Umfrage geht hervor, dass die Deutschen tiefsitzende Vorurteile gegen Türken haben. Da ist die Rede von „Messerstecher“ oder „Gewalttäter“. Dabei vergessen die Deutschen, dass sie die letzten auf dieser Erde sind, die sich derartige Ausfälle leisten dürfen. Denn schließlich haben sie mehr als genug Feinde im Ausland und müssen ebenfalls mit Vorurteilen kämpfen.

Muslime haben die Nase voll: Junge Poeten üben scharfe Kritik in Gedichten

Viele Muslime leiden unter Generalverdacht und Vorurteilen. Das merkt man auch in der Kunst. Junge Poeten islamischen Glaubens verpacken ihre Kritik in Gedichte. Und finden deutliche Worte.

US-Waffenlobby: Muslime errichten „No Go“-Zonen in den USA

Die National Rifle Association (NRA) hetzt auf ihrer Jahrestagung gegen Muslime in den USA. Diese würden mancherorts ganze Siedlungen für sich einnehmen, in die sich dann nicht einmal mehr Polizisten trauten. Mit solchen Parolen rennt die US-Waffenlobby offene Türen ein, gilt doch die muslimische Community als unbeliebteste religiöse Gruppe im ganzen Land.

Entwaffnender Humor: Web-Serie „Halal in the family“ räumt mit Vorurteilen gegenüber Muslimen auf

Eine neue vierteilige Web-Serie im Sitcom-Stil beschäftigt sich mit Klischees über Muslime in den USA. Ziel ist es, Gespräche über das Thema anzuregen und im günstigsten Fall auch durch die Medien geprägte Feindbilder aufzulösen. Die Macher sind überzeugt, mit Comedy werden viel mehr Menschen erreicht, als mit ernsthaften Vorträgen.

Jugendliche mit Migrationshintergrund: Kaum faire Chancen auf einen Ausbildungsplatz

In einer aktuellen Studie hat die Bertelsmann Stiftung einen Zusammenhang zwischen Herkunft und der Chance auf einen Ausbildungsplatz belegt. Das Fazit: Die Herkunft ist noch immer entscheidend. Für die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. ist das kein neues Phänomen. Sie mahnt: Die deutsche Wirtschaft beklage zwar gerne den akuten Fachkräftemangel, ignoriere die Potenziale dieser Jugendlichen aber konsequent.

#pegida und #nopegida: Sachsens Innenministerium will über Twitter aufklären

Die sächsische Staatsregierung will Anhänger des Islam-kritischen «Pegida»-Bündnisses bei Twitter über die Zuwanderung von Flüchtlingen aufklären. Deshalb würden bereits seit Tagen «Beiträge zum Thema Asyl mit den Hashtags #pegida und #nopegida gekennzeichnet, um gezielt Informationen in den Diskussionen beizusteuern», sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU).

Studie: Jeder fünfte Deutsche ist ausländerfeindlich

Deutsche haben nach wie vor Vorurteile gegenüber ethnischen und kulturellen Minderheiten: 18% fühlen sich durch die Zahl der Muslime in Deutschland „wie ein Fremder im eigenen Land“. 19% glauben, Juden versuchten aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute Vorteile zu ziehen.

Kleidung und Verhalten: Österreich stellt „Benimm-Regeln“ für reiche Araber auf

Arabische Urlauber benehmen sich nicht so, wie es die Einheimischen aus Zell am See von ihren Gästen erwarten. Eine Broschüre mit „Benimm-Regeln“ soll nun die Touristen aufklären. Gestört fühlt man sich vom hinterlassenen Müll und der Verschleierung der Damen.

Ein Jahr Beschneidungsgesetz: Bei Juden und Muslimen bleibt Misstrauen gegenüber dem Staat

Einige jüdische und muslimische Funktionsträger äußern nach der Beschneidungs-Debatte des Jahres 2012 Misstrauen gegenüber dem Staat. Sie klagen über Diskriminierung und Vorurteile in Folge der öffentlichen Diskussion. Die Studie erhebt aber keinen repräsentativen Anspruch.

