Alle Artikel zu:

VW

Merkel entmachtet BND: USA kontrollieren Spionage in Deutschland

Das neue BND-Gesetz ist fertig. Es wird den deutschen Geheimdienst weiter beschneiden. Schon heute sind die deutschen Dienste jenen der USA hoffnungslos unterlegen. Der BND verliert mit seiner Beschränkung vor allem die Möglichkeit, deutsche Unternehmen gegen US-Wirtschaftsspionage zu schützen.

Suzuki räumt manipulierte Verbrauchstests ein

Nach dem Skandal um die Manipulation von Spritverbrauchswerten bei Mitsubishi ist nun der heimische Rivale Suzuki in den Fokus gerückt. Das Unternehmen räumte am Mittwoch ein, dass Testmethoden ungeeignet gewesen seien. Folgen muss der Autobauer aber nicht fürchten.

Grüne: VW behandelt deutsche Autobesitzer wie Kunden zweiter Klasse

Der Fraktionschef der Grünen, Anton Hofreiter, hat VW eine ungleiche Behandlung von Kunden aus den USA und Europa vorgeworfen. Während der Konzern in den USA bereit sei, fehlerhafte Autos zurückzunehmen und Entschädigung anzubieten, wolle er in Deutschland und Europa fast nichts tun. Der Grund dafür liegt im amerikanischen System der Sammelklagen.

Deutschland bereitet Abschied vom Diesel vor

Deutschland plant erste Schritte zur Abschaffung der Diesel-Motoren. Aktuell sollen Steuervorteile für Diesel-Kraftstoffe nach dem Willen mehrerer Umweltminister abgeschafft werden. Langfristig hat sich Deutschland verpflichtet, sich bis 2050 ganz von Verbrennungsmotoren zu verabschieden.

EU wurde gewarnt und hätte VW-Skandal verhindern können

Der Volkswagen-Skandal wäre offenbar relativ einfach zu vermeiden gewesen: Die EU-Kommission wurde von ihren eigenen Beamten gewarnt, nachdem ein Zulieferer die Manipulationen aufgedeckt hatte. Doch die Kommission blieb untätig. Darauf meldeten die EU-Beamten den Skandal den USA. Ob die EU-Kommission auf deutschen Druck untätig blieb ist unbekannt.

Behörde: Andere Autohersteller haben ebenfalls erhöhte Abgaswerte

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat bei Tests infolge des VW-Abgas-Skandals auch bei Autos anderer Hersteller erhöhte Abgaswerte gemessen. Die Ergebnisse würden nun mit den Autobauern und anderen Behörden besprochen und ausgewertet. „Erst danach liegen rechtlich belastbare Ergebnisse vor“, so die Behörde.

Volkswagen: Mitarbeiter haben Vorstand aus Angst nicht die Wahrheit gesagt

Mehrere Ingenieure von VW sollen aus Angst vor dem Konzern-Chef diesem die Wahrheit verschwiegen haben, dass die von ihm öffentlich verkündeten CO2-Ziele nicht erreichbar seien. Das ist glaubwürdig - und sagt viel über das katastrophale Führungsverhalten bei VW.

Volkswagen schreibt wegen Abgasskandal Milliardenverlust

Im 3. Quartal hat Volkswagen aufgrund der Abgas-Affäre einen Verlust in Höhe von 3,5 Milliarden Euro eingefahren. Gleichzeitig erhöhte der Konzern die Rückstellungen. Auch die Porsche SE rechnet mit einem deutlichen Gewinnrückgang in diesem Jahr.

Polizei: Volkswagen-Streifenwagen müssen in die Werkstatt

Zusätzlich zu den logistischen Problemen wegen der Flüchtlingskrise kommt auf die Polizei ein neues Problem zu: Erhebliche Teile der Flotte sind Volkswagen und müssen in die Werkstatt. Die Polizei versucht, die Lücken durch Improvisation zu schließen.

VW stoppt vorläufig Verkauf von zwei Diesel-Modellen in der Türkei

In der Abgas-Affäre stoppt Volkswagen vorläufig den Verkauf zweier Diesel-Modelle in der Türkei. Betroffen sind die mit 1,6-Liter-TDI-Motoren ausgestatteten Varianten des Jetta und des Caddy.

