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YPG

Die militärische Lage in der nördlichen Provinz Aleppo. (Screenshot)

Türkei schlägt ISIS-Offensive in Aleppo zurück

Pro-türkische Söldner haben mit Unterstützung der türkischen Luftwaffe eine ISIS-Offensive im Norden der Provinz Aleppo zurückgeschlagen. Zuvor hatte die US-Luftwaffe der Türkei ihre Unterstützung gegen den ISIS verweigert. Die Kurden-Milizen bereiten sich auf Gefechte mit pro-türkischen Söldnern vor.

Türkei nimmt US-Verbündete in Syrien unter Beschuss

Die Türkei hat am Donnerstagabend erstmals die mit den USA verbündeten Kurden in Syrien unter Beschuss genommen. Der Angriff ist überraschend: US-Vizepräsident Biden hatte eigentlich zugesagt, dass sich die Kurden zurückziehen werden. Die Entwicklung zeigt, dass die US-Regierung nur mehr bedingt Einfluss auf die Söldner und Milizen nehmen kann.

Bundesregierung rückt Türkei in die Nähe des Terrors

Ein seltsames BND-Papier stellt die Türkei als „zentrale Aktionsplattform“ für Terror-Gruppen dar. Grüne und Teile der CDU sehen damit den Flüchtlingsdeal als gescheitert an. Unklar ist, ob Deutschland auch Söldner aufnehmen wird, die in Syrien gekämpft haben.

Syrische Kurden einigen sich mit Regierung auf Waffenruhe

Nach tagelangen Kämpfen im Norden Syriens haben sich Vertreter der Regierung und der YPG nun auf eine Waffenruhe geeinigt. Teile der Stadt Kamischli bleiben jedoch weiterhin unter der Kontrolle beider Seiten. Unklar ist, ob der Kampf gegen den IS nun gemeinsam stärker koordiniert werden kann.

Türkei: Opposition klagt gegen Erdogan wegen Beihilfe zum Terrorismus

Die türkische Oppositionspartei CHP hat beim Generalstaatsanwalt Klagen gegen Präsident Erdogan und seine AKP wegen der Beihilfe zum Terrorismus eingereicht. Die CHP will Erdogan mit seinen eigenen Waffen schlagen, weil dieser sich mit seiner Terror-Definition in einen Widerspruch verwickelt habe.

21 Festnahmen nach Selbstmordanschlag in Ankara

Nach dem tödlichen Selbstmordattentat in der türkischen Hauptstadt Ankara sind 21 Verdächtige festgenommen worden. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntag. Zuletzt hatte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan von 14 Festnahmen im Zusammenhang mit dem Anschlag gesprochen.

Eine schwere Explosion erschütterte das Regierungsviertel von Ankara. (Foto: Screenshot)

Nach Anschlag in Ankara: Ermittlungen fast abgeschlossen

Zwei Tage nach dem Anschlag auf einen Militärkonvoi in Ankara hat sich die Zahl der Festgenommenen auf 17 erhöht. Die Ermittlungen seien "fast" abgeschlossen, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Präsident Recep Tayyip Erdogan bekräftigte, für ihn gebe es an der Täterschaft syrischer Kurden "keinen Zweifel".

Der türkische Präsident Erdogan spricht zur Presse. (Screenshot Youtube)

Erdogan: 14 Festnahmen nach Anschlag in Ankara

Nach dem tödlichen Selbstmordattentat in Ankara sind nach Angaben der türkischen Führung 14 Verdächtige festgenommen worden. Die Zahl werde voraussichtlich noch steigen, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag vor Journalisten in Ankara.

Rätselhafter Anschlag in Ankara erhöht Kriegs-Gefahr in Nahost

Die türkische Regierung stellt nur wenige Stunden nach einer Explosion in Ankara fest: Es war ein Anschlag, verübt von den Kurden aus Syrien. Belege für diese Behauptungen gibt es nicht. Die Dramaturgie erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Einmarschs in Syrien. Am Donnerstag nahm die Türkei ihren Beschuss des Irak wieder auf. Unklar ist, ob die Türkei die Nato um Hilfe anruft.

Bisher erfolglos: Türkei sucht Verbündete für Einmarsch in Syrien

Die Türkei sucht Verbündete für einen Einmarsch in Syrien. Sie fordert Bodentruppen von den Westmächten oder den Golfstaaten. So richtig Lust hat allerdings offenbar niemand, auch die Nato geht auf Tauchstation.