Vereint gegen die Türkei: „Europäer brauchen ein gemeinsames Feindbild“

Der US-Sozialpsychologe Vamik Volkan sagte den DTN, dass in Europa eine Türken-Hysterie herrsche. Doch das habe auch eine Funktion. Die Europäer können als Gemeinschaft nur existieren, wenn sie ein gemeinsames Feindbild haben. Andernfalls brechen ihre alten Feindschaften untereinander wieder aus.

Thanksgiving in den USA: Türkisches Kulturzentrum speist Bedürftige

Am traditionellen Thanksgiving-Fest in den USA hat sich auch die türkische Community beteiligt. Auf Staten Island kamen Dutzende von Freiwilligen und Non-Profit-Organisationen zusammen, um Bedürftigen eine warme Mahlzeit zu spendieren. Ein Brauch, der neben der Zusammenkunft der Familien, fester Bestandteil des Feiertags ist.

Wegen Terror-Attacken: Mehr als ein Viertel der jungen Briten traut Muslimen nicht

Eine aktuelle Umfrage der BBC hat ergeben, dass ganze 27 Prozent der jungen Briten kein Vertrauen gegenüber ihren muslimischen Mitbürgern haben. Sie glauben, Großbritannien ginge es ohne diese Bevölkerungsgruppe besser. Als ursächlich für diese Einstellung gelten unter anderem die jüngsten Terrorangriffe. Umgekehrt werden könnte die Stimmung jedoch ganz einfach. Die jungen Leute müssten sich schlicht mehr miteinander befassen.

SVR-Studie: Medien schüren Vorurteile gegen Muslime

An diesem Dienstag hat der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) die 30-seitige Kurzstudie: „Muslime in der Mehrheitsgesellschaft: Medienbild und Alltagserfahrungen in Deutschland“ veröffentlicht. Das gemeinsam mit der Stiftung Mercantor erarbeitete Ergebnis: Nach wie vor herrscht eine „große Kluft zwischen negativem Medienbild von Zuwanderern und weitgehend positiver Alltagserfahrung in der Einwanderungsgesellschaft“. Bewegen sich die Redaktionsstuben allerdings nicht, könnten negative Einstellungen bald auch auf den Alltag überschwappen.

Holocaust-Gedenktag: Integrationsministerin Öney will Migranten sensibilisieren

Am kommenden Sonntag, den 27. Januar, wird der Befreiung der Gefangenen des KZs in Auschwitz im Jahr 1945 gedacht. Nach Ansicht von Bilkay Öney, Ministerin für Integration, gelte es, auch „Migranten für das dunkelste Kapitel unserer Geschichte zu sensibilisieren“. Denn: Gerade Jugendliche mit Diskriminierungserfahrungen bietet Antisemitismus einfache Erklärungen.

Zunehmende Hasskriminalität in der EU: Straftaten müssen schärfer geahndet werden

Wie zwei neue Berichte der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) aufzeigen, gehört Hasskriminalität zum Alltag in der Europäischen Union. Verübt wird diese meist auf Grund von Vorurteilen. Schaden erleiden allerdings nicht nur die Opfer. Sie „treffen auch das Herz des EU-Engagements für Demokratie und die Grundrechte auf Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung“.

Arab American Institute: Muslime sind die unbeliebteste Minderheit in den USA

Muslime sind in den USA im Vergleich zu anderen Gruppierungen den größten Vorurteilen durch ihre Mitbürger ausgesetzt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Arab American Institute.

Bülent Ceylan über die Türken: „Wenn es gegen die Mutter geht, gibt’s Stress“

Es gibt viele Möglichkeiten und Wege mit den Problemen, die Integration aufwirft, umzugehen. Die Antwort des bekannten Mannheimer Komikers Bülent Ceylan ist seit Jahren definitiv Humor - mit immer neuen Überraschungen.

Studie: Verbände vertreten nur Minderheit der Muslime

Die deutschen Muslime sind Individualisten: Sie lassen sich im Grund kaum einordnen, der Grad der Zugehörigkeit zu Verbänden ist erstaunlich gering. Dies erschwert auch den Behörden den Umgang mit den muslimischen Bürgern.