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Washington

Zusammenstöße vor dem Brookings-Institut. (Screenshot: Youtube)

Erdogans Leibwächter randalieren in Washington

Der türkische Präsident Erdogan will auch bei seinem USA-Besuch selbst für die öffentliche Ordnung sorgen: Vor einer Rede Erdogans attackierten seine Bodyguards kurdische Demonstranten und Journalisten. Die amerikanische Polizei hatte einige Mühe, um die Lage zu deeskalieren.

Die USA stoppen das militärische Ausbildungsprogramm von syrischen Rebellen aus. (Foto: White House)

USA stoppen Finanzmittel für syrische Kampfgruppen

Die USA stoppen das Programm zur Ausbildung von syrischen Rebellen. Bisher wurden weniger als hundert Rebellen ausgebildet, die jedoch anschließend zum IS übergelaufen sind.

Erdoğans Anti-Imperialismus beunruhigt Europa

Das US-Journal Foreign Affairs berichtet, dass Erdoğans „Anti-Imperialismus“ ein Problem für den Westen darstelle. Insbesondere Europa störe dies, weil Erdoğan die alten kolonialen Grenzen im Nahen Osten aufbrechen wolle. Doch die eigentliche Herausforderung sei, dass die Türken im charakterlichen Kern „anti-imperialistisch“ sind.

Bomben-Drohung gegen Weißes Haus: Nur Journalisten evakuiert

Im Weißen Haus gab es am Dienstag im Presseraum einem Bomben-Alarm. Der Secret Service brachte zwar alle Journalisten aus dem Gebäude. Bemerkenswert: US-Präsident Barack Obama wurde nicht evakuiert.

American Taliban: US-Politiker plante Massaker an Muslimen

Ein ehemaliger Kandidat für den US-Kongress hat mit weiteren Komplizen ein Massaker an Muslimen geplant. Die Morde sollten in New York stattfinden. Das FBI konnte ihn rechtzeitig fassen. Allerdings hat keine einzige US-Behörde eine Mitteilung zum Fall veröffentlicht. Auch die US-Leitmedien hüllen sich in Schweigen.

US-Neokonservative und EU wollen Erdoğan stürzen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat viele Gegner. Zu ihnen gehören auch die US-Neokonservativen und die Europäer. Der mittlerweile verstorbene türkische Journalist Mahir Kaynak erkannte dahinter eine Strategie. Erdoğan soll gestürzt werden, um die Türkei gefügig zu machen.

Attacke gegen Erdoğan: Prediger Gülen mobilisiert seine Anhänger

Der islamische Prediger Fethullah Gülen attackiert den türkischen Präsidenten massiv: Erdoğan habe aus der Türkei einen „Ein-Mann-Staat“ gemacht – also eine Diktatur. Die Worte Gülens sind ein Aufruf an die Anhänge

USA: Forscher decken Anti-Islam-Lobby auf

Die antimuslimischen Organisationen in den USA sind eng vernetzt. Sie verfügen über große Geldsummen und treiben die Islam-Hysterie im Land voran. Doch der lange Arm der Anti-Islam-Lobby reicht bis nach Europa.

Stratfor: USA wollen Russland mit hartem Kurs aus dem Nahen Osten drängen

Der Ukraine-Konflikt sei von den USA als Antwort auf Russlands Aktivitäten im Nahen Osten ausgelöst worden, so der private US-Geheimdienst Stratfor. Washington sei unzufrieden mit der Rolle Moskaus im Syrien-Konflikt und müsse in der Ukraine abgelenkt werden.

USA: Fracking-Genehmigungen gehen drastisch zurück

Im Oktober sind in den USA die Fracking-Genehmigungen für zwölf der größten Schiefer-Gesteine um 15 Prozent zurückgegangen. Das ist eine schlechte Nachricht für die betroffenen US-Konzerne, da sie mit Fracking doppelt profitieren. Denn Fracking wird staatlich subventioniert und steuerlich begünstigt.

US-Analysten: Attentäter auf Charlie Hebdo waren Profis

US-Terror-Experten sind der Auffassung, dass es sich bei den Attentätern auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo um ausgebildete Profis handelte. Sie seien eiskalt und nicht wie ein Himmelfahrts-Kommando vorgegangen. Parallelen zum norwegischen Massenmörder Anders Breivik seien zu erkennen. Die neue Form des internationalen Terrors werde die Gesellschaft spalten.