Türkei bestellt wegen Erklärungen über Kurden US-Botschafter ein

Im Streit um die Rolle der Kurden im syrischen Bürgerkrieg hat das türkische Außenministerium den US-Botschafter im Land, John Bass, einbestellt. Grund seien Äußerungen des Sprechers des US-Außenministeriums, John Kirby, zur nordsyrischen Kurden-Partei PYD. Kirby hatte gesagt, anders als die Türkei betrachteten die USA die PYD nicht als Terrororganisation.

Merkel und Nato im Abseits: UN-Kommissarin lobt Russlands Einsatz in Syrien

Die frühere Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs lobt die russische Intervention in Syrien: Endlich kämpfe jemand entschlossen gegen die Terroristen. Moskau legte einen Vorschlag für einen Waffenstillstand vor. Angela Merkel wirkt desorientiert. Für die Interessen der Türkei wird es immer enger. Auch die Nato sieht ihre Felle davonschwimmen.

Druck nach Wien erhöht: Kurden und syrische Rebellen greifen IS-Miliz an

Wenige Stunden nach internationalen Syrien-Verhandlungen in Wien starten Kurden und Araber Angriffe gegen den IS. Es soll der Beginn einer großen Offensive sein.

Kurden rufen in nordsyrischer Stadt Tell Abjad Selbstverwaltung aus

Nach ihrem Vormarsch gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben die Kurden und ihre Verbündeten in der nordsyrischen Stadt Tell Abjad eine Selbstverwaltung ausgerufen. Der Ort an der Grenze zur Türkei sei nun mit dem autonomen Kanton Kobane verbunden, sagte der Co-Chef der neuen Selbstverwaltung, Mansur Salum, am Mittwoch. Kobane wird ebenfalls von den Kurden beherrscht.

Amnesty International wirft Kurden-Milizen Kriegsverbrechen vor

Die Horror-Berichte aus Syrien nehmen kein Ende. Gräueltaten werden auf allen Seiten verübt. Jetzt werfen Menschenrechtler auch Kurden schwere Verbrechen vor. Offenbar ist Rache ihr Motiv.

Putin gegen Erdogan: Kurden in Syrien offen für Allianz mit Russland

Die Kurden in Syrien haben ihre Bereitschaft signalisiert, mit Russland zu kooperieren. Dies wäre ein Rückschlag für den türkischen Präsidenten Erdogan, der die PKK zerschlagen will. In den USA mehren sich allerdings die Stimmen, mit den Russen zu kooperieren. Deren Kampf gegen den IS gestaltet sich nämlich schwieriger als gedacht.

Syrien: Amnesty International kritisiert YPG/PKK-Milizen

Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International meldet, dass die YPG/PKK-Milizen in Syrien ein Willkür-Regime errichtet haben. Ihre Gewalt richte sich insbesondere gegen arabische Muslime. Die Milizen nehmen friedliche Kritiker unter dem Deckmantel der Anti-IS-Bekämpfung fest und machen sie unschädlich.

Eskalation der Gewalt in der Türkei: Gegen wen kämpft Erdoğan?

Die Türkei hat dem IS den Kampf angesagt. Aus Sicht vieler Kurden ist das nur ein Vorwand, um die PKK zu bekriegen. Sie glauben, dass Präsident Erdoğan die Eskalation sucht - um seine Macht zu sichern.

Falsches Spiel mit „guten“ und „bösen Terroristen“

Im Osten und Südosten der Türkei eskaliert dieser Tage der Kampf zwischen dem türkischen Militär und der Terrorgruppe PKK. Unsere Medien betonen dabei stets, dass die PKK von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird. In Deutschland ist die Gruppierung seit 1993 verboten und wird nach wie vor vom Inlandsgeheimdienst beobachtet. Wenn der tägliche Medienkonsument jedoch die Zeitungen aufschlägt, Radio hört oder die Nachrichtensendungen im TV verfolgt, kann er einen ganz anderen Eindruck von der PKK bekommen.

Vom Terror unbeeindruckt: Suruç-Überlebende wollen Kobane wieder aufbauen

32 Tote hat der Anschlag von Suruç gekostet. Die Überlebenden wollen sich davon aber offenbar nicht einschüchtern lassen. Ihren Plan, die zerstörte syrische Stadt Kobane wieder aufzubauen, haben sie nicht aus den Augen verloren.