Hollywood: Leonoardo DiCaprio dreht Film über Volkswagen-Skandal

Das dürfte sehr schlechte PR für Volkswagen werden. Leonardo DiCaprio wird gemeinsam mit Paramount einen Hollywood-Film über den VW-Abgas-Skandal drehen. In der Regel gehen solche Filme nicht zimperlich mit den Beteiligten an Wirtschafts-Skandalen um.

Zu viele Tricksereien: Deutschlands Autoindustrie braucht einen Wandel

Die Abgas-Manipulationen bei VW sind nicht nur eine Affäre, die nach kurzer Zeit wieder vergessen ist. Sie zeigt einen immanenten Systemfehler in der deutschen Autoindustrie. Mit einem neuen Vorstandsvorsitzenden bei VW und Nachrüstungen ist es nicht getan. Ein Umdenken muss stattfinden, sonst droht der Branche der Bedeutungsverlust.

Systemkrise: Volkswagen-Affäre ist nur die Spitze des Eisberges

Deutschlands Wirtschaft wird auf die Probe gestellt. Eine der wichtigsten Branchen des Landes, die Automobilbranche gerät ins Wanken. Das System hat sich selbst überlebt.

Qualitätsprüfung unter Reinst-Raum-Bedingungen bei Schaeffler. (Foto: Schaeffler)

VW-Skandal vermiest Zulieferer Schaeffler das Geschäft

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler drosselt sein Tempo beim Börsengang. Zugleich zwingt das schwierige Börsenumfeld nach dem VW-Abgas-Skandal das Unternehmen zu Abschlägen beim Ausgabepreis.

Die 48 Unternehmen mit dem größten Marktwert weltweit. (Grafik: Screenshot Interbrand)

Krise: Abgas-Skandal drückt VWs Marktwert erheblich

Schon jetzt hat die Abgas-Affäre den Marktwert von Volkswagen um neun Prozent gedrückt. VWs Hans-Dieter Pötsch spricht intern schon von einer existenzbedrohenden Krise.

Wenn die deutsche Auto-Industrie weiter trickst, droht ihr ein jähes Ende

Die Betrugs-Affäre bei Volkswagen hat viele Facetten. Sie ist nicht nur die Tat von einzelnen verantwortungslosen Ingenieuren, möglicherweise der abgelösten Führungsspitze des Konzerns. Sie ist Ausdruck eines übermütig gewordenen Systems ohne checks und balances – der Deutschland AG. Ändert diese ihre etablierten Verhaltensweisen nicht schnell und grundlegend, droht Deutschland der Bedeutungsverlust des wichtigsten Wirtschaftszweigs des Landes, und darüber hinaus Schaden als Industrie- und Wirtschaftsstandort.

Das falsche System: Volkswagen-Krise ist gefährlich für ganz Deutschland

Die Krise bei Volkswagen könnte schon bald Auswirkungen auf ganz Deutschland haben: Noch nie war die wichtigste Branche derart unter Druck. Das Problem: Der Betrug ist nur die Spitze des Eisbergs. Es geht um ein System, das sich überlebt hat - sowohl personell als auch technisch. Die Deutschland AG steht vor der Zerschlagung.

Georg Fahrenschon zeichnete ein optimistisches Bild. (Foto: DMN)

Fahrenschon: VW kann Strahlkraft von Made in Germany nicht verringern

Der Sparkassenverband sieht in der Abgas-Affäre und im wirtschaftlichen Abschwung Chinas zwar Risiken für die deutsche Wirtschaft. Aber wirklich negative Auswirkungen seien derzeit nicht zu erwarten, sagt Georg Fahrenschon. Schließlich seien die Unternehmen hervorragend kapitalisiert und viel produktiver.

Analysten: Winterkorns Rücktritt war alternativlos

VW-Chef Martin Winterkorn tritt zurück. Der 68-jährige Manager zog damit am Mittwoch die Konsequenzen aus dem Skandal um manipulierte Abgaswerte in den USA. Laut Analysten hatte er keine andere Wahl.

Financial Times fällt ein vernichtendes Urteil über Volkswagen

Der Schaden, den VW durch den Betrug an Kunden und Regulatoren angerichtet hat, sei so schwer, dass die Marke VW lange brauchen werde, um sich zu erholen. Das Urteil der FT ist ungewöhnlich harsch. Konzernchef Winterkorn lehnt einen Rücktritt jedoch vorerst ab.