Obama: Neue Sanktionen gegen Russland und Waffen für die Ukraine

US-Präsident Barack Obama dürfte vermutlich noch diese Woche den „Ukraine Freedom Support Act“ unterzeichnen. Dann würde die Ukraine schwere Waffen von den USA erhalten. Die Finanzierung der Waffen könnte Kiew mit EU-Steuergeldern gelingen. Russland droht für diesen Fall mit der Entsendung von Truppen in die Ukraine.

Geheimdienste machen Politik: CIA hat Kongress über Folter angelogen

Der US-Senat hat in einem Bericht die Foltermethoden der CIA im Kampf gegen den Terrorismus enthüllt. Der Geheimdienst soll die brutalsten Teile seiner Verhör-Methoden vor nahezu allen Institutionen des Landes verheimlicht haben. US-Präsident Barack Obama nennt die Entwicklung beunruhigend. Die Politik der USA hat offenkundig die Kontrolle über die Geheimdienste verloren.

US-Drohnen töten 1.147 Zivilisten bei der Jagd auf 41 Terroristen

Die Amerikaner haben in den vergangenen Jahren 41 Extremisten unter Einsatz von Kampfdrohnen getötet. Doch die Zahl der damit in Verbindung stehenden zivilen Opfer, die als Kollateralschäden abgetan werden, ist weitaus höher. Sie liegt bei 1.147 Personen.

USA: Militär-Geheimdienst entsendet 500 neue Spione in alle Welt

Das US-Außenministerium wird weitere 500 Agenten ins Ausland entsenden. Die Beamten sollen für den Militär-Geheimdienst Defense Intelligence Agency tätig werden. Der Militärgeheimdienst sorgt damit für Wettbewerb unter den Spionen. Bisher hatte die CIA das Privileg für Auslandseinsätze. Wohin die neuen Facharbeiter geschickt werden, bleibt, der Natur der Sache entsprechend, geheim.

Schutz gegen Russland: Polen verlegt Soldaten an die Grenze zur Ukraine

Polen wird wegen der Sicherheitslage in der Ukraine seine Truppen an der Ostgrenze verstärken. Russland hat angekündigt, bei Kaliningrad Kurzstrecken-Raketen stationieren zu wollen. Die Entwicklung zeigt, dass das Verhältnis zwischen der Nato und Russland noch weit von einer Entspannung entfernt ist.

Blackwater-Gründer: USA sollen Krieg gegen IS privatisieren

US-Präsident Barack Obama habe im Kampf gegen den Islamischen Staat versagt. Nur der Einsatz von Privat-Armeen, die die Terror-Gruppe auf dem Boden bekämpfen, könne das Problem lösen. Das ist zumindest die Ansicht des Gründers der privaten Sicherheitsfirma Blackwater, Erik Prince.

Deutsche Waffenlieferungen an Kurden: Türkei stoppt Bundeswehr-Flugzeuge

Die Türkei ist irritiert über die geplanten deutschen Waffenlieferungen an die Kurden: Nach Ansicht Ankaras könnten die Waffen in die Hände der immer noch als Terror-Organisation eingestuften PKK gelangen. Die Türkei stoppte am Mittwoch vorübergehend drei Transall-Flugzeuge auf ihrem Flug in den Nordirak. Die Türken wollten die Maschinen nicht auf dem Nato-Stützpunkt in Incirlik haben. Die Türkei vollzieht seit einiger Zeit eine Annäherung an Russland.

Putin will Kuba zum Spionage-Stützpunkt gegen Amerika ausbauen

Der Besuch Putins in Kuba hat offenbar eine bisher unbekannte Dimension: Die Russen wollen von Kuba aus die Amerikaner ausspionieren. Dazu wird eine Anlage aus der Sowjetzeit wieder in Betrieb genommen. Es ist zu erwarten, dass die Amerikaner die Aktivitäten der Russen in Kuba als Provokation ansehen.

USA: Neo-Konservative wollen schärferen Kurs gegen Putin

Die US-Neokonservativen möchten Hillary Clinton bei der kommenden Präsidentschaftswahl im Weißen Haus sehen. US-Präsident Obama finden sie in Fragen der Außenpolitik zu lasch. So fordern sie Militär-Schläge gegen den Iran und Syrien. Doch auch der russische Präsident Wladimir Putin müsse bekämpft werden.